Und dazu noch ein paar Polarlichter von März. Ich war in Bodø bei einem Langlauf Rennen (Marcialonga Arctic Race 50km) zum Testen und hatte Nacht das Glück wunderschöne Polarlichter zu erleben. Aber genießt selbst.
Da nimmt man sich mal eine Bahnreise 🚉 von Würzburg nach Frederikshavn in Nord Dänemark vor mit 4 x umsteigen vor (ich weiß ganz schön mutig), und die Bahn 🚆ist …… tara tara tara …. P Ü N K T L I C H ( !!! ) …… und dann wird die Fährüberfahrt ⛴️ mit der DFDS von Frederikshavn nach Oslo wegen schlechtem Wetter 🌬️ („… kann nicht anlegen wegen Sturmböen…“) gecancelt.
Zu meinem Glück habe ich 4 std Puffer zw Ankunft in Frederikshavn eingeplant und die Meldung über die gecancelte Fähre ⛴️ kam noch vor Hamburg am Sonntag morgen.
Hab dann schnell gecheckt ob die Colorline 🛳️ von Kiel nach Oslo fährt (allerdings fast doppelt so teuer) und gebucht und bin dann nicht über Flensburg nach Frederikshavn sondern nach Kiel gefahren und doch noch pünktlich heute heimgekommen.
Über den Tag verteilt hat mir dann die Bahn 🚂 App regelmäßig erzählt das meine Züge 🚊 und Anschlüsse pünktlich sind… hmpf… während ich auf dem Schiff 🛳️ war.
Die Kosten für die gecancelte Fähre ⛴️ bekomme ich von dfds zurück, aber die – nicht genutzte – Bahnfahrt von Flensburg bis Frederikshavn wohl eher nicht.
Dann hat mich auf der Colorline beim warten auf das Essen 🥣 🍱 🥘 jemand in den Haaren 🧑🦱 gekrault und ich wollte mich schon beim umdrehen heftig aufregen und dann stehen da meine guten Freunde Eva und Stephan aus Oslo hinter mir. Wurde dann ein netter Abend. 😊
Nun ja, öfter mal was Neues…
Auf jeden Fall wünsche ich euch allen Guten Rutsch 🎊🎆🎈 und alles Gute 🍀 und Gottes Segen für das neue Jahr!
Ach ja, wir hatten einen schönen Winter: Polarlicht, viel Schnee, auch vereiste Straßen, aber nun ist Ostern vorbei und ich hätte gerne Frühling. Heute dann noch ein letztes (?) aufbäumen des Winters…
Erstmal als Nachreiche meine Osterkarte:
Hier noch einige Impressionen vom Winter:
Mit Besuchern (Daniel und mein Bruder Martin) habe ich einige Ausflüge unternommen und dabei die Stabkirchen von Borgund und Reinli im Winterkleid besucht.
Borgund Stavkirke (Stabkirche) mit WinterkleidBorgund StabkircheAlte und neue Borgund StavkirkeReinli Stavkirke
Mit Martin war ich im Nore Fjell (Nore Gebirge) 1,5 std. West-Nordwest von Oslo und habe eine Schneeschuhwanderung gemacht. Das war mal nach 11 Jahren Norwegen etwas neues.
Schneeschuhwanderung am Djupsjø (tiefer See) .. .. im NorefjellMartin auf Schneeschuhen
Mit Daniel ging es Mitte Februar ins winterliche Gebirge nordwestlich von Oslo auf bis zu 1200 m war noch viel Schnee und ordentliche Minustemperaturen (wobei wir in Oslo im Januar bis zu – 33° C hatten)
Wintersonnenuntergang am TryvannWandern auf (!) dem OslofjordZugefrorener Oslofjord bei SandvikaEisrettung per LuftkissenbootBlick auf den winterlichen Aurland Fjord im WestlandWinterimpressionen im …… Tyin Fjell (Hochgebirge über 1000m 3 Std. nordwestlich von OsloNorwegische Tiere an einem Rastplatz
Und bevor jetzt hoffentlich der Winter vorbei ist (Heute am 4.4. nochmal 5cm Schnee in Oslo) hier noch die letzten Winterimpressionen:
Nächtlicher Besuch bei der ArbeitSkulptur aus Glas und Metall in KongsbergWasserfall in KongsbergWinterimpressionenWintergrillen mit Bratwurst und GlühweinWintervollmond mit HaloWochenende auf einer Hütte mit Freunden
Nach mehreren Versuchen, und viel bewölktem Himmel hat es endlich geklappt: Aurora Borealis über Oslo.
Der wissenschaftliche Name für Polarlicht oder in der nördlichen Hemisphäre: Nordlicht klingt wunderschön, genauso wie das Polarlicht selber ausschaut.
Grünes und rötliches Polarlicht
Wie Polarlicht entsteht, habe ich schon mal in einem Artikel beschrieben, glaube ich, auf jeden Fall findet ihr es aber auf Wikipedia ganz gut beschrieben. Kurz: geladene Teilchen, die von der Sonne abgestoßen werden treffen auf die Erdatmosphäre und fangen an zu leuchten.
Seitdem ich in Norwegen bin, habe ich mir diverse Polarlicht Warn-Apps heruntergeladen, hatte aber häufig wenn sie starkes Polarlicht gemeldet haben entweder gearbeitet, oder es war dicht bewölkter Himmel. Um Polarlichter zu sehen, braucht es einen klaren Himmel ohne störende Lichtquellen und freien Blick nach Norden.
