Wow – oder: ich finde keine Worte mehr

Hei liebe Leserinnen und Leser, 

Was für ein Ereignisreicher Tag. Beziehungsweise die Nacht davor gehört auch dazu: gestern Abend haben wir Nordlichter gesehen,  Juhuu!!!

Nachdem gestern bei Sonnenschein die östlichste Stadt Norwegens an der russischen Grenze und Vardø mit der nördlichsten Festung der Welt auf dem Programm standen, hatten wir abends Glück:

Zwar war es erst sehr schwach sichtbar, aber nach kurzer Zeit waren immer wieder deutlicher erkennbare Nordlichtspitzen dabei – auch diese geschwungene Art, die man von Bildern kennt. Und dann gleich zweimal in einer halben Stunde! Nachdem das erste verklungen war, bin ich in weiser Voraussicht noch mal auf Deck und hab dann das zweite entdecken können. Natürlich gibt man sofort an der Rezeption beziehungsweise bei der Reiseleitung Bescheid damit die anderen informiert werden können. 

Das war ein sehr beeindruckendes Erlebnis.

Heute Früh ging’s dann weiter, etwas sehr früh für meinen Geschmack, um 5:30 Uhr legten wir einen Honningsvåg an und fuhren von dort mit dem Bus durch eine leicht verschneite Landschaft auf Insel Magerøya zum Nordkap. Ja, in der Nacht waren 1 bis 2 cm Neuschnee gefallen über 100-150 m Höhe über dem Meer. 

An der Nordkaphalle angekommen haben wir dann über die wunderschöne Aussicht gestaunt: weite, klare Sicht auf das Eismeer, Sonnenaufgang hinter den Wolken was immer wieder zu total irren Lichtstimmungen geführt hat, alles weiß gezuckert, aber kaum Wind! Nun ja kalt war’s 😉    Wir hatten ein Riesen-Glück, denn auf der Hinfahrt die Gruppe hatte stürmisches Wetter und konnte sich kaum auf den Beinen halten.

Eigentlich ist es ja ein bisschen Betrug mit dem Nordkap. Das was wir als Nordkap kennen ist ein Felsen, 300 m hoch, auf der Insel Magerøya, allerdings liegt ein paar Kilometer weiter westlich eine Landzunge die noch weiter rein geht ins Eismeer, daher also das eigentliche Nordkap ist. Der nördlichste Festlandspunkt Europas liegt dagegen ein paar Kilometer weiter östlich bei Meham. 

Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, Besuch im Souvenir-Shop, Panorama Film übers Nordkap, und weiteren Fotos ging es weiter mit dem Bus Richtung Hammerfest. Dabei gab es mehrere Stopps unter anderem bei einer Familie von Samen, das sind die Ureinwohner Norwegens, die meistens Rentierzucht betreiben. Dort konnten wir aus nächster Nähe mehrere Rentiere (auch Rudolph war da 😉 ) bestaunen und eine Samen Frau in traditioneller Tracht. Auf der ganzen weiteren Fahrt gab’s immer wieder Rehn Tier oder Renteherden zu sehen.

Durch auf der ganzen weiteren Fahrt gab’s immer wieder Rentiere oder Rentierherden zu sehen.
Durch den Nordkap Tunnel ging’s dann aufs Festland und dort hatten wir Glück und haben zwei Seeadler in ungefähr 20 m Entfernung gesehen. 

Die nette Reiseleiterin hat dazu ziemlich viel über die Strecke erzählen können. Zusammen mit der schönen Landschaft war das ein sehr kurzweilig Ausflug und nach 6 Stunden waren wir in Hammerfest und sind dort wieder an Bord der MS Trollfjord gegangen.
Heute Nachmittag kam dann plötzlich eine Durchsage das Deck 9 – das Aussicht Deck – gesperrt sei wegen einer Hubschrauberübung. Und siehe da ein Sea King Rettungshubschrauber kam angeflogen seilte eine Person und eine Trage ab, flog wieder weg, kam zurück und nahm beide wieder auf. Das ganze dauerte circa 30-40 min und war ein interessantes Schauspiel. 

Nun sind wir weiter auf der Fahrt Richtung Tromsø nach Süden und mal schauen was noch so kommt eigentlich fehlt jetzt nur noch ein Wal… *grins*

Hier noch ein paar Bilder: (Die besseren kommen nächste Woche nach.) 
 

Papa und ich im sturm von Honningsvåg

  

Kirkenes

  

Vardø Festung und der Regenbogen ist da genau richtig

  

Polarlys

  

Aurora Borealis

  

Nordlicht (vom Foto abfotografiert mangels Kartenleser

  

auch Luther war schon am Nordkapp

  

und ich auch… 😉

  

Hubschrauber Rettungsübung

  

Abseilen aus der Sea King

  

Norwegen Postschiff

  

Küste bei Øksfjord

  

und weiter Richtung Tromsø

 

von doncam1976 Veröffentlicht in Allgemein

Internetprobleme

Hei igjen, (Hallo noch einmal)

Leider funktioniert das hochladen der Bilder nicht ganz so wie ich es will… Bitte nicht wundern wenn diese nach und nach dazu kommen. Bis bald, Christian 

von doncam1976 Veröffentlicht in Allgemein

Polarkreis, Lofoten und der erste Herbststurm im Eismeer 

So, nachdem gestern Abend der Akku leer war und das Netz häufig schlechte Verbindung hat, schreibe ich in mehreren Etappen weiter.

Hei liebe Leserinnen und Leser, 

am Sonntag haben wir Trondheim mit dem Bus erkundet – bei einigermaßen akzeptablen Wetter. Der Nidarosdom (Norwegens einzige richtige Kathedrale) und die alten Hafenhäuser in bunten Farben bieten ein eindrucksvolles Bild. Dazu die kleine Klosterinsel Munkholmen vor der Stadt. Die Vorbeifahrt daran haben ich aus dem 38° warmen Whirlpool an Deck verfolgt. 

