Wow – oder: ich finde keine Worte mehr

Hei liebe Leserinnen und Leser, 

Was für ein Ereignisreicher Tag. Beziehungsweise die Nacht davor gehört auch dazu: gestern Abend haben wir Nordlichter gesehen,  Juhuu!!!

Nachdem gestern bei Sonnenschein die östlichste Stadt Norwegens an der russischen Grenze und Vardø mit der nördlichsten Festung der Welt auf dem Programm standen, hatten wir abends Glück:

Zwar war es erst sehr schwach sichtbar, aber nach kurzer Zeit waren immer wieder deutlicher erkennbare Nordlichtspitzen dabei – auch diese geschwungene Art, die man von Bildern kennt. Und dann gleich zweimal in einer halben Stunde! Nachdem das erste verklungen war, bin ich in weiser Voraussicht noch mal auf Deck und hab dann das zweite entdecken können. Natürlich gibt man sofort an der Rezeption beziehungsweise bei der Reiseleitung Bescheid damit die anderen informiert werden können. 

Das war ein sehr beeindruckendes Erlebnis.

Heute Früh ging’s dann weiter, etwas sehr früh für meinen Geschmack, um 5:30 Uhr legten wir einen Honningsvåg an und fuhren von dort mit dem Bus durch eine leicht verschneite Landschaft auf Insel Magerøya zum Nordkap. Ja, in der Nacht waren 1 bis 2 cm Neuschnee gefallen über 100-150 m Höhe über dem Meer. 

An der Nordkaphalle angekommen haben wir dann über die wunderschöne Aussicht gestaunt: weite, klare Sicht auf das Eismeer, Sonnenaufgang hinter den Wolken was immer wieder zu total irren Lichtstimmungen geführt hat, alles weiß gezuckert, aber kaum Wind! Nun ja kalt war’s 😉    Wir hatten ein Riesen-Glück, denn auf der Hinfahrt die Gruppe hatte stürmisches Wetter und konnte sich kaum auf den Beinen halten.

Eigentlich ist es ja ein bisschen Betrug mit dem Nordkap. Das was wir als Nordkap kennen ist ein Felsen, 300 m hoch, auf der Insel Magerøya, allerdings liegt ein paar Kilometer weiter westlich eine Landzunge die noch weiter rein geht ins Eismeer, daher also das eigentliche Nordkap ist. Der nördlichste Festlandspunkt Europas liegt dagegen ein paar Kilometer weiter östlich bei Meham. 

Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, Besuch im Souvenir-Shop, Panorama Film übers Nordkap, und weiteren Fotos ging es weiter mit dem Bus Richtung Hammerfest. Dabei gab es mehrere Stopps unter anderem bei einer Familie von Samen, das sind die Ureinwohner Norwegens, die meistens Rentierzucht betreiben. Dort konnten wir aus nächster Nähe mehrere Rentiere (auch Rudolph war da 😉 ) bestaunen und eine Samen Frau in traditioneller Tracht. Auf der ganzen weiteren Fahrt gab’s immer wieder Rehn Tier oder Renteherden zu sehen.

Durch auf der ganzen weiteren Fahrt gab’s immer wieder Rentiere oder Rentierherden zu sehen.
Durch den Nordkap Tunnel ging’s dann aufs Festland und dort hatten wir Glück und haben zwei Seeadler in ungefähr 20 m Entfernung gesehen. 

Die nette Reiseleiterin hat dazu ziemlich viel über die Strecke erzählen können. Zusammen mit der schönen Landschaft war das ein sehr kurzweilig Ausflug und nach 6 Stunden waren wir in Hammerfest und sind dort wieder an Bord der MS Trollfjord gegangen.
Heute Nachmittag kam dann plötzlich eine Durchsage das Deck 9 – das Aussicht Deck – gesperrt sei wegen einer Hubschrauberübung. Und siehe da ein Sea King Rettungshubschrauber kam angeflogen seilte eine Person und eine Trage ab, flog wieder weg, kam zurück und nahm beide wieder auf. Das ganze dauerte circa 30-40 min und war ein interessantes Schauspiel. 

Nun sind wir weiter auf der Fahrt Richtung Tromsø nach Süden und mal schauen was noch so kommt eigentlich fehlt jetzt nur noch ein Wal… *grins*

Hier noch ein paar Bilder: (Die besseren kommen nächste Woche nach.) 
 

Papa und ich im sturm von Honningsvåg

  

Kirkenes

  

Vardø Festung und der Regenbogen ist da genau richtig

  

Polarlys

  

Aurora Borealis

  

Nordlicht (vom Foto abfotografiert mangels Kartenleser

  

auch Luther war schon am Nordkapp

  

und ich auch… 😉

  

Hubschrauber Rettungsübung

  

Abseilen aus der Sea King

  

Norwegen Postschiff

  

Küste bei Øksfjord

  

und weiter Richtung Tromsø

 

von doncam1976 Veröffentlicht in Allgemein

Ein Kommentar zu “Wow – oder: ich finde keine Worte mehr

  1. Hach ist das schön, weitere Bilder von der schönen Reise zu sehen. Und die Wale kamen ja dann auch noch 🙂

    Liebe Grüße,
    Anne

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