In Oslo gibt es dazu einige Möglichkeiten, meine nächste ist das Sognsvann (der See Sogn, ein bekanntes Naherholungsgebiet für die Osloer) ungefähr 3 km von meiner Wohnung entfernt. Vorhin war ich auf dem Nachhauseweg vom Christkindlesmarkt in der evangelischen Gemeinde, und habe in weiser Voraussicht auf eine App geschaut, da der Vollmond am klaren Himmel stand. Diese hat mich sogleich auf eine 70% Wahrscheinlichkeit hingewiesen, am Horizont Polarlicht zu sehen.
Hier ein Video
Also bin ich statt nach Hause dorthin gefahren, und habe erst mal nur ahnen können, dass da etwas zu sehen ist am Himmel. Polarlichter sind mit dem bloßen Auge häufig nur schwer zu sehen, nimmt man aber eine Kamera (es reicht schon die Handy Kamera) als Hilfsmittel Sieht man deutlich mehr.
Hier ist es noch sehr schwach. Ohne Kamera sieht man nur einen Schleier
Erst ist es schwach, aber dann immer stärker werdend, wanderte das erst grüne und dann auch noch rötliche Polarlicht über den Himmel. Aber nun schaut und genießt!
Grünlicher Himmel Lieblingsbeschäftigung von Norwegern – bei jedem Wetter rausgehen und auch gerne grillen…Der Vollmond war eigentlich suboptimal stand aber schon sehr im Süden Die ersten deutlicheren SpitzenUnd noch ein Video Senkrecht über mir / Overhead Und wieder schwächer werdend…
Diesmal hat es sich richtig gelohnt, sich eine Stunde, den Ar*** abzufrieren bei -4°!
Am Ende des Lockdowns im Winter 2021 wollte man raus an die frische Luft. Was liegt näher als die Umgebung von Oslo zu erkunden. Oliver (olivertravels) ein guter Freund in Oslo und ich haben im April 2021 einen Ausflug in den kleine Ort „Hvitsten“ (weisser Stein) am süd-östlichen Oslofjord gemacht um die dortige Sammlung von Galionsfiguren zu sehen.
Der Reeder Fred. Olsen (Thomas Frederik Olsen) hat in dem Örtchen seine Reederei Fred. Olsen & Co aufgebaut. An seinen Schiffen befanden sich viele Galionsfiguren, die er später sammelte und dem Ort als kulturelles Erbe vermachte. Folgt man einem Rundweg (siehe Karte) kann man diese Galionsfiguren noch heute alle entdecken und bewundern.
Von der häufig verwendeten (Meer-) Jungfrau/Mädchen, über Indianer, Conquistadores, Tierfiguren und weiterer findet sich alles mögliche an Motiven in dem Ort. Aus Kupfer/Bronze überdauern sie bei jedem Wetter.
Wie man an den Winterbildern sieht, die ich mit David (ehemaliger Kollege aus Erlangen und guter Freund) im November 2022 bei Schneefall gemacht habe.
Seit langem hab ich nix geschrieben, da wird’s mal wieder Zeit. Heute ein Beitrag aus dem norwegischen Weihnachtspostamt im Weihnachtshaus (Julehus) Tregarden in Drøbak.
Dort gibt es wie bei Käthe Wohlfahrt in Rothenburg ob der Tauber ganzjährig Weihnachtsdekoration zu kaufen, allerdings im norwegischen Stil.
Nach einem ziemlich verregneten und trüben Herbst und Winter 2020/21 (21 Tage ohne Sonne am Stück im Dezember in Oslo) endete 2020 und begann 2021 deutlich besser: am Sonntag, 3.1. z.b. strahlender Sonnenschein!
Christine (gute Freundin hier in Oslo) hatte die glorreiche Idee Richtung Stabkirche in Heddal (circa 120km südwestlich von Oslo) zu fahren. Diese liegt in der Landschaft Telemark – die sich vom Skagerrak bis an fast an die Fjord im Westen erstreckt, inkl. einem Mittelgebirge mit bis zu 1883 m hohen Bergen (Gaustatoppen 1883 moh (= Meter over havet = Meter über dem Meer). Vom Gaustatoppen (= „Gausta Spitze“) aus kann man 1/6 von Norwegen überblicken.
Anfahrt auf Drammen
Blick über den Drammens Elv (Fluss)
Berge in der …
… Telemark “
Anfahrt in die Telemark
Seit Ende Dezember liegt zwar auch in Oslo Schnee, aber auf dem Weg zur Stabkirche wurde es dann doch deutlich mehr Schnee – nur um plötzlich im Tal bei Nottoden kurz vor der Stabkirche nahezu schneefrei zu sein. Nix mit tollen Bildern einer tiefverschneiten Stabkirche…
Die Heddal Stavkirke (Stabkirche) …
… ist mit 20m Länge und 26 m Höhe …
… die größte noch existierende Stavkirke Norwegens.
Freilichtmuseum mit Blick …
… auf die Stabkirche.
Die Heddal Stabkirche wurde um 1240 erbaut. Die Stabkirchen sind hölzerne Kirchen, deren Tragwerk aus senkrechten Masten/Stäben besteht. Innen und an den Eingängen häufig mit Bildern und Schnitzereien verziert, die heidnische Elemente enthalten, sind sie Zeugnisse des Übergangs vom heidnischen Glauben in die Christliche Religion. Von den Ehemals über 750 Stabkirchen sind heute nur noch 33 Stabkirchen erhalten und nur 28 gelten als authentisch zur Entstehungszeit. Die restlichen sind häufig durch Feuer zerstört worden. Häufige heidnische Symbole an Stabkirchen sind Drachenköpfe/körper, „Odin“Darstellungen und Runenzeichnungen.
Auf dem Rückweg hatten wir dann doch noch unsere Chance auf tolle Schneebilder. Erst am Elgsjö (Elch See) und dann noch höher beim Steingrunns- und Bu-vannet (Vann bedeutet ebenfalls See)