Gäste am Vogelfutter

Da wacht man nichts ahnend friedlich auf, geht verschlafen ins Wohnzimmer, schaut aus dem Fenster zum Erdnüsse-Säckchen (sehr beliebt bei den Meisen) und sieht einen neuen Gast… vor ein paar Tagen war es ein Mäuschen

und heute: ein Oachkatzlschwoaf – auch bekannt als Eichhörnchen

Damit es mir nicht das Säckchen mit den Erdnüssen kaputt beißt, hab ich ihm was ins Schälchen, keine 2 min später war es wieder da. 20-30cm von mir entfernt – nur das Fenster dazwischen.

Nach der EM ist vor der WM oder #NORGER

 

#NORGER – WM 2018 Qualifikation Norwegen – Deutschland, ja wenn man nur 2 Bushaltestellen vom Stadion entfernt wohnt, dann DARF man sich das ja gar nicht entgehen lassen!!!
Die EM 2016 in Frankreich ist vorbei, „Die Mannschaft“ leider im Halbfinale ausgeschieden, dafür wurde die Männer-U23 von der deutschen Nationalmannschaft Silbermedallien-Gewinner und die Damen der A-Nationalmannschaft sogar Goldmedallien-Gewinnerinnen bei Olympia 2016 in Rio de Janeiro – also doch ein erfolgreiches Fußball-Jahr nach der famosen WM 2014 in Brasilien!

Und nun auch noch DAS: Norwegen und Deutschland zusammen in einer Gruppe für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland – also 2 Spiele wo manche deutsch-norwegische Lebensgemeinschaft auf die Probe gestellt werden könnte (wenn beide Interesse am Fußball haben). Für mich stellt sich die Frage wem mein Fußball-Herz gehört allerdings nicht – ich wohne und vor allem arbeite hier sehr gerne, aber Fußballerisch gibt es da nur Deutschland für mich!!! Auf jeden Fall war ganz schnell klar: Da muss ich dabei sein! Im Vorfeld haben wir im Deutschen Fußball-Stammtisch in Oslo noch versucht eine Sammelbestellung zu machen. Für den Gästeblock haben wir gar nicht erst versucht Tickets zu bekommen, da muß man nämlich Mitglied im DfB Fanclub sein (was allein schon eine saftige Jahresgebühr kostet). Nachdem die Sammelbestellung nicht funktionierte haben wir ausgemacht alle im Block 231 (rechts hinter dem linken Tor (von der Kamera aus) auf dem Mittelrang) möglichst viele Karten zu ordern. Viele andere Deutsche die hier leben sind wohl auf die gleiche Idee gekommen, auf jeden Fall waren alle „norwegischen“ Blöcke deutlich mit deutschen Fans durchsetzt bis auf einen in der Kurve. Das Spiel war nach 2 Tagen ausverkauft – und das will hier oben, wo es bei einem Derby nicht mal halbvoll wird – schon was heißen. Es zieht halt schon wenn der Weltmeister auf dem Programm steht.
Da das Ullevål Stadion mit 26600 Sitzplätzen eher klein ist, haben wir eine tolle Sicht auf das Spielfeld gehabt.

Nachmittags haben wir dann ein paar Bierchen in der Spätsommersonne genossen – im Stadion herrscht nämlich Alkoholverbot und sind dann gegen 19:30 Uhr im Stadion gewesen, welches sich schnell gefüllt hat.
Wir haben das Aufwärmen mitbekommen, den WM-Pokal bei irgendeinem Interview auf dem Platz gesehen, entdeckt, dass auch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg im Stadion waren und dann ging es um 20:45 nach den Hymnen los.

Das Spiel ist schnell erzählt: Es Müllert wieder – 1:0 durch Thomas Müller im Nachschuss, 2:0 durch Joshua Kimmich noch vor der Halbzeit und 3:0 erneut durch Müller in der 2.Halbzeit zum Endstand. Es war die zu erwartende Dominanz, oder wie ein Journalist schrieb: Die norwegischen Spieler waren ein bisschen zu ehrfurchtsvoll. Der neue DfB-Mannschafts-Kapitän Manuel Neuer holte zwischenzeitlich aus Langeweile mal den Ball vor dem Seitenaus herein, spielte ab und zu Libero und hielt seinen Kasten erwartungsgemäß ordentlich sauber, auch mangels echter Torschüsse durch die Norweger.
Die norwegischen Fans hielten erstaunlich lange die Stimmung auf unserer Seite hoch, von den deutschen Fans im Gästeblock bekamen wir dadurch gar nicht so viel mit. Auf jeden Fall war es eine sehr freundliche und stimmungsvolle Atmosphäre.

Nach dem Spiel bin ich doch noch zum Spieler Ausgang gepilgert, auch da in Richtung meiner Bushaltestelle die Massen strömten und mit längerer Wartezeit zu rechnen war. Die halbe Stunde die ich dort wartete und mit anderen deutschen Fans ins Gespräch kam hat sich dann auch noch gelohnt in Form von einigen Bildern deutscher Spieler aus nächster Nähe und einem Autogramm von Mats Hummels.
Hier nun für euch die Bildergalerie von dem Spiel:

Super Spätsommer Wetter im Ullevål Stadion in Oslo

Super Spätsommer Wetter im Ullevål Stadion in Oslo

Deutscher Fussball Stammtisch Oslo

Deutscher Fussball Stammtisch Oslo

Der WM Pokal

Der WM Pokal

Aufwärmen vor dem Spiel

Aufwärmen vor dem Spiel

und noch mehr aufwärmen....

und noch mehr aufwärmen….

Oh, Neuer hat was zu tun - also halt wenigstens beim Aufwärmen... :-)

Oh, Neuer hat was zu tun – also halt wenigstens beim Aufwärmen… 🙂

Aufwärmen mit Torwarttrainer Andi Köpke

Aufwärmen mit Torwarttrainer Andi Köpke

Mats Hummels, Sami Kedhira und Julian Draxler

Mats Hummels, Sami Kedhira und Julian Draxler

Norwegische Spieler bei einer kurzen Besprechung

Norwegische Spieler bei einer kurzen Besprechung

Weltmeister: Götze, Kroos und Müller

Weltmeister: Götze, Kroos und Müller

auch die Jungen Wilden müssen sich aufwärmen

auch die Jungen Wilden müssen sich aufwärmen

nochmal Arbeit für den neuen Capitan

nochmal Arbeit für den neuen Capitan

So nah kommt Norwegen dem WM Pokal nicht mehr so schnell - fürchte ich... :-)

So nah kommt Norwegen dem WM Pokal nicht mehr so schnell – fürchte ich… 🙂

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Außenminister Frank-Walther Steinmeier

Außenminister Frank-Walther Steinmeier

Norwegische "Hardcore" Fans - die haben für die meiste Stimmung gesorgt.

Norwegische „Hardcore“ Fans – die haben für die meiste Stimmung gesorgt.

Die Hymnen werden von einem richtigen Orchester gespielt - nicht vom Band! Nicht schlecht!!!

Die Hymnen werden von einem richtigen Orchester gespielt – nicht vom Band! Nicht schlecht!!!

Letztes Glück-wünschen vor dem ...

Letztes Glück-wünschen vor dem …

... Anstoß durch Norwegen.

