Corona Einreise Quarantäne in Norwegen

Nun hat es mich doch getroffen: während ich (endlich nach 9 Monaten) meine Eltern besuchen konnte mit dem Auto ist Deutschland in Norwegens strengen Augen wieder „Rot“ geworden. Und ich musste (noch 8 Tage) mit der Einreise am Dienstag in Quarantäne. Einreise Quarantäne in NO bedeutet: möglichst zu Hause bleiben, notwendige Einkäufe kann man erledigen (es wird empfohlen Mund-Nasen-Schutz (MNS) zu tragen * ), und spazieren/wandern/radeln mit Abstand ist möglich.

* Norwegen hat noch keine feste Mund-Nasen-Schutz Pflicht in ÖPNV und Geschäften wie es fast überall in Deutschland der Fall ist. Es sind bis jetzt nur „Empfehlungen“ (die allerdings besser als in D befolgt werden) für den ÖPNV.

Eigentlich hatte ich gehofft, dass für mich evtl. die Ausnahmeregel gilt nach welcher Gesundheitspersonal für den reibungslosen Ablauf auf Station von der Leitung freigestellt werden kann von Quarantäne. Neben meinen Antikörpern auf SARS-COV-2 im Blut (festgestellt bei einer Mitarbeiter Studie, dazu gleich mehr), bin ich mit eigenem Auto gefahren, habe immer brav MNS getragen und war nur bei den Eltern und wenigen Freunden. Aber „dringend notwendig“ bin ich dann wohl doch nicht 🙄 😜 und meine Chefin schrieb mir letzte Woche, dass ich in Quarantäne muss. Da ich noch bei „Gelb“ gefahren bin, konnte ich mich glücklicherweise krank schreiben lassen.

Positiv auf Antikörper: Direkt vor Beginn der norwegischen Sommerferien und meinen 3 Wochen „Haupt“Urlaub bekam ich nachmittags einen Anruf vom Professor der die Studie für Mitarbeiter der Uniklinik Oslo leitet, ob ich denn mal im Winter krank gewesen sei. Mir ist nach langem Überlegen nur ein bisschen Halsschmerzen und stärkerer Husten Ende Januar eingefallen, sonst war ich seit mind. September 2019 nicht krank. Er eröffnete mir dann, dass ich positiv auf Antikörper auf SARS-COV-2 (den Corona Virus Typ der für die ganze Misere verantwortlich ist) getestet wurde, und zwar in beiden Blutproben von Anfang April und Mitte Mai (die Mund-Nasen Abstriche auf eine aktive Covid19 Erkrankung waren jeweils negativ). Das Antikörper Level sei bei 3 von 5 – was wohl ganz gut sei. Jetzt im September soll ich nochmal getestet werden um zu sehen, wie sich das Antikörper Level verändert.

Da dieser Test aber nicht mit der rt-pcr Methode möglich war hilft mir das nichts in Bezug auf Ausnahme in der Quarantäne Regelung. Bei der rt-pcr Methode kann während einer aktiven COVID19 Infektion der Virus und die Antikörper direkt im Blut nachgewiesen werden – damit dürfte ich sogar in „Rote“ Länder reisen und müsste nicht in Quarantäne bei der Rückkehr: Sprich damit gilt man (nach aktueller norwegischer Wissenschaftsannahme) als immun gegen eine erneute Erkrankung.
Mein Nachweis gibt zwar auch eine höhere Sicherheit und nach aktuellem Stand der Wissenschaft ist es unwahrscheinlich erneut an dem SARS-COV-2 Virus bzw. COVID19 zu erkranken, aber halt nicht so deutlich wie bei der o.g. Methode.
Ja, es gibt Berichte in den Medien über „erneute“ Infektionen mit dem SARS-COV-2 und COVID19. Die sind aber sehr mit Vorsicht zu genießen, wenn nicht anerkannte Medizinische Publikationen dahinter stehen. A) ist die Fehlerquote bei Tests in div. Ländern erhöht. B) konnte bis jetzt bei keinem dieser (wenigen) Fälle beide Male die DNA des Virus genau verglichen werden und somit besteht die Möglichkeit, dass der Patient sich beim 2. Mal mit einer minimal Mutierten Variante angesteckt hat. Oder dass die erste Erkrankung doch noch nicht vollständig ausgeheilt war. C) Es gibt zuviele Fake News zum Thema. Haltet euch bitte an anerkannte Quellen wie das Robert-Koch-Institut (www.rki.de) oder das Folkehelse Institut in NO (www.fhi.no) und die Regierungsanordnungen und Empfehlungen zu dem Thema oder anerkannte medizinische Fachpublikationen. (die sind übrigens SELTEN auf den ersten Treffern von Dr. Google zu finden!)

