Diesmal gibt’s eine Fotosession ĂŒber meinen letzten Besuch aus Deutschland: David hat sich mit seiner Freundin Sarah dazu entschlossen Norwegen mit dem Zelt kennenzulernen. Leider mussten sie dabei die Erfahrung machen, dass man sich wettertechnisch auf alles vorbereiten muss…

David, Sarah und ich vor unserem „Boot“ đ
Beide sind wie ich in der Krankenpflege tĂ€tig und David ist stellvertretende Stationsleitung auf der Station 100 (ich habe auf der 300 gearbeitet) in der HNO Uni-Klinik Erlangen. Wir haben uns immer sehr gut verstanden, sowohl was Zynismus, Arbeit, SpaĂ, Outdoor (Geocaching, Trekkingrad fahren), Whiskey-Genuss (in MaĂen, nicht die LiterkrĂŒge, sondern das andere đ ) und v.a. Pupquizes im Murphys Pub angeht. AuĂerdem ist er auch Skandinavien Fan (bisher v.a. DĂ€nemark, Bornholm). Sarah arbeitet in der Chirurgie und ist gerade auf Weiterbildung zur Onkologie-Fachkrankenpflegerin (ich hoffe, das war nun richtig geschrieben ?? đ  )
Die beiden hatten sich sehr schnell entschieden mich zu besuchen und eine Camping-Tour durch SĂŒdnorwegen zu machen. Erst einmal standen aber einige Tage Oslo auf dem Programm und ich hatte mir zwei Tage Dienst dafĂŒr weg getauscht. Nachdem die Beiden am Montag frĂŒh mit der Colorline (FĂ€hre) aus Kiel gekommen sind, haben wir einen Stadtrundgang begonnen: vom königlichen SchloĂ, am Storting und RĂ„dhus (Verleihung des Friedensnobelpreises) vorbei nach Aker Brygge (die alten HandelshĂ€user, inzw. aufwĂ€ndig restauriert) und am Hafen entlang, durch die Akershus Festung und zur neuen Oper (der „Eisberg/Gletscher“ der sich aus dem östlichen Hafenbecken erhebt).

Der Rahmen fĂŒr die Friedens-Nobelpreis Verleihung: WandgemĂ€lde im …

… Rathaus zu Oslo.

Das Stortinget – Norwegens Parlament (die Wahl ist ĂŒbrigens 2 Wochen vor der Bundestagswahl)

Norwegische Wachsoldaten leiden nicht ganz so wie die britischen Kollegen – sie dĂŒrfen sich auch mal bewegen… , mit Sarah und David

Der König ist anwesend, die Standarte hÀngt oben. Allerdings kann man das Schloss auch besichtigen. Die norwegische Königsfamilie ist sehr volksnah!

„Auftrag verfehlt – Setzen – Sechs!“ Der Sinn dieses Drehkreuzes erschloss sich uns nicht so ganz đ

Nicht nur das Museum auf Tjuvholmen ist modern – auch die Architektur ist herausragend.

Eine – ÀÀhhmm – sehr gewöhnungsbedĂŒrftige Variante von Disneys „Sieben Zwergen“ – …

… passend vor dem Astrup-Fearnley-Museum (Moderne Kunst) auf Aker Brygge/Tjuvholmen am Hafen.

Akershus Festung im Sommer

„MĂ€nner und ihr Lieblingsspielzeug“ đ Kanonen auf Akershus Festung

Kasernenhof von Akershus Festung

Der Eisberg/Gletscher im Ăstlichen Hafenbecken – neue Oper

der „Barcode“ – eine HochhĂ€userzeile bei der keines dem anderen gleicht.
Abends hatte ich dann noch ein Schauspiel organisiert: die Nachbarskatze jagte einer Maus oder Ratte hinterher – und umgekehrt! đ Ich bin zumindest jetzt froh, das mein Balkon einen Meter ĂŒber dem Boden beginnt und irgendwelchem Getier das nicht mindestens 2 m hoch springen kann keine Zugangsmöglichkeit bietet. Na ja, auf jeden fall zog sich das Schauspiel am Nachbarhaus bestimmt 20 min hin – Ende offen…Â

Das Schauspiel am Abend: Katze gegen Ratte (oder umgekehrt) am Haus gegenĂŒber.
FĂŒr den Dienstag hatte ich mir ein paar spezielle Schmankerl ĂŒberlegt (ok, ok, das erste war reiner Zufall…): nach einer schönen T-Bane (Metro/S-Bahn/U-Bahn in Oslo) Fahrt hoch zum Frognerseteren sind wir die 2 km hinunter Richtung Holmenkollen Skisprungschanze gelaufen und zuerst an der Ăbungsschanze vorbeigekommen. Dort kommt man ganz leicht an den Startpunkt fĂŒr die Springer und das wollten wir uns schon anschauen. „Kann ja im Sommer nix passieren, ist ja alles auĂer Betrieb….“ Denkste! Plötzlich kamen mit dem Sessellift einige Skispringer von unten hochgefahren. „HÀÀÀ, wie wollen die jetzt runterkommen ohne Eis?“ Plötzlich begann eine SprĂŒhanlage die Schanze und die Landezone mit Wasser zu befeuchten und die Jungs (unser Tipp war die Jugend der Schweizer Nationalmannschaft) machten sich fertig zum Sprung. Das war sehr eindrĂŒcklich da wir direkt neben der Bahn verweilten.