… Anstoß durch Norwegen.

Neuer steht schon fast am Mittelpunkt

Neuer steht schon fast am Mittelpunkt

"Oh, mal was zu tun!" -  "Hey Jungs, wie weit soll ich den Ball wegschießen??"

„Oh, mal was zu tun!“ – „Hey Jungs, wie weit soll ich den Ball wegschießen??“

"Ok, gaaaanz weit weg"

„Ok, gaaaanz weit weg“

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Zum Bundesaußenminister hat sich noch die norwegische Ministerpräsidentin gesellt. Sie wirkte so interessiert wie die Brasilianische Präsidentin geschaut hat als sie Phillip Lahm 2014 den WM Pokal überreichte... - extrem gelangweilt...

Zum Bundesaußenminister hat sich noch die norwegische Ministerpräsidentin gesellt. Sie wirkte so interessiert wie die Brasilianische Präsidentin geschaut hat als sie Phillip Lahm 2014 den WM Pokal überreichte… – extrem gelangweilt…

Ja, was soll ich noch sagen... das deutsche Tor ... sah die meiste Zeit so aus.

Ja, was soll ich noch sagen… das deutsche Tor … sah die meiste Zeit so aus.

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Mats Hummels

Mats Hummels

kleine Diskussion mit dem Schiri aus Schottland

kleine Diskussion mit dem Schiri aus Schottland

Toni Kroos am Ball

Toni Kroos am Ball

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... während sich Manuel Neuer als Libero am Mittelkreis vergnügte.

… während sich Manuel Neuer als Libero am Mittelkreis vergnügte.

Uiii, Eckball für Norge

Uiii, Eckball für Norge

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Neuer nach dem Eckball - tiefenentspannt!

Neuer nach dem Eckball – tiefenentspannt!

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und dann war es vorbei: 3:0 für Deutschland. Gelungener Beginn der WM Quali

und dann war es vorbei: 3:0 für Deutschland. Gelungener Beginn der WM Quali

So kann's weitergehen, schalalalalalala.... ;-)

So kann’s weitergehen, schalalalalalala…. 😉

Nach dem Spiel am Ausgang warten auf die Jungs: In den blauen Sakkos, die Norweger.  (von denen ich kaum einen kenne)

Nach dem Spiel am Ausgang warten auf die Jungs: In den blauen Sakkos, die Norweger. (von denen ich kaum einen kenne)

Im deutschen Bus sitzt vorne schon Andi Köpke

Im deutschen Bus sitzt vorne schon Andi Köpke

Jonas Hecktor gibt Autogramme

Jonas Hecktor gibt Autogramme

und äh - wie heißt der Jungspund doch gleich - müßte Julian Weigl sein.

und äh – wie heißt der Jungspund doch gleich – müßte Julian Weigl sein.

Jonathan Tah leicht übermüdet - nur von was??

Jonathan Tah leicht übermüdet – nur von was??

das müsste Julian Brandt sein...

das müsste Julian Brandt sein…

zur Abwechslung wieder Norweger...

zur Abwechslung wieder Norweger…

ne, dass ist glaub ich Brandt...

ne, dass ist glaub ich Brandt…

Weltmeister Mesut Özil

Weltmeister Mesut Özil

Sami Kedhira war nicht in Autogrammlaune.

Sami Kedhira war nicht in Autogrammlaune.

dafür ein Norweger - wäscht sich das kleine Mädchen nun nie mehr den Arm???

dafür ein Norweger – wäscht sich das kleine Mädchen nun nie mehr den Arm???

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Weltmeister und Captain sowie Libero und nebenbei noch Torhüter (unterbeschäftigt) : Manuel Neuer!!

Weltmeister und Captain sowie Libero und nebenbei noch Torhüter (unterbeschäftigt) : Manuel Neuer!!

... in Autogrammlaune!!!

… in Autogrammlaune!!!

Und schließlich Mats Hummels

Und schließlich Mats Hummels

... der sich am meisten Zeit nahm und bei dem ich auch eines auf mein 2006 er WM Shirt bekam!

… der sich am meisten Zeit nahm und bei dem ich auch eines auf mein 2006 er WM Shirt bekam!

Frohe Ostern/God Påske!

Hei liebe Leserinnen und Leser,

nun bin ich schon 3 Jahre und ein paar Monate hier und zu erlebe zum vierten Mal Ostern in der Stadt. Dieses Jahr werde ich von der Stille die hier an den Feiertagen herrscht, aber nicht viel mitbekommen, da ich bis Dienstag Nachtdienste habe. Dafür hatte ich aber auch ein paar Tage frei davor und konnte dies in Deutschland verbringen, schließlich hat mein Bruder Hans-Jörg sich standesamtlich mit Angelika (Blaha, jetzt Erhard) vermählt und ich durfte sein Trauzeuge sein. Das bei schönstem blauen Himmel und Sonnenschein im schwäbischen Burgau. Auf der Rückfahrt habe ich noch Station bei meinem älteren Bruder Martin gemacht und wir haben einen Ausflug mit der Brockenbahn auf den Brocken im Harz gemacht. Das „Frei“ muss ich nun wieder einarbeiten.

Mehr kommt heute gar nicht von mir denn eine gute Freundin von mir schreibt auch einen (Sehr lesenswerten!) Blog, und schafft es sogar jeden Freitag einen Artikel zu veröffentlichen. Sie hat dieses Jahr über Ostern hier geschrieben und die Erzählung ist so treffend und gut, dass ich es eh nicht hätte besser schreiben können. Daher lasse ich euch einfach daran teilhaben und

wünsche allen einen besinnlichen Abschluss der Karwoche und ein frohes Osterfest!

Euer Christian

https://neuesausnorwegen.com/2016/03/25/god-paske-oder-ostern-in-oslo/

(Bitte auf den Link klicken oder kopieren und im Browser einfügen.)

Mein 1. Jahr in Norwegen – oder: Was ist Heimat?

So schnell ging es vorbei – mein erstes Jahr in Norwegen. Fast hätte ich das Jubiläum verpasst, aber Ulrike (Blog: Neues aus Norwegen, siehe „Interessante Seiten“) hat mich dankenswerterweise daran erinnert 🙂

1 Jahr in dem viel passiert ist. Umzug, neue Wohnung, Sprache lernen, Behördengänge inkl. Bürokratie, Personnummer, viele Besuche, neue Erfahrungen auf der Arbeit,  schöne Ausflüge in und um Oslo, weiterhin Sprache lernen, traumhafte Natur, nochmal neue Wohnung, noch mehr Besuche, Trips nach Deutschland, Helle und dunkle Nächte und – wie die Leser meiner Beiträge wissen – viele schöne Bilder.

Wir schreiben jedes Jahr in unserer Familie einen „Weihnachtsrundbrief“ an Freunde und Verwandte und in diesem Jahr hatte meine Mutter als Thema „Heimat“ ausgewählt. Hier ist mein Beitrag dazu:

Ergänzung: Ein Teil meines Berichtes über Heimat erschien auch in der Zeitung der Evangelischen Jugend in Bayern (ejb): Hier der Link dazu: pdf-Datei

(oder: http://www.ejb.de > Medien > Zett > Dezember 2013

oder falls das funktioniert am Ende dieses Artikels)

Was ist Heimat?