Für mich fing die Quarantäne schon am CheckIn vor der Fähre in Hirtshals (Nord-Dänemark) an: „Where are you come from? Where do you live?“ war die Frage von der Dame am Schalter. Eigentlich wollte sie noch einen Wohnsitz Nachweis, den konnte ich aber auf die Schnelle nicht liefern und sie hat sich dann mit dem Ansatte (Angestellten) Nachweis vom Oslo Universitetssykehus zufrieden gegeben.
Wer also mit Wohnmobil kommt oder keinen Nachweis vom Ferienhausvermieter hat, dass er/sie 10 Tage Quarantäne an einem Ort ableisten kann könnte Probleme bei der Einreise bekommen und abgewiesen werden. Das ist auch öfters passiert bis Norwegen am 15. Juli das erste Mal die Grenzen wieder aufgemacht hat.
Ich „soll mich schnellstmöglich“ an der Rezeption melden hat sie mir noch mit auf den Weg gegeben… Dort wurde dann mir und circa 20 anderen einer der großen Konferenzräume zugewiesen, die wir bitte nicht verlassen sollten und die ganze Zeit MNS tragen. Immerhin kurz zur Cafeteria und auf WC durften wir gehen und es gab kostenlose Getränke. Aber nicht in den Duty Free oder aufs Außendeck, wo ich eigentlich mich aufhalten wollte. In Larvik konnte man sich dann nach Voranmeldung testen lassen (Was allerdings die Quarantäne NICHT aufhebt.)😬

Naja, mal sehen wie es jetzt weitergeht.
Norwegen hat es ja bisher recht gut verkraftet: 845000 getestete Personen, 11800 positiv getestet (davon etwa 7500 bis Ende Mai, der große Rest seit Ende Juli), 265 Tote (davon nur 10 seit Mitte Mai), aktuell nur 11 im Krankenhaus. (Bevölkerung: 5,36 Mio)
Insgesamt halten sich die Menschen besser an Abstand, Regeln, Vorgaben der Regierung als z.B. in Deutschland. Corona-Demos wie in Berlin, Stuttgart und anderen Städten gibt es hier kaum! Im August musste die Polizei etwas häufiger mal zu illegalen Partys ohne Mindestabstand ausrücken (da gingen auch die Zahlen wieder hoch)
Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit sind auch in Norwegen angestiegen im Lockdown. Hoffentlich kommt bald ein (unter europäischen Richtlinien getesteter) Impfstoff, damit es wieder einen normalen Alltag geben kann.

Nach soviel trockenem Lesestoff nun noch ein paar schöne Bilder aus D und DK (Dänemark) von meinen Ferien daheim.

Am Strand bei Hirtshals – etwas windig…
Leuchtturm von Hirtshals
Blick vom Leuchtturm
Blick vom Leuchtturm
Blick vom Leuchtturm
Blick vom Leuchtturm mit deutscher Bunkeranlage
Game of Thrones MNS – passend gegen den Virus 🤣
Weitere GoT MNS – passend zu Norwegen im September 😂😂


Süd-Norwegen 2020: Tag 3 – 5: Preikestolen, Stavanger und Sörlandet

So jetzt aber, liebe Leserinnen und Leser. Bin wieder zu Hause mit gescheitem Internet. Und habe der Einfachheit halber einen Artikel für die restlichen 3 Tage erstellt.