Entlang der rauhen norwegischen Küste, die alle paar Minuten mit neuen Facetten, Formen und Farben brilliert, ging es weiter Richtung Bodø, einer kleinen Stadt kurz vor den Lofoten. 

Dabei überquerten wir vorgestern Früh den Polarkreis bei sechsten 66′ 33″ nördlicher Breite. Anschließend gab es durch den Captain und „König Neptun“ die „Polar-Taufe“ : eine große Kelle Eiswürfel-Wasser in den Nacken gekippt und natürlich als Belohnung ein Schnaps hinterher. 😉 ,und noch eine Urkunde.

In Bodø habe ich das Luftfahrtmuseum besichtigt und anschließend ging’s ein Stück übers offene Meer mit ganz schön hohen Wellen zu den Lofoten – einer – zumindest bei Tageslicht- wundervollen Inselkette, die in den Atlantik hineinragt. Bei Dunkelheit war davon aber leider nicht viel zu sehen. Aber das ändert sich hoffentlich auf der Rückfahrt. Dann sind die Passagen, die jetzt am Tag passiert werden in der Nacht und umgekehrt. Im Hafen von Svolvær konnten wir aber noch eine Ausstellung mit Eisskulpturen nachts um halb zwölf besichtigen: Magic Ice- die größte dauerhafte Ausstellung von Iceskulpturen der Welt. Im Winterparka geht man an bunt beleuchteten Skulpturen von Meerjungfrau bis Hurtigruten Schiff durch die – 6° kalte Halle. 

Gestern stand dann Tromsø auf dem Programm, wieder mit einer Stadtrundfahrt im Bus und einer netten, deutsch mit französischem Akzent sprechenden Reiseleiterin. 

Die nördlichste Großstadt der Welt beherbergt neben einem Polarmuseum Polaria mit Aquarium auch die nördlichste Brauerei der Welt. Ludwig Mack aus Bergen gründete sie Ende des 19. Jh. um den Bewohnern der Region was besseres zu bieten als ihren selbst gebrannten Fusel. Sie hat bis heute überlebt und ist auch Lieferant für die Schiffe der Hurtigruten Linie. Am Schluss der Stadtrundfahrt ging’s natürlich noch zur Eismeerkathedrale (Ishavskatedral), die eigentlich keine Kathedrale im kirchenrechtlichen Sinne ist, aber trotzdem als nördlichste Kathedrale  der Welt angepriesen wird. Ein moderner Bau aus dem letzten Jahrhundert, welcher der Polarlandschaft, Eisbergen und übereinander geschobenen Eisschollen nachempfunden ist. Besonders nachts sieht es durch die Beleuchtung aus als würde die Kirche von Polarlichtern beleuchtet. 

Seit Heute Nacht haben wir den ersten Herbststurm der Saison abbekommen, der sich auch jetzt noch ein bisschen fortsetzt, mit Windstärke zwölf auf der Beaufortskala. Alle wurden angewiesen in den Kabinen zu gucken das alles fest seinem Platz ist und nichts durch die Bewegungen herausfallen kann. Ganz so schlimm fand ich es dann nicht, ich konnte gut schlafen. Mutter hat die Seekrankheit allerdings schon ganz plötzlich auf dem rauhen Weg von Bodø zu den Lofoten erwischt. Nach ein bisschen ruhig liegen und Dank der  Reisetabletten ging’s dann aber noch am gleichen Abend wieder deutlich besser.

Jetzt sind wir auf dem Weg nach Honingsvåg, von wo man aus zum Nordkap gelangt. Wir haben den Ausflug aber erst für die Rückfahrt gebucht. D.h. ich werde mich mit Sauna und Whirlpool am Deck Vergnügen. *Grins*    Bei Temperaturen um die 3-4° im 38° heißen Whirlpool zu sitzen macht viel Spaß und ist entspannend und man hat den Pool für sich. 

Das Wetter ist gerade weiterhin  stürmisch, regnerisch, trocken, zwischendurch auch mal kurz sonnig, vorhin hat’s geschneit aber unsere Reiseleiterin versteht sich darauf JEDES Wetter so begeisternd zu verpacken, dass man – egal was für Wetter gerade herrscht- es für fantastisch hält. Sie bringt das so gut rüber, dass sie wohl auch einem Eskimo einen Kühlschrank verkaufen könnte. 😉   Da man sich auf dem Schiff in allen möglichen Ecken wohl fühlen kann ist es auch eigentlich völlig wurscht, ändern kann man es eh nicht und so genießen wir diese Urlaubsreise entlang der norwegischen Küste. 

Gerade jetzt schaut trotz Sturm die Sonne wieder hervor und beleuchtet das nordatlantische Eismeer. Huch, ich glaub ich brauch die Sonnenbrille. 🙂

Hier noch einige Impressionen der Reise: 

die beiden Schwesterschiffe in Trondheim: MS Trollfjord und MS Midnatssol

  

Ausfahrt aus dem Trondheimsfjord, mit einem der ältesten Leuchttürme Norwegens im Hintergrund

  

bei Stokkøya kurz nach der Durchfahrt durch eine nur 44 m breite Engstelle

  

Häuser? – kann man doch überall hinbauen… 🙂

  

Leuchtturm bei Sætervik

  

Sonnenuntergangsstimmung

  

Küste bei Meløy

  

ein Tal zw. 2 Bergen, vor einem Tal zw. 2 Bergen, vor einem T………………….