Heimat ist kein Ort – Heimat ist ein Gefühl“ (Herbert Grönemeyer). Dieser kurze Satz beschreibt für mich am besten, was ich unter Heimat verstehe. Er fiel mir sofort ein, als Mutter das Thema des diesjährigen Weihnachts-Rundbriefes erklärte und wie sie darauf kam. Wenn Heimat ein Ort wäre, hätte ich nämlich einige Heimaten: komme ich nach Miltenberg – fühle ich mich irgendwie heimisch, genauso in Erlangen und Buchbrunn und – seit fast einem Jahr – auch in Oslo.

Allerdings habe ich nicht überall das gleiche ‚Heimatgefühl‘, es ist überall verschieden. Lediglich bei Guttenberg (um alle meine bisherigen Wohnorte aufzuführen) fehlt es; ich denke, da war ich zu jung, um eine tiefere Bindung aufzubauen. Allerdings habe ich ein unbestimmtes Vertrautheitsgefühl, wenn ich dort bin. Ähnlich wie in Egloffstein, wo ich viele Ferien  bei meiner Omi verbracht habe.

Wenn ich sage: ich fahre heim, kommt es gerade darauf an, wo ich bin. Es ist mir auch in Deutschland schon passiert, dass ich vor dem Abflug nach Oslo gesagt habe: „Ich fliege  heim.“ Vom Gefühl her bin ich aber noch deutlich mehr in Deutschland beheimatet, als in Norwegen.

Was ist bei mir alles passiert in dem Jahr? Kurz gesagt: VIEL! Aber der Reihe nach: nachdem ich die Zusage für meine neue Stelle in Oslo hatte, wurde es nochmal spannend: die Kündigung in Deutschland hat sich etwas hingezogen, da meine Chefin in Erlangen mich nicht so einfach gehen lassen wollte, die per E-Mail angefragte Ein-Zimmer-Wohnung gab es 3 Wochen vor dem Umzug plötzlich nur noch für Vollzeit-Studenten, also musste ich eilig eine Wohnung auftun, und von meinem neuen Arbeitgeber kam eine E-Mail, dass ich ohne die ‚Personnummer‘ nicht mit dem Arbeiten anfangen könne. Bei letzterem befuerchtete ich schon vor Weihnachten noch einmal schnell nach Norwegen fliegen zu muessen. Ohne Garantie, die Personnummer auch rechtzeitig zu bekommen. Ich hatte ein wenig das Gefühl, dass mir irgendwas den Neuanfang schwer machen wollte. Zum Glück hat sich aber alles geklärt. Das UDI (Utenlendingsdirektoratet – Einwanderungsbehörde) hatte auch an Silvester für 2 Std. offen und da bekam ich meine vorläufige Personnummer – mit der ich ab 2.1.13 dann auch arbeiten durfte.

Nach einigen Emails hatte ich (für  max. 1 Jahr) eine Mitarbeiterwohnung bekommen. Die hatte leider nicht einmal Kühlschrank und Herd, und so musste ich kurzfristig meinen Umzug nach Oslo größer planen. Eigentlich wollte ich nur das Nötigste mit umziehen und, nachdem ich eine endgültige Wohnung gefunden habe, den Rest nachholen. Nun musste eben alles auf einmal mit und auch noch unser 40 Jahre alter Einbaukühlschrank. Zwei Herdplatten bekam ich dankenswerterweise von einer Kollegin aus Erlangen geliehen. Dank der Hilfe von vielen Freunden, Martin und Vater, habe ich es dann auch tatsächlich geschafft, am 29.12. früh um ca. 1 Uhr meinen Wohnungsschlüssel in Erlangen in den Briefkasten zu werfen (da ist mir die Wohnheimverwaltung sehr entgegengekommen). Von Hirtshals in Dänemark ging es am 30.12. mit der „Colorline Superspeed“ nach Larvik am Oslofjord, und abends holte ich den Schlüssel an der Rezeption vom Rikshospital ab (norwegisches Entgegenkommen 🙂  ).  Und am 31.12.2012 bin ich ja morgens zum ‚Einwanderungsamt‘ gegangen und habe eine vorläufige ‚Personnummer‘ beantragt und bekommen, während Martin und Vater fleißig in der kleinen Wohnung Bett, etc. aufbauten. Abends sind wir dann schön essen gegangen und bald nach Mitternacht ins Bett, da man durch starken Nebel nicht viel vom Feuerwerk zu sehen bekam. Nach dem stressigen Umzug waren meine ersten Arbeitswochen von viel Neuem geprägt: neues Fachgebiet  (Orthopädie), neue Sprache, Sprachkurse, Behördengänge, …

Was ist noch Heimat?  Bayern hat jetzt plötzlich ein Heimatministerium – mit Sitz in Franken – allerdings weiß noch keiner so genau, auch nicht die dort neuen Beamten, was sie machen sollen und wofür es zuständig sein soll (Vermutlich ein Wahlgeschenk  an die Franken, damit sie begeistert für die Regierungspartei stimmen J) Ich hoffe, es wird kein Heimatschutzministerium daraus wie in den USA. Dann könnte ich sehr wohl darauf verzichten. Laut Wikipedia „verweist Heimat zumeist auf eine Beziehung zwischen Mensch und Raum. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff Heimat auf den Ort angewendet, in den ein Mensch hineingeboren wird und in dem die frühesten Sozialisationserlebnisse stattfinden, die zunächst Identität, Charakter, Mentalität, Einstellungen und Weltauffassungen prägen.“

Der Stern schrieb 2004: „Heimat ist mehr. Mehr als Heim, mehr als Heimstatt, mehr als Heimatstadt, mehr als Heimatland. Heimat ist eigen, konturlos, verschwimmend in Farben und Formen, ausufernd und ungreifbar wie ein Traum. .. Aber Heimat ist noch mehr. Die Erinnerung gehört dazu, die ins unterbewusste Gedächtnis eingebrannte Mischung aus Geschmack, Geruch, Geräuschen.  …  Solange Heimat da ist, spürt man sie kaum. Wie gute Luft, die man atmet und für selbstverständlich hält. Erst wenn beides fehlt, erkennt man ihren Wert. …“ Dem kann ich voll zustimmen. Auch wenn Oslo so langsam für mich Heimat wird, z.B. wenn ich meinen Gästen Stadt und Umgebung zeige. – meine ‚alte‘ Heimat vermisse ich schon ab und zu!

Da im ersten Jahr viel Zeit fürs Sprache Lernen draufging, merkte ich, dass es stimmt, was viele Norwegen-Bücher schreiben: es ist nicht leicht, Freundschaften zu schließen. Die Norweger sind da etwas hmm, nennen wir es mal zurückhaltend. Aber inzwischen bin ich auch schon zu ein paar privaten Feiern von Kollegen/Innen eingeladen worden und sprachlich so weit, dass ich bei den meisten Gesprächen gut mitkomme. Sprechen ist auf jeden Fall leichter als das Verstehen. Wie gut ich bei einem Gespräch mitkomme, hängt sehr vom Dialekt und der Sprechgeschwindigkeit meines Gegenübers ab. Für meine Sprache, bzw. Aussprache wurde ich von Patienten und Kollegen schon mehrfach gelobt.