Waldblumen am Holmenkollen

Panorama von den Ăbungsschanzen aus – ob die Sportler dafĂŒr einen Sinn haben wenn sie vor dem Sprung sind?

Die Ăberraschung: Skispringen im Sommer …

… mit – vom Dialekt her – den Junioren der…

… Schweizer Nationalmannschaft. …

Das Erinnerungsbild: Hier sind die ZukĂŒnftigen Ammans, Goldbergers, … gesprungen!

Es geht tatsĂ€chlich…
Dagegen war es an der eigentlichen Schanze ganz ruhig. Vom Turm hatten wir bei leichter Bewölkung einen sehr guten Rundumblick und das Skisprung-Museum ist auch sehr sehenswert.

Sommerblumenwiese

Die Holmenkollen-Kirche ist sehr beliebt bei …

… Brautpaaren und ich verstehe auch warum.

auf einigen der folgenden Bilder probierte ich den „Miniatureffekt“ meiner Kamera aus.
Direkt unterhalb des Sprungturms der groĂen Holmenkollen Schanze.
PS: Oslo bewirbt sich um die Olympischen Winterspiele 2022 – *Freu*

Könnte auch auf meiner MÀrklin Eisenbahn sein.

Spielzeug – Colorline beim Ablegen

Blick Richtung Hafen, davor der DĂ€nemarkkai, Akershus Festung, das Rathaus (rotbraune TĂŒrme) und das Schloss

Blick Richtung HovedĂžya, davor Tjuvholmen und Aker Brygge (mal aus anderer Perspektive) und rechts noch etwas Osloer Hafen
Nach der – vorzeitigen – RĂŒckkehr (aufgrund des suboptimalen Wetters) sind wir am Tag vor ihrer Heimreise dann auf BygdĂžy auf Museums- und Geocaching-Tour gegangen. Angefangen bei Oscarshall (frĂŒherer Landsitz, heute reprĂ€sentatives EmpfangsschloĂ (?) der Regierung/des Königs, sind wir weiter zum – weithin sichtbaren Fram-Museum: Dort ist das Polar-Expeditionsschiff Fram und nebenan Goja ausgestellt, die Fridjof Nansen und Roald Amundsen fĂŒr ihre Expeditionen zum Nord- bzw. SĂŒdpol benutzt haben. Den Besuch derselben kann ich nur Empfehlen, von Langeweile kann dort keine Rede sein.
Nach einem leckeren CafĂ© und Kuchen mit gefrĂ€Ăigen Spatzen und Meisen ging es zum Vikiner-Schiff-Museum. Dort sind drei gut erhaltene Vikingerschiffe ausgestellt, die vermutliche Reiche Vikinger oder Könige auf ihrer Reise ins Jenseits begleiteten. Sie wurden alle in SĂŒdnorwegen ausgegraben.
Nach einem guten Abendessen direkt am Fjord ging es am nĂ€chsten Tag zurĂŒck mit der Colorline.
Ganz zum Schluss kommen noch ein paar Bilder aus dem Fenster von Zimmer 31 auf meiner Station: Dort hat eine Wacholderdrossel ihre Jungen groĂ gezogen – keine 2 m vor dem Fenster!

Nochmal die Spielzeug-Colorline

SommerspaĂ fĂŒr Adrenalin-Junkies: 300m am Seil hinunterrutschen – „FĂŒhlen wie die Skispringer“

Einen Elch haben David und Sarah auch gesehen – leider nur ausgestopft.

Der „wachende Holmenkollen-Troll“

in ganzer Pracht

Bunte HĂ€user auf BleikĂžya
Nach einem CafĂ© und leckeren vaffler med rĂžmme og syltetoy (Waffeln mit Sahne und Marmelade) ging es ab Richtung Innenstadt zum Anleger fĂŒr die FĂ€hre zu den Fjordinseln. Wir hatten Grillzeug, Einmalgrill (Volkssportartikel der Norweger) dabei und sind auf HovedĂžya an Land gegangen, dort gab es nĂ€mlich drei Geocaches, die wir finden wollten. Der erste war schnell bei den Kanonen der alten Wehranlage die den Hafen schĂŒtzen sollte, gefunden. Und auf dem weg zum 2. Cache haben wir dann einen schönen Grillplatz gefunden. Na ja, und die Rechnung „schönes Wetter + Grillen + schöne Landschaft = Erholung pur“ ging an dem Tag voll auf!!! Die gierigen Möwen und andere Vögel die hier leben boten uns dann noch ein weiteres Schauspiel als wir ihnen die restlichen Brotkrumen zuwarfen.