Mittwoch war Preikestolen angesagt, denn bis Dienstag war für den Preikestolen (Achtung es gibt circa 15 verschiedene Berge die diesen Namen haben. Wer also die Wettervorhersage aufruft und „Preikestolen“ eingibt, sollte darauf achen, dass dabei steht: „Sokndal, Rogaland, Norge, Stavanger, Lysefjord“ Die anderen sind über ganz Norwegen verteilt.)
Nun auf was ich hinaus wollte: Auf was man sich in NO nicht verlassen kann ist: die Wettervorhersage… – die letzten 5 Tage sollte laut beiden bekannten Wetterdienste (yr.no und storm.no) das Wetter für Mittwoch trocken und tw. schön werden. Naja… es hat erstmal bis ich oben war immer wieder Nieselregen gegeben. Und vorher sogar noch STAU! Es gibt 2 Parkplätze als Ausgangspunkt für die Wanderung und Mittags waren beide erstmal belegt. Es wurden immer nur einzeln Autos weitergelassen, so dass ich fast eine Stunde immer nur ein paar Meter vorankam. Da denkt man: „Wegen Corona sind (noch) keine Touristen im Land – die Norweger waren vermutlich schon alle dort oben…“ – Pustekuchen, die kamen alle auf die gleiche Idee 🤪

Süd-Norwegen 2020 – Tag 2: Haukeli Fjell und Fjordland

Und weiter gehts nach Westen. Nach einer angenehmen Nacht in Abgeschiedenheit (nicht völlige Ruhe, denn die Glocken der Schafe und Kühe bimmeln immer… 😀 … ging es heute von Rauland über das Haukeli Fjell (Fjell = Gebirge) ins Fjordland und bis Stavanger.

Süd-Norwegen 2020 – Tag 1: Telemark

Liebe Leserinnen und Leser,

kurz vor meinem Urlaub habe ich den Bescheid bekommen habe, dass ich Antikörper auf Sars-Cov-19 (aktueller Corona Virus) im Blut habe. Ich wurde im Rahmen einer Studie am Uniklinikum Oslo 2 x getestet (kurz vor Ostern und Mitte Mai) und in beiden Blutproben zeigten sich Antikörper. Der Professor, der mich darüber informiert hat war erstaunt, dass ich ausser etwas Husten und Halsschmerzen im Januar keine weiteren Erkältungssymptome in den letzten 10 Monaten hatte. Trotz Risikopatientstatus (Übergewicht und Asthma) habe ich also Covid19 ohne größere Symptome gehabt. Nach aktuellem Stand der Wissenschaft bin ich also immun.
Aber zurück zum Urlaub: wie gesagt, war es etwas kurzfristig also entschloss ich mich erst Ende August (Ferien 2.Teil) nach D zu fahren und jetzt den Urlaub in NO zu verbringen.
Die erste Woche war das Wetter traumhaft aber letzte Woche sanken die Temperaturen auf um die 20 Grad Celsius und es regnete seit 29. Juni fast täglich 1-2 x. Diese Woche war die Aussicht nun besser, so daß ich mir ein Auto geliehen habe und nun ein bisschen durch Südnorwegen toure. Wenn das Wetter mitspielt will ich am Mittwoch auf den Preikestolen (Prediktkanzel) laufen, circa 4-5 std. Wanderung. Da gibt es dann wieder Fotos.

Heute bin ich von Oslo nach Westen in die Telemark gefahren – ein (Mittel-) Gebirge (bis an die 1000m Berge) und möchte euch an der Tour über meine Bilder teilhaben lassen.

Hier noch ein Videoclip:

Und zu guter Letzt noch was für meine Mama:
Wiesen und Moore VOLLER Wollgras!!!

MS Fridtjof Nansen weckt Sehnsucht nach Meer

Ein guter Freund hier in Oslo gab mir den Hinweis, dass ein Hurtigruten Schiff vor der Akershus Festung im Hafen ankert.

Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und da heute mein Urlaub beginnt… naja seht selbst:

MS Fridtjof Nansen vor der Akershus Festung (dramatisierte Aufnahme)

Ein Blick auf die App „MarineTraffic“ brachte auch Klarheit wer sich hier heimlich in Oslo breit macht: die MS Fridtjof Nansen – benannt nach dem berühmten norwegischen Polarforscher des frühen 19. Jahrhunderts. Sie ist das neueste Schiff der Hurtigruten und wartet wegen Corona auf die Jungfernfahrt. Corona ist auch der Grund warum man sie leider nicht besichtigen kann. 🤬 Aber wenigstens von außen habe ich einige schöne Bilder machen können.

Quelle: App MarineTraffic
Quelle: App MarineTraffic

Fridtjof Wedel-Jarlsberg Nansen (* 10. Oktober 1861 in Store Frøen bei Christiania, heute Oslo; † 13. Mai 1930 in Lysaker) war ein norwegischerZoologe, Neurohistologe, Polarforscher, Ozeanograf, Diplomat und Friedensnobelpreisträger. Seine bekannteste Forschungsreise war die Fram-Expedition (1893–1896) – eine Forschungsreise in die Arktis mit dem Ziel, den geographischen Nordpol mithilfe der natürlichen Eisdrift im Arktischen Ozean zu erreichen. Die MS Fram liegt heute im modernen Fram-Museum auf der Halbinsel Bygdøy in Oslo. Dort und im Holmenkollen Ski Museum werden seine zukunftsweisenden Errungenschaften für die Erforschung der Polarregionen erklärt und gezeigt.

Den Friedensnobelpreis erhielt Nansen für sein Engagement für die Millionen Flüchtlinge im 1. Weltkrieg. Der nach ihm benannte Nansen-Pass (eine Art Reisepass) für staatenlose Flüchtlinge und Emigranten ermöglichte nach dem ersten Weltkrieg vielen Flüchtlingen die Emigration oder Rückkehr in ihre Heimatländer. (Quelle: Wikipedia)

Die Schiffe der Hurtigruten Reederei bedienen zum einen die berühmte Postschiff Route von Bergen in Westnorwegen die Küste entlang bis hinters Nordkapp nach Kirkenes an der russischen Grenze. Zum anderen bieten sie mit den neueren Schiffen Expeditionsreisen nach Grönland, Südamerika, Antarktika,….. an. Ab nächstem Jahr gibt es auch Reisen ab Hamburg im regelmäßigen Angebot.

http://www.hurtigruten.de

Ostergruß aus Oslo

Frohes und gesegnete Ostern! God Påske!

Liebe Verwandte und Freunde,

ich wünsche euch ein frohes und gesegnetes Osterfest in dieser Krisenzeit.
Ich wünsche allen das ihr von Corona/Covid-19 verschont bleibt!

Euer Christian

Hier noch einige aktuelle Oslo Impressionen:

Grefsenkollenrestaurant
Hier ist ein megasuperschönes Panoramabild welches ich auf Facebook gefunden habe: Ausblich von den Lofoten aufs Meer und Nordlicht

Arbeit in Corona Zeiten…

… mal abgesehen von den ersten zweieinhalb Monaten (8 Extra Dienste wegen (nicht Covid19) kranken KollegInnen) ist es seit Beginn der verschärften Maßnahmen am 12.3. bei mir auf Arbeit noch ruhig gewesen. Alle geplanten und nicht dringlichen OPs wurden nämlich sofort verschoben. Nur die Notfälle (bei mir alle Patienten in Norwegen mit Finger-/Handamputationen) und Lebenswichtige Operationen (Krebs-OPs, Herz-, etc. werden in Norwegen zur Zeit durchgeführt. Die sonstigen Maßnahmen sind ähnlich wie in Deutschland (nur das die Bevölkerung hier sich ohne weitergehende Zwangsmaßnahmen ganz gut an die Regeln hält). Lediglich das Verbot in ihre Hütten zu fahren (die meisten besitzen irgendwo eine Hütte im Wald) musste mit etwas Nachdruck durchgesetzt werden.