Für ‚Neuankömmlinge‘ ist es sinnvoll, sich in Gruppen mit anderen Einwanderern, wie der Deutsch-Norwegischen Gesellschaft, auszutauschen oder Kontakt zu anderen Gemeinschaften und Gruppen – deutsche Evangelische Gemeinde – zu suchen. In sozialen Netzwerken wie Facebook gibt es auch viele Gruppen („New to Oslo“, „Ständige Vertretung“, „Auswandern nach Norwegen“, …) über die man sich verabredet, Tipps weitergibt und bekommt und Fragen zu Problemen stellen kann, etc.

Wenn ich nicht arbeiten müsste um Geld zum Leben zu verdienen, würde ich es aktuell noch vorziehen, in Deutschland zu wohnen und hierher alle paar Wochen zum Urlauben zu kommen. Am liebsten in eine Hütte am Ringkolltoppen oberhalb vom Tyrifjorden. Oder ich würde hier auf einer Bohrinsel arbeiten: 2 Wochen auf hoher See und dann 4 Wochen frei! Naja, man wird ja noch träumen dürfen.

Aber zurück zu mir: die Arbeitsbedingungen sind hier x-mal besser als in Deutschland (zumindest in meiner Branche): viel mehr Personal für weniger Patienten, stressfreieres Arbeiten, viel bessere Bezahlung. Ich kann mir jetzt schon nicht mehr vorstellen, in einer Vollzeitstelle in Deutschland als Pfleger zu arbeiten, solange die Arbeitsbedingungen in Deutschland nicht humaner werden. (Vielleicht bis 25 %, aber nicht mehr bei einer 100 % Stelle) Nur die Bürokratie ist aehnlich! Ohne die schon erwähnte Fødselsnummer (Personnummer = Geburtstag + 5 Zahlen) geht hier GAR NICHTS! Nicht nur die Probleme auf der Arbeit; ohne die Nummer gibt’s kein Bankkonto und keine Verträge (Telefon, Internet, …). Das hat den Anfang hier doch etwas schwerer gemacht als erwartet. Aber inzwischen läuft alles ganz ok, und seit 1.1.14 bin ich sogar unbefristet angestellt! Eine 85 % Stelle mit überwiegend Nachtdiensten habe ich bekommen. Das ist ein weiterer Schritt, um in meiner neuen Heimat anzukommen.

Und zum Leben sind Oslo und Norwegen wunderschön!

In meinem Blogbeitrægen habe ich dazu ja schon viel geschrieben. Es gibt diverse Bilder meiner Ausflüge zu genießen. Kulturell und sportlich hat Oslo natürlich sehr viel zu bieten: z.B. gab es im Mai einen Tag „Turist i egen by“ – „Tourist in der eigenen Stadt“: Alle Museen, …, alle Sehens-würdigkeiten aus dem Oslo-Pass für Touristen waren  kostenlos für die Einwohner Oslos zugänglich! Es gab dieses Jahr eine große Sonderausstellung zum 150. Geburtstag des Malers Edvard Munch („Der Schrei“). An Ostern gibt es kostenlose Konzerte in der Oper. Es finden sich Museen zu allen möglichen Themenbereichen. Und es gibt es noch diverse Festivals (Øl-Festival = Bierfestival; Musikfestivals aller Arten; Hafenfest; ….). Der Sport kommt natürlich auch nicht zu kurz: Biathlon, Skispringen am Holmenkollen, Diamond League in der Leichtathletik, Radfahren, Segeln, Schwimmen im Fjord, Angeln. Und nach der Münchner Ablehnung von Olympia 2022 sind die Chancen SEHR hoch, dass ich einige Wettkampfstätten direkt vor der Haustür habe, nun ist nämlich Oslo Favorit! – Kurz gesagt: Langweilig wird mir hier bestimmt nicht!!!

Mein erstes Domizil hier war eine kleine Mitarbeiterwohnung, die verkehrstechnisch zur Arbeit nicht so günstig lag. Seit August habe ich nun eine neue Wohnung – näher am Rikshospital – in der ich mehr Platz auch für Übernachtungsgäste habe. Wohnzimmer mit Küche, Bad, Flur und Schlafzimmer und ein großer Garten davor (den ich zum Teil mitnutzen darf).  Meine Vermieter, ein älteres Ehepaar und waren ganz froh zu hören, dass ich auch einige kleine Arbeiten übernehmen kann – wie hier üblich,  bezahlt.

Viele Besucher durfte ich hier schon bewirten und herumführen (meine Brüder Martin und Hans-Jörg; René, Michelle und Stefan, David&Sarah, Marko mit Familie und nun über Silvester waren Daniel&Steffi und ihre Schwester Uli hier), und ich war bereits fünfmal in der Heimat in Deutschland zu Besuch. Dreimal zu Hochzeiten (Arbeitskollegin Eva & Manuel; mein bester Freund aus Erlangen, Daniel & Steffi, bei denen  ich als Trauzeuge fungieren durfte – sowie mein bester Freund vom Roten Kreuz in Miltenberg, René & Michelle), und zum 70. Geburtstag von Tante Gudrun und zuletzt an Weihnachten. Es war für mich sehr schön festzustellen, dass meine beiden Heimaten Deutschland und Norwegen nur knapp 2 Flugstunden auseinanderliegen.

Was gab es noch bei mir:

– Wahlen, sowohl in der neuen als auch der alten Heimat

– Norwegische Bräuche und leckeres norwegisches Essen habe ich kennengelernt

– Kometen beobachtet und fotografiert, leider noch kein Aurora Borealis (Nordlicht, Polarlicht) gesehen

– Inselhopping auf den wundervollen Fjordinseln.

Und diese Liste könnte ich noch lange fortsetzen. Aber langweilen will ich niemanden. Zum Schluss gibt es noch meine Top 10 – hmmm, wohl eher Top 50 – ach ne, Top 65 – Lieblingsbilder von 2013 🙂 .

Hjertlig hilsen og har det godt (Herzliche Grüße und gehabt euch gut = norwegische Abschiedsgrüße)

Euer Christian

Skulptur bei Huk auf Bygdøy

Skulptur bei Huk auf Bygdøy

Lunsj ist hier ein kalter oder Warmer Imbiss der Mittags/Nachmittags zu sich genommen wird: Hier: Seranoschinken, Briekäse, Vinaigrettecreme, Salat und Sprossen, Walnüsse mit Honig, und eine leckere scharfe Ingwer-GemüseSuppe

Lunsj ist hier ein kalter oder Warmer Imbiss der Mittags/Nachmittags zu sich genommen wird: Hier: Seranoschinken, Briekäse, Vinaigrettecreme, Salat und Sprossen, Walnüsse mit Honig, und eine leckere scharfe Ingwer-GemüseSuppe

Sognsvann im Winter - ich kann auf dem Wasser laufen! Ok, auf gefrorenem Wasser...

Sognsvann im Winter – ich kann auf dem Wasser laufen! Ok, auf gefrorenem Wasser…

Winterwonderland...

Winterwonderland…

Die Holmenkollen-Kirche im abendlichen Winterkleid mit Fjord im Hintergrund...