  

Polartaufe durch den Captain und König Neptun

  

„eiskalte“ Meerjungfrau… Eisskulpturen der Magic Ice Ausstellung

  
  

Gezeitenstrom bei einer Engstelle im Tromsøfjord

  

Anfahrt auf Tromsø mit der Eismeerkathedrale (weißer Bau rechts der Brücke) Anlegen ging erst im 2. Anlauf

  

sturmumtoste Südspitze der Tromsøinsel

  

Robben im Polaria-Museum

    

noch keines gesehen, aber es gibt schöne Polarlicht-Tshirts

  

der große Polarfprscher und erster Mensch am Südpol: Roald Amundsen.

  

Mond über sürmischer See bei Windstärke 10-11 lt. Beaufortskala

    
 

von doncam1976 Veröffentlicht in Allgemein

MS Trollfjord – oder die „schönste Seereise der Welt“

Hei liebe Leserinnen und Leser, kaum zu glauben, aber es gibt mal wieder neues von mir:

2007 hat es angefangen, als meine Brüder und ich den Eltern zum Ruhestand ein Konto geschenkt haben und seitdem Weihnachten und Geburtstage der Eltern immer mal etwas darauf eingezahlt haben, damit sie sich die Hurtigrutentour (oder auch bekannt als Postschiffsreise) in Norwegen leisten können. Nun ist genug zusammenkommen. Ich wollte sie ursprünglich nur die erste halbe Strecke begleiten, (so als Reisebegleiter und Dolmetscher) aber der Unterschied für die ganze Strecke betrug nur 450 €, so dass ich nun die ganze Strecke mitmache.

Von was redet der da wieder? Hurtig … was? 1893 wurde die Hurtigruten Linie gegründet, um die Häfen an der norwegischen Küste auch im Winter mit Post und notwendigen Waren zu versorgen. Denn die Häfen entlang der Küste werden vom Golfstrom erreicht und sind damit ganzjährig eisfrei. Was man von Binnenland ja nicht unbedingt sagen kann. 🙂 
Nachdem immer mehr Straßen und Tunnel und Eisenbahnverbindungen gebaut wurden, hat die Postschiff Route ihre klassischen Ziele verloren, aber mit dem Transport von Touristen neue hinzu gewonnen. Daran war auch Kaiser Wilhelm II. nicht ganz unschuldig. Er war begeisterter Nordlandfahrer. In den sechziger Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg belebte sich das Tourismusgeschäft neu. Auch heute werden noch Waren transportiert, aber das Hauptgeschäft sind die Kreuzfahrten entlang der vielfältigen norwegischen Küste.

Nun wandeln wir auf dieser Strecke, nein, wandeln stimmt nicht – schwimmen auf dem Schiff… 🙂 

Heute war die Abfahrt in Bergen. Gestern sind wir schon mit der Bergenbahn von Oslo nach Bergen gefahren und haben viele Eindrücke aus der norwegischen Natur mit bekommen. Das Wetter war wie immer in Norwegen gemischt, leider heute mit viel Regen, aber auch ein paar Augenblicken Sonnenschein.

Bergen ist eine circa 1000 Jahre alte Stadt, die unter anderem die erste Hauptstadt und Königsstadt war und hatte ihre Hochzeit mit dem deutschen Handel der Hanse zwischen dem 15. und 18. Jh. Die weltberühmten Hafenhäuser der Brygge sind mehrfach abgebrannt und wieder aufgebaut worden.

Nachdem in den 70er Jahren Öl vor der norwegischen Küste gefunden wurde kam es zu einer neuen Blüte der Stadt. Heute ist es die zweitgrößte Stadt Norwegens.

 Jetzt ist es trocken und der fast volle Mond beschien vorhin die Meeresoberfläche auf dem Weg gen Norden. 

Hier noch einige Impressionen:  

Sonniger Momentauf dem Fløyen

  

etwas durchweicht vom Regen 🙂

  

der Ulriken, einer der sieben Hügel um die Stadt

auf der MS Trollfjord

von doncam1976 Veröffentlicht in Allgemein

God påske! Frohe Ostern!

Liebe Leserinnen und Leser,

 

ich wünsche euch ein frohes und gesegnetes Osterfest 2015!

Bei so sonnigem Wetter wie hier!

Frühling am Oslofjord mit Festung Akershus

 

Osterfrühstück in der evangelischen Gemeinde

 

Ostervollmond mit Halo

 

von doncam1976 Veröffentlicht in Allgemein

Offener Brief eines Moslems an PEGIDA und Co

Hei liebe Leserinnen und Leser.

Keine Angst, dies soll kein politischer Blog werden, aber ab und zu nehme ich mir die demokratische garantierte Freiheit der Meinungsäußerung heraus und werde zu aktuellem Geschehen etwas posten.

Leider ist „PEGIDA“ inzwischen auch in Oslo angekommen – zum Glück mit einem ähnlichen Verhältnis von Pro – und Contra – Demonstranten wie in Deutschland – und ich habe auch schon an einem „Solidaritätszug gegen Ausländerfeindlichkeit und Hass“ teilgenommen.
Neben den größtenteils absurden Themen die die Organisatoren und Rechtspopulisten anbringen machen sie auch langsam den guten Ruf, welchen sich die Deutschen in den letzten Jahren erarbeitet/erlangt haben im Ausland kaputt.
Ich werde in Oslo schon vermehrt von Patienten und Kollegen darauf angesprochen „was denn da in Deutschland los sei“…

Sicher: Einige oder auch viele der PEGIDA Demonstranten gehen nicht nur wegen der Angeblichen Islamisierung des Abendlandes auf die Straße, sondern auch (oder hauptsächlich?) wegen Politikverdrossenheit, diversen Ängsten vor der Zukunft… , Verärgerung über die teilweise einseitige Medienberichterstattung zu verschiedenen Themen und und und …

ABER: wenn ich es mit den Nicht-Ausländerfeindlichen Themen Ernst meine, dann gehe ich NICHT mit einer Gruppe demonstrieren, die sich die Ausländerfeindlichkeit (PEG“IDA“-„Islamisierung des Abendlandes) auf die Fahne geschrieben hat!!!