Alles natürlich um Kapazitäten freizuhalten für Corona/Covid19 Patienten die schwerere Symptome haben und im Krankenhaus behandelt werden müssen.

Weil sich deren Zahl in Norwegen aber noch in Grenzen hält (Stand 2.4.2020: 5 Mio Einwohner, ca 5000 bestätigte Infizierte, ca 500 im Krankenhaus, ca 50 Tote), haben wir bisher noch relative Ruhe gehabt und als Vorbereitung diverse online Kurse für einen evtl Einsatz als Hilfen auf Intensiv als Aufgabe bekommen.

Letztens hatten wir dann mal was neues: (ich beschreibe es mal ausführlich damit ihr euch das vorstellen könnt) die Klinikleitung hat beschlossen alle Patienten und Angehörige die ins Krankenhaus wollen vor dem Haupteingang zu befragen und evtl zu testen. Einige von uns haben warme Anzüge bekommen und stehen außen und befragen alle. Wenn bestimmte Fragen mit „Ja“ (kürzlich Husten, Fieber,…) beantwortet werden gehts weiter in ein Zelt in welchem der Test in Mund und Nase von uns durchgeführt wird. Der Coronaverdächtige Patient wird in ein anderes Zelt begleitet und kurz danach mit Mundschutz auf die Station in Isolation gebracht. Die Covid19 Probe (geschlossenes Röhrchen mit Wattestäbchen) wird außen 2 x desinfiziert und durch eine Schleuse ins Labor gebracht. Das wirkt fast wie in „Outbreak“ und ähnlichen Hollywood Filmen.

Die KollegInnen mit dem direkten Kontakt zum Patienten haben Mundschutz, Kittel, Schutzbrille und -haube um eine Infektion zu verhindern.

So was hab ich in 15 1/2 Dienstjahren zum Glück noch nicht erlebt. Und muss es auch im restlichen Arbeitsleben nicht nochmal haben. In Mittel- und Nordeuropa können wir uns glücklich schätzen, das und die Krise nicht so getroffen hat bisher wie in Süd- und Westeuropa oder Übersee. Und wir können uns sehr glücklich schätzen ein (im Vergleich zu anderen Ländern) funktionierendes Gesundheitssystem zu haben, in dem jeder versichert ist!

Wenn dieser ganze Mist von Corona Krise vorbei ist, hoffe ich dass alle Erkenntnisse sinnvoll evaluiert werden um bei der nächsten (hoffentlich in ferner Zukunft) Pandemie vernünftiger zu agieren!

Und die Medien – und zwar ALLESAMT – sollten sich mal ganz tief ins Kämmerchen vergraben und allgemein (Sensationsgier) und im speziellen (Corona Panikmache) über ihre journalistischen Grundsätze meditieren (und erst rauskommen wenn sie die wieder gefunden haben!)!!!

Zum Schluss noch was zum schmunzeln: für alle die gestern extra3 geschaut haben: ja, das mit 3 Patienten stimmt schon manchmal, aber es ist nicht richtig, dass 2 davon Elche sind… zumindest nicht in Oslo … 😁 (ab Minute 37 etwa) https://youtu.be/i8qWZAk1yGE

Bleibt gesund und Gott behütet

Euer Christian

von doncam1976 Veröffentlicht in Allgemein

Hanau 19.02.2020

Es ist entsetzlich zu sehen was die braune Brut erreicht hat. Der Anschlag von Hanau mit 10 Toten ist so unnötig wie jeder Tote durch Rechtsterrorismus. Das es im Jahr 2020 – 75 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges mit 60 Millionen Toten aufgrund von Wahnsinn und Rassenhass – überhaupt nochmal thematisiert werden muss schmerzt schon alleine! Die Trauer um die Toten und die Angst vor weiteren Anschlägen und dem Rechtspopulismus allgemein kommt dann ja noch dazu.

Das es in Hanau passierte hat mich noch mal mehr getroffen, da ich 3 Jahre aufs dortige berufliche Gymnasium gegangen bin.