Die Holmenkollen-Kirche im abendlichen Winterkleid mit Fjord im Hintergrund…

T-Bane zum Frognerseteren - Haltestellen Voksenkollen

T-Bane zum Frognerseteren – Haltestellen Voksenkollen

Blick über den Winterwald auf die Vororte von Oslo

Blick über den Winterwald auf die Vororte von Oslo

... aus dem vereisten Oslofjord.

… aus dem vereisten Oslofjord.

.... ne doch lieber da.

Da will ich ne Hütte haben…

Garnelen - leckeres Essen mit selbstgemachtem Dilldipp...

Garnelen – leckeres Essen mit selbstgemachtem Dilldipp…

... und große (naja) Leuchttürmchen....

… und große (naja) Leuchttürmchen….

Der Winter hat mit seinem langen Atem ...

Der Winter hat mit seinem langen Atem …

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ein traumhafter Vollmond

ein traumhafter Vollmond

Nächtliches Oslo mit Skiabfahrt im Vordergrund

Nächtliches Oslo mit Skiabfahrt im Vordergrund

Orginelle Schilder aller Couleur.

Orginelle Schilder aller Couleur.

Der letzte Schneemann (?) - hoffentlich (zumindest für die nächsten 8 Monate

Der letzte Schneemann (?) – hoffentlich (zumindest für die nächsten 8 Monate

Die Colorline auf der Fahrt durch den Oslo-Fjord nach Kiel ....

Die Colorline auf der Fahrt durch den Oslo-Fjord nach Kiel ….

und die darf natürlich nicht fehlen: das Skandinavische Kreuz mit weißer Kontur auf Rotem Grund

und die darf natürlich nicht fehlen: das Skandinavische Kreuz mit weißer Kontur auf Rotem Grund

Seetang (oder so) und Seepocken im Ebbe-Flut-Bereich

Seetang (oder so) und Seepocken im Ebbe-Flut-Bereich

Seepocken und Seetang

Seepocken und Seetang

.... aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen.......

Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen…….

Frühling in Oslo

Frühling in Oslo

Die "Christian Radich" ...

Die „Christian Radich“ …

Diese Bilder sind von 22:20! am 28.April... Noch immer Dämmerung

Diese Bilder sind von 22:20! am 28.April… Noch immer Dämmerung

"Russedans"

„Russedans“

Traumhafte Wælder bei schønstem Fruehlingswetter!

Traumhafte Wælder bei schønstem Fruehlingswetter!

Fantastische Fruehlingssonne

Fantastische Fruehlingssonne

Hochfjell mit dem Tele rangeholt

Hochfjell mit dem Tele rangeholt

Der Troll wacht ueber den Holmenkollen

Der Troll wacht ueber den Holmenkollen

"Über den Wolken ...."

„Über den Wolken ….“

Siesta!

Siesta!

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Akershus Festung im Sommer

Akershus Festung im Sommer

Es geht tatsächlich...

Es geht tatsächlich…

Könnte auch auf meiner Märklin Eisenbahn sein.

Könnte auch auf meiner Märklin Eisenbahn sein.

... nochmal ...

Möwe …

Dafür haben sie dann auch fleißig posiert: Möwe ...

und nochmal Möwe

Seeschwalben, Möwen, ... stürzten sich auf zufällig von uns auffliegende Brotkrumen ;-)

Seeschwalben, Möwen, … stürzten sich auf zufällig von uns auffliegende Brotkrumen 😉

... und ganz nah!  PS: Martin: sind das Sonnenflecken oder was auf der Erde?

… und ganz nah!
PS: Martin: sind das Sonnenflecken oder was auf der Erde?

So lässt es sich gut leben am Wohnort/Arbeitsplatz

So lässt es sich gut leben am Wohnort/Arbeitsplatz

Noch dazu mit DEM SPITZEN WOLKENGEBILDE!!!

Wonderfull!

Am Beginn der Tour: Ob es den nächsten Windstoss übersteht?

Am Beginn der Tour: Ob es den nächsten Windstoss übersteht?

Verpflegung bei anstrengender Radtour: Norwegische, leckere Erdbeeren.

Verpflegung bei anstrengender Radtour: Norwegische, leckere Erdbeeren.

NEIN - Norweger sind KEINE Kannibalen, die Kinder lecker finden!!! :-) Auf dem Schild steht nur: Sei Vorsichtig! Kinder spielen" :D

NEIN – Norweger sind KEINE Kannibalen, die Kinder lecker finden!!! 🙂 Auf dem Schild steht nur: Sei Vorsichtig! Kinder spielen“ 😀

Sommer!

Sommer!

St. Margreta Ruine: Häufige Freiluftgottesdienste Theater und Konzerte finden dort jeden Sommer statt.

St. Margreta Ruine: Häufige Freiluftgottesdienste Theater und Konzerte finden dort jeden Sommer statt.

... und schönen Orten (das Haus mit der BESTEN AUSSICHT: Freier Blick in alle vier Richtungen!!!) ...

… und schönen Orten (das Haus mit der BESTEN AUSSICHT: Freier Blick in alle vier Richtungen!!!) …

... ueber Oslo.

Nacht ueber Oslo.

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... auf den Fjordinseln.

… auf den Fjordinseln.

Natuerlich darf Munch's "Der Schrei" nicht fehlen

Natuerlich darf Munch’s „Der Schrei“ nicht fehlen

Blau ist eine der Vorherrschenden Farben - hier Luftballons mit Vollmond

Blau ist eine der Vorherrschenden Farben – hier Luftballons mit Vollmond

Kunst Teil II - Ach ne nur ne Røde Kors (Norwegens Rotes Kreuz) Weste ;-)

Kunst Teil II – Ach ne nur ne Røde Kors (Norwegens Rotes Kreuz) Weste 😉

Nochmal die Stabkirche: Wie ein umgedrehtes Vikinger-Schiff?

Nochmal die Stabkirche: Wie ein umgedrehtes Vikinger-Schiff?

Osloer Oper im Nachtgewand

Osloer Oper im Nachtgewand

auf in den Fjord

auf in den Fjord

Moderne Kunst und modernes Schiff.

Moderne Kunst und modernes Schiff.

... mein Lieblingsgemælde von ihm! :-)

… mein Lieblingsgemælde von Munch! 🙂

... und am Gaustad Sykehus, Heute eine Psychatrische Klinik.

Herbst am Gaustad Sykehus, Heute eine Psychatrische Klinik.

... Farben!

Herbst-  Farben!

... Stabkirche von Gol

Stabkirche von Gol

Rudolph the Rednosed Reindeer? (Nur ohne Rote Nase) :-)

Rudolph the Rednosed Reindeer? (Nur ohne Rote Nase) 🙂

Joa, ist denn heut scho Weihnachten?

Joa, ist denn heut scho Weihnachten?

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Her Majesty: The Queen!

Nein, ich hatte noch nicht die Möglichkeit mit der norwegischen oder gar der englischen Königin Tee oder Kaffee zu mir zu nehmen. 😦

Queen Elisatbeth II

Queen Elisatbeth II

Dronning Sonja av Norge/ Königin Sonja von Norwegen

Dronning Sonja av Norge/ Königin Sonja von Norwegen

Nein, ich hatte das Vergnügen, die Queen hier in Oslo zu sehen! Naja, zumindest eine der vielen 😉 – die Queen Mary 2. 