Um seine Meinung über Politische Themen kund zu tun eigenen sich Wahlen, Bildung von Parteien, freie Meinungsäußerung, …….. aber nicht die teuer bezahlte Demokratie zu untergraben indem man mit den Ängsten der Menschen spielt, wie die Nationalsozialisten vor 1933.
Wer mit allen Parteien oder der Politik untzufrieden ist, sollte bei der nächsten Wahl hingehen (eine sehr wichtige Möglichkeit die uns die Demokratie bringt meiner Meinung nach) und einen dicken Strich über den Zettel machen. Wenn das alle Unzufriedenen machen und so die Zahl der Ungültigen Stimmen höher ist als die der rechten oder linken Extremisten – DAS wäre mal ein Denkzettel für die Politiker!

Als ich im Vorfeld der ersten PEGIDA Demonstration in Oslo in Facebook den Link zur Gegendemo verbreitet habe, musste ich mich von ein paar Ewiggestrigen u.a. als „Toleranz-Idiot“ beleidigen lassen. Argumente habe ich inzwischen zum Glück genug um mit Anhängern von PEGIDA zu diskutieren (wenn sie es denn wollten), aber wenn man irgendwo unvorbereitet in Diskussionen verwickelt wird fehlen einem häufig Zahlen, Argumente, ..ect.
Heute bin ich auf einen Artikel eines Moslems aus England gestoßen. Er schreibt mir aus der Seele und bringt auch mal Zahlen mit denen man argumentieren kann.
Wer sich bisher von den rechten Bauernfängern von PEGIDA und Co hat einlullen lassen, aber doch im inneren Unsicher ist, der sollte diesen offenen Brief lesen:

Was ein Moslem 25.000 Islam-Gegnern in Deutschland antwortet

Veröffentlicht: 20/01/2015 16:18 CET  Aktualisiert: Vor 1 Stunde
Quelle: Huffington Post Deutschland

Pegida demonstriert in Dresden, Legida in Leizpig. Islamhasser und Einwanderungsgegner wie Pegida-Gründer Lutz Bachmann verbreiten ihre Thesen auf der Straße und in den Medien. Ohne Rücksicht auf die Fakten über Muslime und Islam in Deutschland, in Europa. Ein Muslim aus Großbritannien hat die Nase voll davon. Und eine ziemlich gute Idee.

Liebe 25.000 anti-islamische Demonstranten in Dresden,
liebe Pepita, 

wie ich höre, habt ihr zu Tausenden gegen meine Religion demonstriert. Letzte Woche, letzten Monat. Ihr geht gegen Einwanderer, Ausländer und Menschen mit dunkler Hautfarbe auf die Straße. Ich werde jetzt keine Vergleiche zu Nazi-Deutschland ziehen. Ich werde euch nicht Bigotterie vorwerfen, ich werde euch nicht beleidigen, und ich werde euch nicht pauschal verurteilen. Aber wir haben hier ein Problem.

Muslimische Invasion? Nur 2,5 Prozent der Deutschen sind Moslems

Ihr tragt Plakate vor euch her, auf denen ihr behauptet, es gebe zu viele Muslime in eurer Stadt. Dabei sind nur 0,1 Prozent der Einwohner Dresdens tatsächlich Muslime. Ihr protestiert gegen Einwanderer, die angeblich eure Schulklassen überfüllen, sodass eure Kinder für ihr Recht auf Bildung kilometerweit fahren müssen. Dabei sind nur 2,5 Prozent der Einwohner Dresdens ausländischer Herkunft.

Ihr behauptet, dass es in Deutschland eine muslimische Invasion gibt. Dabei sind nur 5 Prozent der Deutschen Moslems.


„Islamisierung des Abendlandes“? Nur 6 Prozent der Bevölkerung Europas sind Muslime

Ihr demonstriert „gegen die Islamisierung des Abendlandes“. Doch nach hundert Jahren, die uns unter anderem zwei Weltkriege, die Auflösung der Kolonien, unzählige Bürgerkriege und Konflikte, ausländische Intervention, Globalisierung und zunehmende Vertreibung beschert haben, stellen die Moslems in Europa immer noch eine Minderheit dar. Nämlich weniger als 6 Prozent. Ziemlich dürftig für eine versuchte Kolonialisierung, oder?

Zu viele Asylbewerber? Im Libanon ist jeder Vierte ein Flüchtling aus Syrien

Ihr demonstriert gegen Flüchtlinge und Asylbewerber, weil ihr denkt, dass sie das deutsche Sozialsystem und eure soziale Sicherheit gefährden. Dem Flüchtlingshilfwerk der UNO zufolge gibt es weltweit 51,2 Millionen Flüchtlinge.Deutschland sorgt für gerade einmal 1 % von ihnen. Ist das wirklich zu viel verlangt? Übersteigt diese humanitäre Verpflichtung tatsächlich den Rahmen der Flüchtlingskonvention von 1951, die eure Regierung ratifiziert hat? Ist das tatsächlich so schlimm, vor allem, wenn man sich im Vergleich einmal den Libanon ansieht, wo Flüchtlinge aus Syrien ein Viertel der Bevölkerung ausmachen?

Gegner der Einwanderung gibt es auch in Großbritannien

Liebe Demonstranten, ihr seid nicht allein. In meiner Heimat Großbritannien gibt es auch eine Anti-Einwanderungs-Partei. Die Ukip hat ihren ersten Sitz in Clacton allein mit einwandererfeindlicher Rhetorik gewonnen. Dabei sind nur 4,3 Prozent der Einwohner Clactons ausländischer Herkunft. In einem parlamentarischen System, bei dem jeder Wahlkreis einen eigenen Repräsentanten wählt, der die Ansichten der Wähler vertreten soll, kann die Ukip für die Bürger Claptons dabei überhaupt nichts erreichen.