„Die Axt im Walde“ ne, das ging anders. Die hier hat wohl ein Waldarbeiter vergessen…

Warten bis der Grill soweit ist…

Grill-Picknick auf HovedĂžya

Diese Einmalgrills sind sehr praktisch (Ok, umweltfreunlich ist was anderes đŠ )

reger Schiffsverkehr am Abend auf dem Oslo Fjord

„Die Vögel“ – oder „Der Beginn der RaubtierfĂŒtterung“

Seeschwalben, Möwen, … stĂŒrzten sich auf zufĂ€llig von uns auffliegende Brotkrumen đ

DafĂŒr haben sie dann auch fleiĂig posiert: Möwe …

… nochmal …

… und nochmal.

Ganz mutige springen schon ab Mai in den Fjord hab ich gehört.

Nein, das ist keine „Drive-Inn“-Kirche fĂŒr Fischer – ein Leuchtturm auf Gressholmen

Klosterruine auf HovedĂžya.
Am nĂ€chsten Tag sind die beiden nach reichhaltigem FrĂŒhstĂŒck zur Campingtour aufgebrochen. Hier nur die schönsten Bilder davon:
Leider wollte das Wetter bei der Tour nicht so ganz mitspielen. Mehrere Tage/NĂ€chte regnete es immer wieder – was beim Zelten nicht so unbedingt SpaĂ macht – und bei einer Nacht auf dem RĂŒckweg ĂŒber’s Fjell war eine Nacht sogar mit Bodenfrost. FĂŒr die nĂ€chsten Freunde die Norwegen per camping erkunden wollen empfehlen ich: ab der 2.Juli-Woche (da wurde es endlich Sommer) oder noch besser: mit Campingbuss/Mobil, …..

auch eine Möglichkeit Paletten zu verwenden.

Nein, nicht im Alten Rom sondern in (war es Stavanger oder Kristiansand?)

„Regen? – Ist mir doch egal!“

Stavanger war nicht umsonst Kulturhauptstadt Europas!

Endlich mal Farbe in der Stadt!

Mannafossen im Fjell

Minigletscher

Wichtigstes Campingutensil: HeiĂer Tee und Suppe ….. im Norwegischen Juni/Juli.

Herrlich bewachsene Schuppen im Fjell (=Gebirge)

Nein, ich will das jetzt nicht sagen – ich steh es durch! – Ach, was soll’s: SĂĂĂĂĂĂSSSSSS!“

Beste Tarnung von oben!

Das Zelt hielt dicht – aber angenehm Zelten ist was anderes (Ich wĂŒrde ein Wohnmobil bevorzugen…. đ )

Fuchs im Fjell
Nach der – vorzeitigen – RĂŒckkehr (aufgrund des suboptimalen Wetters) sind wir am Tag vor ihrer Heimreise dann auf BygdĂžy auf Museums- und Geocaching-Tour gegangen. Angefangen bei Oscarshall (frĂŒherer Landsitz, heute reprĂ€sentatives EmpfangsschloĂ (?) der Regierung/des Königs, sind wir weiter zum – weithin sichtbaren Fram-Museum: Dort ist das Polar-Expeditionsschiff Fram und nebenan Goja ausgestellt, die Fridjof Nansen und Roald Amundsen fĂŒr ihre Expeditionen zum Nord- bzw. SĂŒdpol benutzt haben. Den Besuch derselben kann ich nur Empfehlen, von Langeweile kann dort keine Rede sein.
Nach einem leckeren CafĂ© und Kuchen mit gefrĂ€Ăigen Spatzen und Meisen ging es zum Vikiner-Schiff-Museum. Dort sind drei gut erhaltene Vikingerschiffe ausgestellt, die vermutliche Reiche Vikinger oder Könige auf ihrer Reise ins Jenseits begleiteten. Sie wurden alle in SĂŒdnorwegen ausgegraben.

Oscarshall

Sarah und David auf der Königsbank …

… und meine Wenigkeit! đ

KapitĂ€n der Fram …

… und 1. Offizier. đ

Mal was fachliches Zwischendurch: die Medizinische AusrĂŒstung der Fram

Modell der Fram im Packeis auf dem Weg zum Nordpol

Ausgestopftes Futter – Verzeihung: Seehund – eine wichtige Nahrungsquelle fĂŒr die Polarfahrer

Sehr leckerer Gulrot-Kake (Karottenkuchen) ….

… und Schokokuchen mit Waldbeeren

und die dazugehörigen …

… hungrigen MĂ€uler.

Noch schwimmt es …

Vikingerschiff-Museum
Nach einem guten Abendessen direkt am Fjord ging es am nĂ€chsten Tag zurĂŒck mit der Colorline.

PS: Wer es nicht geglaubt hat: Hier haben schon 2 GĂ€ste geschlafen in meinem kleinen Zimmer.

Holmenkollen Panorama
Ganz zum Schluss kommen noch ein paar Bilder aus dem Fenster von Zimmer 31 auf meiner Station: Dort hat eine Wacholderdrossel ihre Jungen groĂ gezogen – keine 2 m vor dem Fenster!

Wacholderdrosseln sind hier so verbreitet wie bei uns die Amseln.

Lecker WĂŒrmer….

„Kommt noch was oder holt sie schon wieder Nachschub?“

„Lieber mal wieder ins Nest kuscheln!“