Queen Mary 2

Queen Mary 2

Dank einem Bekannten auf Facebook (er wohnt in der Nähe von Drøbak und hat ein Bild der einfahrenden Queen Mary 2 gepostet) habe ich rechtzeitig mitbekommen, dass Oslo gestern hohen Besuch hatte: Queen Mary 2 war für einige Stunden zu Gast in der Norwegischen Hauptstadt und lag vor der Akershus Festning am Kreuzfahrer – Kai. Und da sie ja doch kein „ganz gewöhnliches“ Kreuzfahrtschiff ist, bin ich kurz entschlossen zum „Schiffs-Watching“ an den Hafen gefahren.

Nach einem interessanten Abendrot bin ich zum Hafen runtergefahren.

Nach einem interessanten Abendrot bin ich zum Hafen runtergefahren.

... um dort einer echten Königin zu begegnen. :-)  (Hier in einem norwegischen Fjord)

… um dort einer echten Königin zu begegnen. 🙂
(Hier in einem norwegischen Fjord)

Hier ein "kleiner" Größenvergleich...

Hier ein „kleiner“ Größenvergleich…

Die „RMS Queen Mary 2“ – auch QM2 genannt –  ist das Flaggschiff der britischen Reederei Cunard Line und gehört zu den grössten Passagierschiffen der Welt. Sie hat eine Grösse von 148.528 BRZ und ist mit 325,03 m Länge das z.Z. drittlängste Passagierschiff der Welt. Sie bietet bis zu 3.090 Passagieren in 1.310 Kabinen Platz und hat 1.253 Personen als Besatzung. Sie ist als Transatlantikliner in der Tradition der grossen Dampfer dieser Art (Titanic, Queen Elisabeth 1 + 2,…) konzipiert.

QM2 im Hafen von Oslo

QM2 im Hafen von Oslo

Imposantes Schiff - wirkt auf jeden Fall größer als alle die ich bisher hier gesehen habe...

Imposantes Schiff – wirkt auf jeden Fall größer als alle die ich bisher hier gesehen habe…

... und edel sieht sie auch aus.

… und edel sieht sie auch aus.

 

 

Aker Brygge in der Dämmerung...

Aker Brygge in der Dämmerung…

 

... mit der QM2

… mit der QM2

 

 

Queen Mary 2 und die Mondsichel

Queen Mary 2 und die Mondsichel

 

QM2 vor Akershus Festning

QM2 vor Akershus Festning

 

Lichtspiele in der Dämmerung beim Warten auf die Abfahrt ...

Lichtspiele in der Dämmerung beim Warten auf die Abfahrt …

 

.. der Dame.

.. der Dame.

 

 

Und dann war es endlich soweit ...

Und dann war es endlich soweit …

 

... mit mehr als einer Std. Verspätung ...

… mit mehr als einer Std. Verspätung …

 

... und nach 3x lautem, tiefen Hupen ...

… und nach 3x lautem, tiefen Hupen …

 

... legte die QM2 ab...

… legte die QM2 ab…

 

... um sich auf die Reise nach ...

… um sich auf die Reise nach …

 

... Hamburg zu begeben.

… Hamburg zu begeben.

 

... wo sie morgen erwartet wird.

… wo sie morgen erwartet wird.

 

Moderne Kunst und modernes Schiff.

Moderne Kunst und modernes Schiff.

Auch wenn es schon Ar…kalt war und die Abfahrt sich entgegen der Ankündigung um mehr als eine Stunde verzögerte hat es sich gelohnt und es sind einige schöne Bilder rausgesprungen.

 

Akerselva Elvelangs i fakkellys – der Akerselv (Elv = Fluss/Fluesschen) im Fackellicht

Einen Tag nach meinem zweiten Geburtstag in Norwegen (den ersten hatte ich schon letztes Jahr wæhrend meines Praktikums) fand am Akerselva – dem Fluesschen durch die Innenstadt von Oslo – ein Lichterfestival statt.
Auf den 13 km von Maridalsvannet (dem Osloer Trinkwassersee) bis in die Innenstadt waren verschiedenste Møglichkeiten sich die Zeit zu vertreiben. Ich habe leider nur einen kleinen Teil geschafft, allerdings der hatte es schon in sich.

noch etwas unscheinbar: Beleuchtete Hausfassade

noch etwas unscheinbar: Beleuchtete Hausfassade

... schon besser Norwegens Farben: Rot, Blau, Weiss

… schon besser Norwegens Farben: Rot, Blau, Weiss

Der Akerselva ...

Der Akerselva …

... im Licht vieler Lichter...

… im Licht vieler Lichter…

Portrait vor einem Wasserfall

Portrait vor einem Wasserfall

Kunst!

Kunst!

Kunst Teil II - Ach ne nur ne Røde Kors (Norwegens Rotes Kreuz) Weste ;-)

Kunst Teil II – Ach ne nur ne Røde Kors (Norwegens Rotes Kreuz) Weste 😉

Natuerlich darf Munch's "Der Schrei" nicht fehlen

Natuerlich darf Munch’s „Der Schrei“ nicht fehlen

Blau ist eine der Vorherrschenden Farben - hier Luftballons mit Vollmond

Blau ist eine der Vorherrschenden Farben – hier Luftballons mit Vollmond

Gaukler, Vereine, Kuenstler, Chøre, Musiker, Theatergruppen, und viele mehr haben die Nacht (bzw. Abendstunden) zum Tag gemacht. Verschiedene Lichtinstallationen und Fackeln und Gartenlichter haben ein schønes Ambiente erschaffen. Gluecklicherweise hat auch noch das Wetter gepasst und so ein sehr schønes Erlebnis præsentiert.

Meine neue Arbeitsstelle – ein Erfahrungsbericht

re. unten ist die Mitarbeiterkantine

re. unten ist die Mitarbeiterkantine

Ich arbeite seit dem 3. Januar 2013 in Norwegens Hauptstadt Oslo als Krankenpfleger. Hier will ich nun ein bisschen über mein neues Arbeitsleben berichten.

Unterhalb des Turmes ist der Haupteingang.

Unterhalb des Turmes ist der Haupteingang.

Mein Arbeitgeber ist der „Oslo universitetssykehus HF (Helseforetaket)“ (sykehus=Krankenhaus; helse = Gesundheit, foretak = Unternehmen/Firma). Ich arbeite in der Klinikk for kirurgi og nevrofag, Ortopedisk avdeling, Seksjon for sengeposter Ortopedi, Ortopedisk voksenpost i Rikshospitalet. So, und nun nochmal langsam auf Deutsch: Klinik für Chirurgie und Neurofach, Orthopädische Abteilung, Sektion für Bettenstationen Orthopädie, Orthopädische Erwachsenenstation im Reichshospital. (das war wortwörtlich und hier die Kurzfassung: Orthopädische Bettenstation in der Chirurgie)

In Norwegen ist das Gesundheitswesen (helsevesen) staatlich organisiert und jeder ist in der staatlichen Krankenkasse, „Trygdeetaten“, (eine einzige = traumhaft) versichert. Eingeteilt ist das helsevesen in mehrere Bereiche und ich gehöre zum Bereich „Sør-Øst“ (Süd-Ost).