Um so mehr erfreut mich, dass viele jetzt endlich die Gefahr von Rechts für die Demokratie und Menschheit erkennen und sich trauen laut und deutlich ihre Meinung zu sagen. Auch oder erst recht jetzt in der Faschingszeit bekommen die Demokratiefeinde von Rechts ihr Fett weg. Eine der beeindruckendsten Reden dieser Zeit hat der Sitzungspeäsident und „Obermessdiener“ #AndreasSchmidt bei #MainzbleibtMainz am Freitag Abend gehalten: (hier der sehenswerte Ausschnitt, die ganze Rede findet sich auf YouTube und der zdf Mediathek)

von doncam1976 Veröffentlicht in Allgemein

Der Weihnachtsmann – „Daten und Fakten“ :-)

Der Weihnachtsmann – mystisches Wesen, technisches Genie

 

An Weihnachten hoffen viele Menschen – insbesondere jüngere – dass der Weihnachtsmann Geschenke bringt, natürlich die, die man sich gewünscht hat. Auf die Frage, die auch wir uns hin und wieder stellen,
„Kann es den Weihnachtsmann wirklich geben?“
konnte man bisher keine eindeutige Antwort finden. Vielleicht kommen wir heute der Lösung des Rätsels dennoch etwas näher. – Also: „Gibt es den Weihnachtsmann?“
 
1. Beginnen wir bei den Rentieren. Keine der bekannten Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. ABER, es gibt mehr als 300.000 Arten von lebenden Organismen, die noch klassifiziert werden müssen. Obwohl es sich dabei überwiegend um Insekten und Bakterien handelt, schließt dies fliegende Rentiere nicht mit letzter Sicherheit aus, zumal sie bisher nur vom Weihnachtsmann gesehen werden.
2. Es gibt derzeit fast 2 Milliarden Menschen unter 15 Jahren auf der Welt. ABER, da der Weihnachtsmann scheinbar keine Moslems, Hindus, Juden und Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf ungefähr 15% der Gesamtzahl. Da bleiben nach der letzten Zählung des Weltvolkszählungsbüros nur noch knapp 300 Millionen Kinder übrig.
Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 85,7 Millionen Haushalte. Wegen der Gleichartigkeit der erforderlichen logistischen Abläufe können wir hier vereinfachen und von Häusern ausgehen. Wir setzen zudem voraus, dass in jedem Haus mindestens ein braves Kind lebt und alle Kinder dieser Haushalte beschenkt werden.
3. Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag. Diese für uns sicher ungewöhnliche Dauer resultiert aus den verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist, was logisch erscheint. Den umgekehrten Weg schließen wir hier als abwegig aus.
Damit ergeben sich ziemlich genau 768 Besuche pro Sekunde.
Der Weihnachtsmann hat also für jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern deutlich mehr als 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit.
Eingeschlossen sind allerdings auch: Parken, aus dem Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken füllen, weitere Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle übriggebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder raufklettern und zum nächsten Haus fliegen.
Angenommen, dass alle diese 85,7 Millionen Stopps gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt sind (was natürlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber als erste Berechnungsgrundlage akzeptabel erscheint), erhalten wir nunmehr 1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt undeine Gesamtentfernung von 111,4 Millionen km. Nicht mitgerechnet sind die Unterbrechungen für das, was jeder von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muss.
Das bedeutet, dass der Schlitten des Weihnachtsmanns mit 1000 km pro Sekunde fliegt. Also in etwa der 3.000-fachen Schallgeschwindigkeit im klassischen idealen Gas. Zum Vergleich: Das schnellste gebaute Fahrzeug auf der Erde, die Raumsonde New Horizons, fliegt mit lächerlichen 16,21km pro Sekunde. Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 km pro STUNDE.
4. Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten Effekt:
Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein mittelgroßes Lego-Set – etwa 1 kg – dann hat der Schlitten zu Beginn der Tour ein Gewicht von 300.000 Tonnen. Der Weihnachtsmann ist hier noch nicht eingerechnet, obwohl er allgemein als übergewichtig beschrieben wird.
Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst bei der Annahme, dass ein fliegendes Rentier das Zehnfache Gewicht ziehen kann, braucht man für den Schlitten nicht acht oder vielleicht 9 Rentiere, wie das Gespann vielfach in Bilderbüchern zu sehen ist. Man braucht 171.429 Rentiere.
Als Größenvergleich kann das Kreuzfahrtschiff Queen Elizabeth mit ca. 91.000 BRT dienen. (Die BRT wurde übrigens von der dimensionslosen Bruttoraumzahl abgelöst.)
5. 300.000 t Geschenke (nur Ladung, ohne Schlitten, Rentiere und den übergewichtigen Weihnachtsmann) bei einer Geschwindigkeit von 1000 km/s erzeugen einen ungeheuren Luftwiderstand. Hierdurch würden die Rentiere aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff, das wieder in die Erdatmosphäre eintritt. Das vorderste Paar Rentiere müsstesomit 16,6 Trillionen Joule Energie absorbieren. Pro Sekunde. Jedes. Anders ausgedrückt: Normale Rentiere, wie wir sie kennen, würden augenblicklich in Flammen aufgehen, das nächste Paar Rentiere würde dem Luftwiderstand preisgegeben, und es würde ein ohrenbetäubender Knall erzeugt. Das gesamte Team von Rentieren würde innerhalb von 5 tausendstel Sekunden verdampfen. Ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann (nach der Beschreibung und dem vielen Weihnachtsessen völlig untertrieben) würde währenddessen dem 17.500-fachen der Erdbeschleunigung ausgesetzt und mit einer Kraft von 20,6 Millionen Newton an das Ende seines Schlittens genagelt.
 