Seht ihr da ein Muster? Lasst es mich erklären: Leute von eurem Schlag treten vor allem dort in Erscheinung, wo es das „Problem“ eigentlich gar nicht gibt. Hat das vielleicht etwas mit negativer Wahrnehmung zu tun? Angst vor dem Unbekannten? Intoleranz und Ignoranz? Der Versuch, eine schwächere Bevölkerungsschicht zum Sündenbock zu machen? Fehlinformation durch die Medien?

Ich erkläre es gern noch genauer. In London sind 36,2 Prozent der Einwohner ausländischer Herkunft. In relativen Zahlen sind das fünfzehn Mal so viele Ausländer wie in Dresden. Ausländer aus sehr viel mehr verschiedenen Ländern als in Dresden. Die Ukip hat in London im Vergleich zum restlichen Land dennoch die schlechtesten Umfragewerte – und zwar bei allen Bevölkerungsgruppen, ob Ausländer oder nicht. London ist eine Metropole, in der Menschen aller Hautfarben Seite an Seite arbeiten. Und es geht uns gut. Ich habe gestern einen Atheisten gesehen. Und wisst ihr was? Ich wollte ihn weder bekehren noch ihn wegen Blasphemie köpfen. Ich habe ihm einfach beim Aussteigen aus dem Bus geholfen. Er war 74 Jahre alt.

Ergibt das Sinn?

Euer Wissen über den Islam stammt nur aus den Medien

Euer gesamtes Wissen über den Islam stammt aus einem Kasten in eurem Wohnzimmer. Die Informationen, denen ihr euch aussetzt, bestätigen nur, was ihr hören wollt und sind voller kognitiver Dissonanzen. Diese Informationen, die jeden, der nicht ist wir ihr, polarisiert und entmenschlicht.

Euch gefällt die Rechtsaußen-Berichterstattung der Medien über den Islam. Dadurch fühlt ihr euch gut. Überlegen. Besser als andere. Wir sind schließlich die barbarischen Moslems. Wir haben keinen Respekt vor Frauen, und wir zwingen anderen unseren Glauben auf.

Viele weibliche Staatsoberhäupter in islamischen Ländern

Wisst ihr eigentlich, dass es in der Türkei, in Indonesien und in Bangladesch – allesamt Staaten mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit – mehr gewählte weibliche Staatsoberhäupter gab als in fast allen anderen westlichen Ländern? Wisst ihr eigentlich, dass der Koran eindeutig sagt „In der Religion gibt es keinen Zwang“, und dass unser Prophet deutlich gemacht hat „wer einen Menschen nichtmuslimischen Glaubens verletzt, wird nicht einmal in die Nähe des Paradieses kommen“?

Eure Fehlinterpretation des Islam spielt Terroristen in die Hände

Wisst ihr eigentlich, dass eure verdrehte Fehlinterpretation meiner Religion den Terroristen in die Hände spielt? Wisst ihr eigentlich, dass ihr und die Terroristen euch bei einer Sache einig seid, die einen wichtigen Teil eurer Identität auszumachen scheint, nämlich, dass der Islam eine gewaltbereite Religion ist? Wisst ihr eigentlich, dass ihr diese Behauptung sogar mit denselben Methoden stützt: indem ihr eine Sure aus dem Kontext reißt und jeder intellektuellen Diskussion aus dem Weg geht?

Wer sind Moslems für euch überhaupt? Araber? Weniger als 20 Prozent von uns sind Araber. Inder oder Pakistani? Das sind auch nicht einmal 20 Prozent. Türken? Weniger als 5 Prozent. Sonst niemand mehr? Über die Hälfte von uns könnt ihr also nicht richtig zuordnen.

Ihr schließt von unserer Herkunft auf unsere Identität. Ist es nicht frustrierend, dass so viele Menschen ein derart beschränktes Weltbild haben? Zeigt das nicht eine engstirnige Perspektive, die sich allein auf das existenzielle Leben und Vorurteile beschränkt? Führt diese Haltung nicht ziemlich wahrscheinlich zu ignoranten Vermutungen und Beleidigungen angesichts des Unbekannten?

Ich frage mich, wie ihr zu deutschen Moslems steht. Werden die verschont, weil sie weiß sind? Oder werden sie zu Verrätern erklärt und gemieden? Ist es schwierig, sich zu entscheiden, ob man Rassist ist oder einen Mitbürger vernachlässigt? Entscheidet euch gegen beide Optionen. Entscheidet euch für Bildung. Toleranz. Freundlichkeit.

Verlasst diesen Teufelskreis, in dem rechtsgerichtete Medien (die nichts über Ausländer wissen) rechtsgerichteten Menschen (die nichts über Ausländer wissen) erzählen, wie sie über Ausländer denken sollen.

Ihr Islamhasser und Pegida-Leute, redet doch mal mit Muslimen

Habt ihr jemals einen Muslim getroffen? Und „treffen“ heißt hier nicht, Beschimpfungen zu schreien oder jemanden in oder vor seiner Wohnung zu erstechen. Habt ihr schon einmal mit Moslems zusammengesessen? Mit Moslems gesprochen? Mit Moslems zusammengearbeitet?

Probiert es einmal. Vielleicht an einem Flughafen, wo wir mit 42 mal höherer Wahrscheinlichkeit durchsucht werden. Da könnt ihr euch sicher sein, dass von uns keine Gefahr ausgeht.