Wer in Norwegen krank wird, bekommt garantiert Behandlung. Allerdings funktioniert das System etwas anders als in Deutschland. Jeder Patient kann zu einem „Fastlege“ (sinngemäß „festgelegter Arzt“ und entspricht in etwa unserem Hausarzt) gehen und wird dort behandelt. Man zahlt einen Eigenanteil von ca. 200 – 250 € im Jahr und alles was darüber hinausgeht zahlt die Versicherung. Den „Fastlege“ kann bei Nichtgefallen 2x im Jahr wechseln. Der Fastlege ist der erste Ansprechpartner im Krankheitsfall und kann einen Patienten zum Facharzt überweisen. (Sonst muss man die Facharztbehandlung selbst zahlen.)

Die Krankenhäuser sind zum größten Teil staatlich und die Krankenhausbehandlungen sind kostenlos. Allerdings gibt es ein Wartelistensystem: Notfälle werden sofort behandelt, aber alle anderen Erkrankungen werden in eine Dringlichkeit eingestuft. Das kann bedeuten das man mit einer leichten, nicht gefährlichen Erkrankung auch schon mal ein halbes Jahr warten muss. Dafür kann man sich aber das Krankenhaus selbst aussuchen, bzw. den Spezialisten.

Es gibt auch ein Krankengeld was teilweise vom Arbeitgeber und nach 14 Tagen von der Versicherung gezahlt wird. Staatliche/Öffentliche Arbeitgeber zahlen sogar die Differenz zum normalen Gehalt weiter, so dass man keinen finanziellen Verlust hat.

Zahnarztbesuche muss man selbst zahlen was nicht gerade billig ist. Ebenso sind Brillen selbst zu zahlen.

Auf meiner Station gibt es 18 Betten für Patienten, davon sind 4 sogenannte „Intermediær“-Betten in einem Raum, dh. ausgestattet mit Überwachungsmonitor für Vitalwerte (Blutdruck, Puls, Sauerstoffgehalt im Blut, Temperatur). Zu uns kommen die „schwereren“ Fälle aus ganz Norwegen im Bereich, dh. Das Rikshospital ist auf komplizierte Op’s spezialisiert und wenn ein kleines Krankenhaus nicht weiter behandeln kann, kommen die Patienten nach Oslo (mit Auto, Taxi, Krankenwagen, Hubschrauber und Ambulanzflugzeug – Norwegen ist ca. 2500km lang):

  • Generell (=Allgemein Orthopädisch): infizierte Hüft- und Knieprothesen (also in einem anderen Krankenhaus eingesetzt und als Komplikation hat sich dann die Wunde und dadurch die Prothese mit einem Keim infiziert >> Folge: die
    Aktueller Blick aus dem Stationszimmer

    Aktueller Blick aus dem Stationszimmer

    Prothese muss in einer neuen OP durch eine andere ausgetauscht werden und die Patienten bekommen spezielle Antibiotika) und sonstige komplizierte Bein-Op’s.

  • Rygg (=Rückenchirurgie): Patienten mit Wirbelsäulenverletzungen bzw. -deformitäten aller Arten, (Skoliosen, Kyffosen, Wirbelbrüche, Wirbelsäulenversteifungen, Halo-Streck-Fixateur, …)
  • Hand: Verletzungen aller Arten an den Händen (abgeschnittene Finger, Feuerwerksverletzungen, komplizierte Handknochenbrüche, Karpaltunnelsyndrom, …)

Die Station ist in die Blå(Blau)- und Rød(Rot)-Gruppe aufgeteilt. Rot hat die GenerellPasjenter, (was das wohl heißt 😉 ) Blau die Hand-Pat. und die Rygg-Pat. werden aufgeteilt.

Der Dienst beginnt mit einer kurzen Übergabe der Gruppenleiter an die nächste Schicht, dann werden die Patienten in der Gruppe aufgeteilt und man liest sich noch selbstständig im PC durch die Berichte. Dabei und in der restlichen Schicht 🙂 wird Kaffee getrunken. Anschließend geht man durch die Zimmer und sagt kurz „Hallo“ und erkundigt sich wie es den Patienten geht. Frokost (=Frühstück) gibt’s um 8:15 h, Lunsj (=kleiner Mittagsimbiss) um ca. 12:15 h, Middag (=warme Mahlzeit) um 16:30/17:00 h und Kveldsmat (=kleines Abendessen) ca. 20:00 h. Zu verschiedenen Zeiten werden Medikamente und Infusionen (Antibiotika,…) verteilt (je nachdem ob sie der Patient 1, 2, 3 oder 4 x am Tag bekommt) und nach Bedarf auch Smertestiller und Sovemedikamenter (= Schmerzmittel und Schlafmittel).

Bettenmachen und Patienten beim Waschen helfen und Verbandswechsel findet am Vormittag statt und natürlich nach Bedarf. Gegen 8:45/9:00 h ist Visite mit den Ärzten. Dabei sind aber nur die Gruppenleiter und diese geben dann die Neuigkeiten (Änderungen bei Medikamenten, Blutproben, neue Untersuchungen, …) an die restliche Gruppe weiter.

Entlassungspatienten werden im Lauf des Vormittags fertig und gehen meistens gegen Mittag oder Nachmittag. Wer kann fährt/fliegt selbstständig heim oder lässt sich abholen. Für die aus dem weiteren Umkreis von Oslo (200-300km)

mit dem werden die Pat. heimgefahren, wenn sie fit genug sind.

mit dem werden die Pat. heimgefahren, wenn sie fit genug sind.

kommenden Patienten gibt es den „Helse-Ekspressen“(=Gesundheits-Express), ein Bus, der die Patienten an den großen Osloer Kliniken (ca. 5 an der Zahl) einsammelt und nach Hause bzw. fast nach Hause fährt. Und wer nicht selbstständig heimfahren kann wird mit Krankenwagen oder Flugzeug nach Hause oder Heimatnah verlegt.
Patienten die zu geplanten Op’s kommen können am Tag vorher anreisen (zu Untersuchungen, ect.) und im Patientenhotel übernachten, welches direkt nebenan liegt.

Geplante Op’s finden vormittags bis mittags statt. Die Patienten bleiben nach der Operation ein paar Stunden im Aufwachraum (=“Postoperativ“) und werden vom Spätdienst abgeholt (oder gehen auf Intensivstation für einige Tage) wenn sie fit genug sind.

Später in der Schicht fängt man an mit Berichte schreiben, kümmert sich weiter um seine 2-5 Patienten 😉 und erledigt anfallende Aufgaben.

Die Pausen macht man wenn man Zeit hat, meist 2 x pro Schicht.