An den Eckdaten und der Physik gibt es wohl keine Zweifel. Sicher ist auch, dass der Weihnachtsmann keiner wie Du und ich ist. Er und seine Rentiere sind nun einmal märchenhafte Wesen, die uns zu Weihnachten dazu anregen können, diese Welt ganz außerhalb von Zahlen einfach nur auf unser Miteinander hin zu gestalten und hier und da mal über den eigenen Schatten zu springen.
(Quelle: Internet/Unbekannt)

Dazu noch der Steckbrief des Weihnachtsmannes:

Der Weihnachtsmann ist ein freundlicher älterer Mann mit Rauschebart und rotem Mantel. Auf einem Schlitten bringt er zur Weihnachtszeit Geschenke für die Kinder. Irgendwo im Norden soll er wohnen und mit seinen Wichteln das ganze Jahr über die Gaben für den Heiligen Abend vorbereiten.
Eigenschaften des Weihnachtsmann
Aussehen des Weihnachtsmann
Natürlich hat der Weihnachtsmann verschiedene Kleidungsstücke, doch am liebsten zieht er seinen roten Mantel an, mit dem weißen Pelzbesatz. Passend dazu hat er eine rote Zipfelmütze, mit einem ebenso weißen Pelzbesatz und einer weißen Bommel. Die Stiefel vom Weihnachtsmann sehen riesig aus – und das sind sie auch. Das braune feste Leder schützt von außen vor Schnee und Nässe. Innen aber ist der Stiefel mit so dickem Fell gefüttert, dass der Weihnachtsmann auf seinen weiten Reisen keine Angst vor kalten Füssen haben muss.
Tja, das ist schon fast alles, was man über das Aussehen des Weihnachtsmann sagen könnte, denn viel sieht man ja nicht von ihm. Sein Gesicht ist von einem dicken, weißen Vollbart umrahmt und gibt die Sicht nur auf einen fast immer lächelnden Mund frei, die etwas knollige gerötete Nase und zwei munter blickende Augen. Ein wenig sind seine Wangen zu sehen, und auch die leuchten meistens etwas rötlich. Bei der vielen frischen Luft, die der Weihnachtsmann atmet ist das ja auch kein Wunder.
Wenn man den dicken Wintermantel abzieht und vielleicht noch einen dicken Pullover darunter, dann bleibt immer noch ein kräftiger Körperbau und ein gut entwickelter Bauch übrig. Der Weihnachtsmann gehört nicht zu den schlankesten Gestalten, aber bestimmt zu den gemütlichsten.
Lebensart des Weihnachtsmann
Es heißt, dass der Weihnachtsmann immer gut gelaunt und fröhlich ist.  Er ist sehr selbstlos und hat viel Verständnis für die Menschen auf der Erde. Besonders gerne mag er Kinder und sein größter Wunsch ist, dass sie alle glücklich und gesund wären. Aber auch Erwachsene mit Kummer, lassen den Weihnachtsmann nicht kalt und wenn es seine Zeit erlaubt, kümmert er sich ganz persönlich um die Lösung der Probleme.
Besonderheiten des Weihnachtsmann
Das oberste Ziel des Weihnachtsmannes ist die Erfüllung von Wünschen. Es ist nicht bekannt, ob er Zauberkräfte hat oder einen Zauberer als Freund. Aber es ist bekannt, dass der Weihnachtsmann fast alle Wünsche erfüllen kann.