Mit freundlichen Grüßen
ein echter Moslem (keiner von denen aus dem Fernsehen)

 

 

Leider befürchte ich werden diejenigen die es betreffen würde das nicht lesen.
Es kommt ja auch aus der „Lügenpresse“…..

Grüße aus Oslo,

Christian

2014 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 10.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 4 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

von doncam1976 Veröffentlicht in Allgemein

Video aus dem ganz hohen Norden

Hei liebe Leser, beim surfen bin ich mal wieder auf ein fantastisches Video aus Nordnorwegen gestoßen, an dem ich euch teilhaben lassen will:

<p><a href=“http://vimeo.com/113946792″>Arctic Norway: A Time Lapse</a> from <a href=“http://vimeo.com/fmsphoto“>Fatih M. Sahbaz Photography</a> on <a href=“https://vimeo.com“>Vimeo</a&gt;.</p>

 

und gleich noch eines:

<p><a href=“http://vimeo.com/21294655″>The Aurora</a> from <a href=“http://vimeo.com/terjes“>TSO Photography</a> on <a href=“https://vimeo.com“>Vimeo</a&gt;.</p>

von doncam1976 Veröffentlicht in Allgemein

Neues aus Oslo – oder Die Schönheit Norwegens (Videoclip)

Hei liebe LeserInnen,

nun ist es doch ein halbes Jahr – ach Mist, schon wieder 4, ne 6 Wochen mehr vorbei – ich sollte es nicht vor mir her schieben: nochmal 6 Wochen mehr und damit kurz vor Weihnachten – also weit mehr als ein halbes Jahr geworden, dass ich mich das letzte Mal gerührt habe hier auf meinem Blog, irgendwie habe ich die ganze Zeit gedacht „Jetzt könntest du mal was neues schreiben…“. Leider ist es bei dem Gedanken geblieben. 😦
Dafür möchte ich euch gleich zu Beginn folgenden fantastischen Videoclip über die Schönheit Norwegens empfehlen:

<p><a href=“http://vimeo.com/107469289″>NORWAY – A Time-Lapse Adventure</a> from <a href=“http://vimeo.com/rustadmedia“>Rustad Media</a> on <a href=“https://vimeo.com“>Vimeo</a&gt;.</p>

Nun, ja, erst wollte ich einen langen Artikel mit Bildern, vielen, sehr vielen Bildern schreiben, aber nach der ersten Auswahl der mehrere tausende Bilder habe ich mich entschieden einen längeren (dieser hier) Artikel mit Bildern zu präsentieren. Dafür folgen zu den einzelnen Erlebnissen noch ausführlichere Bildreportagen in den nächsten Wochen. Die Bildergalerie folgt am Schluss des Artikels – der gleichzeitig nun auch ein bisschen Jahresrückblick geworden ist… 🙂

ISS und Space Shuttle

ISS, Mond, Space Shuttle

Aus – jetzt nicht mehr so – aktuellem Anlass fange ich mit Alexander Gerst an, seines Zeichens 11. Deutscher im All und bis vorgestern – ne bis vor einigen Wochen – auf der ISS beheimatet: Ihm verdanken wir via Twitter, Facebook und Internetblog unzählige Fotos unseres Planeten aus dem All die uns die Schönheit dieses wunderbaren Fleckchens zeigen. (Twitter: @Astro_Alex, Facebook: ESAAlexGerst, blogs.esa.int/alexandergerst/de/)

(da ich nicht ganz sicher bin ob ich die Bilder hier reinkopieren darf: erst mal ein Link zu einigen im Stern erschienenen Bildern: http://www.stern.de/wissen/kosmos/rueckkehr-von-alexander-gerst-so-fiel-astro-alex-vom-himmel-2151109-7152ea9ac8f99da0.html )