Was für mich neu war:

  • Man stempelt hier nicht! Man kommt pünktlich oder überpünktlich, aber man geht wenn man mit der Übergabe fertig ist (meist etwas eher als die offizielle Zeit)
  • Natürlich das ganze Fachgebiet (ich war ja bisher in der Hals-Nasen-Ohren-Abteilung =Øre-Nese-Hals-Avdeling)
  • das man viel Zeit hat, mit Patienten zu reden und ihnen was gutes zu tun.
  • Desinfektion: Es gibt natürlich die Händedesinfektion und auch Flächen oder Gegenstände werden desinfiziert, aber z.B. Wunden und Nähte werden meist nur mit Natriumchlorid (medizin. Salzwasserlösung) gereinigt und steril verbunden und die Patienten haben trotzdem seltener infizierte Wunden. Es werden auch mehr Einmal-Artikel verwendet.
  • Die Pflegekräfte dürfen hier mehr machen und entscheiden (Periphere Venenkanülen legen, Schmerzmittel geben, …)
  • Die Hierarchie (Pflegekräfte, Ärzte, Ober-, Chefärzte,..) ist nicht so ausgeprägt wie in Deutschland. Man sieht sich mehr als Team und arbeitet gut zusammen.
  • Der größte Vorteil des Norwegischen Arbeitslebens bzw. Gesundheitswesens: Man stresst sich in Norwegen nicht so rein (etwas salopp ausgedrückt) 🙂 . Es ist schon meistens was zu tun, aber man kommt aus der Schicht und ist in der Lage sofort etwas zu unternehmen; man braucht nicht ein bis zwei Stunden um wieder in geordneten Bahnen zu denken. So war es leider sehr häufig (mit zunehmender Tendenz) in Deutschland.

Seit dieser Woche kümmere ich mich auch schon alleine um Patienten und es klappt ganz gut. Ich habe zwar immer noch einige Verständnisprobleme, aber es wird jeden Tag besser. Sprechen kann ich schon ganz gut auf Norwegisch, aber wenn Patienten, KollegInnen oder Angehörige schnell und im Dialekt reden, dann muss ich meist nochmal nachfragen.

Das reicht nun für’s Erste. Anbei noch ein paar Fotos am und um meinen Arbeitsplatz (auf dem Luftbild ist mein Trakt zu sehen, und zwar im rechten Teil, der 2. Trakt von rechts hinten = der erste mit hellerem Dach – und dort in der 2.Etage; Genau gesagt links von dem Baum, die beiden Fenster zwei Stockwerke unterm Dach, die gerade noch sichtbar sind – das ist unser Stationszimmer; im Vordergrund ist der Ring 3 – an dem ich 3 km linkerhand entfernt wohne – zu sehen mit einer – nicht mehr vorhandenen Mautstation):

1: Stationszimmer2: Glasgang3: Ring 3 (alte Maut)4: Hubschrauberlandeplatz5: Vorplatz mit Haupteingang

1: Stationszimmer
2: Glasgang
3: Ring 3 (alte Maut)
4: Hubschrauberlandeplatz
5: Vorplatz mit Haupteingang

Schneefall Anfang Februar

Schneefall Anfang Februar

von einer der "Brücken" aus gesehen

von einer der „Brücken“ aus gesehen

der Glasgang zieht sich 280m durch das Gebäude und auf der li. Seite sind die Funktionsbereiche (OP, Polikliniken, Bettenzentrale, ...) und re. die Bettenstationen.

der Glasgang zieht sich 280m durch das Gebäude und auf der li. Seite sind die Funktionsbereiche (OP, Polikliniken, Bettenzentrale, …) und re. die Bettenstationen.

Schøn verschneiter Wald

Schøn verschneiter Wald

Sonnenschein bei -11°C oder fantastische Winterimpressionen

Hei alle sammen,

hier gibt’s wieder einen Link zu ein paar Impressionen aus dem schönen Oslo:

https://www.icloud.com/journal/#1;CAEQARoQaGdzepiLe_0ldJ8uWbLPxg;1DB7598E-8B14-46F1-A42A-31A8A81747A3

Und hier den Vorgeschmack: OsloWinterFjordPanorama

Die Bilder entstanden gestern bei ca. -11°C am Nachmittag. Nachts gingen die Temperaturen auf bis zu -17°C runter. Heute kam noch eine neue Puderzuckerschicht aus feinstem Schnee dazu.

Heute abend – ok es war schon gestern Abend (Montag),  hatte ich meinen ersten Unterricht im Norwegisch Intensiv Kurs und die Lehrerin war ganz zufrieden mit meinen Kenntnissen. Das baut dann wieder auf. Meine Probleme beschränken sich auf Fachwortschatz und das verstehen wenn die KollegInnen schnell sprechen. Dort lerne ich 2x die Woche mit einem Portugiesen und einer Polin für die nächsten 8 Wochen.

Heute und morgen (Montag und Dienstag) habe ich Einführungstage. Da sind alle „neuen“ aus den letzten Wochen dabei bzw. diejenigen die jetzt anfangen und es werden die Fachgebiete von Ärzten vorgestellt, die Geräte erklärt, …

Und in der Freizeit heißt es jetzt weiterhin Vokabeln büffeln.

Aber jetzt erst noch ein paar Schöne Bilder aus Oslo:

Raureif auf Schieferplättchen am Strand

Raureif auf Schieferplättchen am Strand

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Erster Arbeitstag und Winter

Hei alle sammen,

det er nyheter fra Oslo (hier gibt’s Neuigkeiten aus Oslo):

Meinen ersten Arbeitstag habe ich gestern gehabt, meine Kollegen sind ganz nett und man kommt sich irgend wie komisch vor wenn die ganzen Krankheitsbilder einem nix sagen. Man wird in 8 Jahren HNO doch etwas zum Fachidioten…
Naja, gestern war sowieso viel rumgerenne zwecks Kleidung, Spind, ect. Und ständig ist man am fragen stellen. Nach einem Tag arbeiten hab ich nun gleich bis Montag frei und muss erst am Dienstag wieder arbeiten. Max. Arbeitet man fünf Tage am Stück, meist aber nur vier. 🙂 – na schon neidisch liebe Kolleginnen? Meine Dienste sind einigermaßen übersichtlich: F1:Frei F2:Frei-aber wenn ich da einspringe gibt’s 100% Überstunden (gutbezahlt), D:dagvakt/Tagschicht beginnt immer um 7uhr und geht in drei Varianten entw. bis 13:30,15:00,15:30. A:aftenvakt/spätschicht beginnt um 14:00 oder 14:30 und geht bis 22:30 und die Nacht geht von 22:00 bis 7:45. die Übergabe ist nur für die jeweils zuständige Pflegekraft aber man hilft den anderen auch aus. Es gibt vier halbintensiv Plätze, überwiegend frischoperierte Patienten. Und 16 normal Patienten, wenn die Station voll ist. Im Frühdienst arbeiten bis zu acht vollkräfte. Im Spätdienst sechs und nachts drei.
Mehr von der Arbeit in der nächsten zeit…
Die Wohnung ist leider immer noch ohne Internet, irgendwas muss erst freigeschaltet werden. Ich hoffe nächste Woche wieder vernetzt zu sein. Auch damit ich nach einer größeren Wohnung suchen kann. Danach will ich zwar vermutlich nie wieder umziehen aber die jetzige ist definitiv zu klein. Und war ja auch nur ne Notlösung.

Im Anschluss folgt noch ein link mit den neuesten Bildern aus Oslo, viel Spaß beim anschauen:
Hier gibts die ersten Bilder: (Link antippen)
https://www.icloud.com/journal/#1;CAEQARoQaGdzepiLe_0ldJ8uWbLPxg;6F6CD540-9ED4-40F8-B782-B2E761D4E148
Bei Problemen beim anschauen bitte melden!

Hjertlig Hilsen på alle

Christian

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