Beschreibung Weihnachtsmann
Viele Menschen behaupten ja, der Weihnachtsmann sei eine Erfindung der Werbe-Industrie. Das ist natürlich Quatsch! Den Weihnachtsmann gibt es schon ewig und besonders seit es Häuser mit Schornsteinen gibt. Aber über sein Privatleben ist in der Tat, kaum etwas bekannt. Man weiß nicht, wer seine Eltern waren und wie der Weihnachtsmann überhaupt der Weihnachtsmann wurde.
Bekannt ist allerdings, dass der Weihnachtsmann unter vielen Adressen erreichbar ist. Man kann ihm also jederzeit einen Brief oder eine Karte schreiben. Die lieben Postboten wissen dann schon wohin sie diese Briefe weiterleiten müssen. Ob man ihm auch schon eine Email schreiben kann, oder eine SMS, ist mir nicht bekannt, aber ich bin sicher, dass auch das irgendwie geht.
Wo wohnt der Weihnachtsmann?
Der Wohnort und die Behausung wird wohl auch ein ewiges Rätsel der Menschheit bleiben. Die meisten Menschen vermuten sein Zuhause am Nordpol. Doch auch Grönland und verschiedene skandinavische Orte stehen zur Diskussion. Vielleicht hat der Weihnachtsmann ganz einfach mehrere Wohnstätten und alles ist richtig?
Das ganze Jahr über sind viele Helfer beim Weihnachtsmann beschäftigt. Wichtel, Weihnachtselfen und Weihnachtsengel, Kobolde und gute Hausgeister, sie alle bemühen sich die vielen Bestellungen bis Weihnachten fertig zu bekommen. Es gibt da also irgendwo eine riesige Weihnachtsgeschenkfabrik, in der der Weihnachtsmann und seine fleißigen Helfer hart daran arbeiten, dass viele Wünsche wahr werden.
Wenn dann die Zeit gekommen ist, werden alle Geschenke in große Säcke gepackt und der Weihnachtsmann macht sich auf den Weg zu den Kindern der Welt. Mit einem riesigen Schlitten, gezogen von bis zu zwölf Rentieren, fährt der Weihnachtsmann über die Wolken zu den einzelnen Häusern der Kinder. Er richtet seine Ankunftszeit immer so circa auf Mitternacht ein.
Ganz heimlich, damit ihn keiner sieht, krabbelt er dann zu den Schornsteinen und saust dort hinunter in die Wohnstuben. Wenn er alle Geschenke abgeladen hat, fährt er zum nächsten Haus. Immer noch erledigt der Weihnachtsmann diese Arbeiten höchstpersönlich und es ist leicht vorstellbar, dass – gerade in der Weihnachtszeit – der Weihnachtsmann ganz schön im Stress sein muss.

(Quelle: Internet: house-of-Fantasy.de)

von doncam1976 Veröffentlicht in Allgemein