Also erzähle ich kurz von den letzten Monaten:
Ich hatte viel Besuch: Im Februar/März waren meine Paten Marion & Joachim hier, später Mareike (die ich aus Evangelische-Jugend-Zeiten kenne); Daniela mit Sohn Kevin (eine sehr gute Freundin seit der Ausbildung in Erlangen), mein Cousin Martin (Opernsänger in Basel), Marco und Ann-Katrin (2 Bekannte von Facebook, die hier waren um sich zu bewerben). Mit René, Michelle und Stefan (meine besten Freunde seit der Zivildienstzeit in Miltenberg) war ich auf Süd-Norwegen-Rundtour. Und schließlich waren Eltern Adele und Wilhelm im September für 10 Tage hier zu Besuch. Und ich war viermal in Deutschland (Frei im April mit anschließendem London Wochenende mit René und Stefan, Frei zur Hochzeit meiner besten Freundin Carina mit Uwe im Mai; Urlaub zur glorreichen Fussball-WM mit fantastischem Ergebnis!!! 😉  und Frei zum Familientreffen im August), wobei letzteres zu einem „kleinen“ Arbeitsausfall geführt hat: Ganz nach dem Motto „Sport ist Mord“ habe ich mir ein „Fritidsulykke“ (Freizeitunglück) zugezogen:
Wir vom Vorbereitungsteam des Familientreffens planen für Samstag Nachmittag immer etwas besonderes ein: Ausflüge in die Umgebung. Für die Erwachsenen z.B. Schloss Dennenlohe oder den Römerpark Ruffenhofen und für die Teenies und jungen Erwachsenen war diesmal „Stand-Up-Paddling (SUP)“ angedacht: man steht auf einem Surfbrett und Paddelt über einen See (wir waren am Altmühlsee) Zuerst wollte das Wetter nicht richtig mitspielen, und dann habe ich mich mal kurz auf so ein Brett gewagt. Kurz deshalb – weil ich schon beim balancierenden Aufstehen sofort das Gleichgewicht verloren habe und ins Knietiefe Wasser gefallen bin. Dabei bin ich so bescheuert mit dem rechten Fuß aufgekommen, dass ich im ersten Moment dachte die Achillessehne wäre gerissen. Nach ca. 10 min konnte ich dann humpelnd und aufgestützt bis ans Ufer kommen. Um euch nicht zu langweilen: Humpeln ging nach einer Stunde wieder und am nächsten Tag (mit Voltaren-Salbenverband) habe ich mir dann in der Poliklinik für Unfallchirurgie der Uniklinik Würzburg nach einer Untersuchung das OK geben lassen, dass ich zurückfliegen darf nach Norwegen. Es war entweder eine sehr starke Zerrung oder ein Muskelfaserriss. (Beim Fliegen besteht die Gefahr einer Thrombose wenn man frische Verletzungen hat.)
         Aber ein Unglück kommt selten allein: Da ich mich in der Poliklinik der Uni Würzburg habe untersuchen lassen ob ich wieder nach Oslo fliegen kann musste ich in Oslo erst einmal einen MRSA-Test machen musste (für alle die von dem Thema etwas mehr Ahnung haben: die Norweger sind da SEHR streng) (MRSA= Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus oder in Deutschland auch besser bekannt als Krankenhauskeim, der gegen viele – NICHT ALLE(!) – Antibiotika resistent ist). Der Test war leider bei mir positiv im Rachen. Folge: 10 Tage lang mit Antibiotischer Mundspülung, Nasensalbe, Duschgel versucht den Keim loszukriegen und da das erfolglos blieb musste ich im September 2 Wochen lang starkes Antibiotika schlucken. Nach 2 ½ Monaten war ich keimfrei und durfte wieder arbeiten.
Und hier ist es so, dass man danach 7 Tage warten muss und dann im Wochenrhythmus 3 x Kontrolltests beim Hausarzt machen lässt. ERST wenn ALLE 3 Kontrollen negativ waren, dann darf man hier wieder ein Krankenhaus betreten (bzw. in meinem Fall arbeiten) Kurz und schmerzlos: ich war 2 1/2 Monate mit dem Sch… Keim krankgeschrieben, obwohl ich mich – nachdem meine Zerrung ausgeheilt war – pumperlgesund gefühlt habe. Bevor ihr übrigens jetzt vor Schreck erstarrt: Der Keim ist beim gesunden Menschen relativ ungefährlich, „Man hat ihn halt“ (so ist die Einstellung dazu) und in meiner alten Heimat gehen die negativsten Schätzungen davon aus, dass 30% – 50% der Angestellten im Gesundheitswesen den Keim haben und nur gering weniger oder mehr % der Patienten. Zum Problem wird er v.a. wenn ihn Menschen im schlechten Allgemeinzustand bekommen, dann verstärkt er die Erkrankungen, bzw. verschlechtert die Heilungschancen und verlängert die Genesungszeit. Leider muss sich resignierend sagen, dass das deutsche Gesundheitswesen den Kampf dagegen nahezu aufgegeben hat. Wir haben oft erst im Nachhinein (und häufig vermutlich gar nicht) erfahren, wenn ein Patient den MRSA hatte. Und zur Sinnvollen Bekämpfung des Keims müsste man alle Angestellten im Gesundheitswesen gleichzeitig testen, dann vermutlich einige Krankenhäuser 2 Wochen wegen Personalmangel schließen, von Grund auf desinfizieren und währenddessen alle Träger des MRSA Keims mit Antibiotika (die noch dagegen hilft) behandeln. Danach kann man dann anfangen alle Patienten mit MRSA richtig zu isolieren und zu behandeln und dann muss man aber auch bei jedem Patienten der neu aufgenommen wird einen Schnelltest machen. Sonst war die ganze Mühe umsonst. Wer sich ein bisschen auskennt merkt schon: DAS IST UTOPISCH! Man kann nicht 2 Wochen lang das Gesundheitssystem auf Null stellen. Daher auch meine negative Einschätzung der Situation in Deutschland. Hier in Norwegen ist die Zahl der MRSA Träger im geringen einstelligen Bereich und durch die strengen Maßnahmen, wie ich sie jetzt zu spüren bekam, soll das wohl auch so bleiben.

Nun will ich euch aber nicht länger mit meinen Krankheitsgeschichten langweilen: Was war sonst noch: Norwegen (zumindest um Oslo herum) hatte einen schönen, warmen, langen, trockenen Sommer (in allen Belangen mehr und länger als normal (Klimawandel?) und im Anschluss einen Regenreichen Herbst (Überflutungen aktuell in Westnorwegen). Seit ca. 5 Wochen ist es nun schon trübes Novemberwetter um die 5 ° mit viel Nieselregen und sehr wenig Sonne.
Ich habe meine erste Oper hier in Oslo angesehen: Hoffmanns Erzählungen (dank einer Gratiskarte eines Mitarbeiters der Oper in der Evangelischen Gemeinde).

Die Hurtigruten-Linie (Postschiffe auch traumhaft schöner Strecke von Bergen bis an die russische Grenze) wurde an eine englische Finanzinvestoren-Gruppe verkauft (hoffentlich keine „Heuschrecken“) was hier im Land zu einem schmerzhaften Aufschrei geführt hat. Angeblich soll sich nichts ändern – aber wer glaubt schon Finanzinvestoren???
Und der Kronprinz hat seine beiden Kinder nach den Sommerferien auf eine Privatschule geschickt – was die hiesige Yellowpress für einen Frevel hält (man insgeheim aber wohl als notwendige Kritik am norwegischen Schulsystem sieht, die nach meinem bisherigen Wissen darüber, nicht ganz grundlos ist). Soweit ich es bisher mitbekommen habe werden hier besonders die Schüler mit schlechten Leistungen gefördert, was wohl deutlich zu Lasten der besseren Schüler geht.

Und sonst: Wir sind Weltmeister!!! 😉         Hmm, das Schwarz Rot Gold kommt glaub ich im Blog nicht so rüber. Stellt es euch halt mal so vor… 🙂

Meinen Urlaub im Sommer zur WM hatte ich neben WM-Public-Viewing benutzt um viele Freunde zu besuchen. Übrigens nur mal so nebenbei: Wer einmal während eines Sportgroßereignisses im englisch-sprachigem Ausland ist und die Veranstaltung Live mit vielen anderen sehen will – der sollte nicht unbedingt fragen wo man den Public Viewing sehen könnte! Public Viewing bedeutet im englischen nämlich die „öffentliche Leichenschau“. Das könnte vielleicht zu Missverständnissen führen, wenn man plötzlich mit Tröte, Bier und guter Laune in eine solche platzt! 😉

Hier kommen nun noch ein paar Bilder von mir aus den letzten Monaten:
(hab ich schon erwähnt, dass wir WELTMEISTER sind?!?!? 😉 ) Heute – ne vor ein paar Wochen – wurde die Mannschaft geehrt und ich bin schon ganz gespannt wie der Film dazu wird.

Am 9.11. habe ich sehr begeistert die Berichterstattung zum 25. Mauerfall-Jubiläum verfolgt. Zeitweise kam im norwegischen Fernsehen das gleiche Bild wie im ARD. Nun bereue ich es, dass ich nicht nach Berlin gefahren bin und das miterleben konnte. Wenn man im Ausland wohnt lernt man Deutschland ganz anders zu schätzen

PS: Nachdem durchsehen der Bilder habe ich mich nun entschlossen, doch mehrere Artikel zu schreiben, die in der nächsten Zeit folgen werden.

Doch zuvor noch die allerneuesten Neuigkeiten von mir: 
Im Oktober bin ich in den Gemeinderat der Evangelischen Gemeinde deutscher Sprache berufen worden. Ich war schon öfter dort bei Veranstaltungen und nachdem ich erfuhr, dass eine Stelle im Gemeinderat noch vakant war habe ich mir die Aufgaben erklären lassen und wurde in der Oktober-Sitzung berufen. Die Aufgaben sind sehr interessant und vor allem steht bis März noch die Pfarrerwahl an. Im Juli geht Pfarrer Friedbert Baur nach 9 Jahren nach Deutschland zurück und wir bekommen ein neues Gesicht. Die Arbeit gefällt mir bisher sehr gut und ich sehe sie in Anknüpfung an meine langjährige Gremienarbeit in der Evangelischen Jugend in Deutschland.

Diese Woche bin ich von meinen Ferien – 2.Teil – aus Deutschland zurückgekommen. Es war wieder eine sehr schöne Zeit die ich sehr genossen habe, ich habe Freunde und ehemalige KollegInnen getroffen und ECHTEN Glühwein getrunken (hier bekommt man auf Grund der sehr strengen Ausschankregeln nur in den Genuss von mittelmäßigem Glühwein, das äußerst selten und dann auch noch sehr teuer (10,-Euro die Tasse) ist). Sprich ich habe schöne 2 1/2 Wochen in der Heimat verbracht. Dafür muss ich jetzt über Weihnachten komplett arbeiten bevor ich über Silvester wieder Besuch von Steffi & Daniel bekomme.

 

Leider musste ich ziemlich entsetzt feststellen, dass 80 Jahre nach der Nazi-Zeit, Menschen in Deutschland auf die Straße gehen um gegen eine – nach ihrer Sicht vorhandene – Überfremdung/Islamisierung/Sozialausnutzung unseres Landes durch Ausländer/Einwanderer/Asylanten/….
Die in Interviews genannten Argumente der Demonstrationsteilnehmer sind teilweise so hanebüchen und haarsträubend, dass ich ausschalten musste um nicht zu kotzen (mir fällt dazu keine bessere Formulierung ein). Wie man nachdem was sich in der Nazi-Zeit ereignet hat noch mal solche Gründe anführen kann um seine versteckte Intoleranz heraus zu lassen ist mir völlig schleierhaft.
Nur mal ein paar Zahlen:
Norwegen hat 5,2 Mio Einwohner, davon ca. 650000 Menschen mit Migrationshintergrund (wie mich übrigens auch), also weit über 10%. In Deutschland kommen auf ca. 80 Mio EW etwa 6,5-7 Mio Eingewanderte, also UNTER 10%. Die Norweger wissen was sie an den Einwanderern haben und dass sie ohne diese ihren Lebensstandard nicht halten könnten (viele Einwanderer arbeiten im Dienstleistungssektor). Es wäre schön wenn die Menschen die zur Zeit auf die Straße gehen um ihre Intoleranz zu präsentieren sich mit der Thematik mal ernsthaft auseinander setzen und erkennen wie FALSCH sie liegen!
Nach der WM hatten wir einen so guten Ruf in der Welt – ihr Demonstranten setzt diesen Ruf gerade gewaltig aufs Spiel und das nur weil ihr rechten und rechtspopulistischen Idioten auf den Leim geht. Ich appelliere an die Demonstranten ihr Gehirn einzusetzen!!!

 

So nun komme ich endlich mal zu den Bildern:
(Die Reihenfolge ist nicht immer ganz richtig, sorry.

Die Bilder sollten größer werden wenn ihr darauf klickt!)

In der Akershus Festung gab es im Fruhling eine Schau der ...

In der Akershus Festung gab es im Fruhling eine Schau der …

... schlimmsten, ....

… schlimmsten, ….

.... ekelhaftesten ....

…. ekelhaftesten ….

.... Kreaturen ....

…. Kreaturen ….

.... die die Fantasie ....

…. die die Fantasie ….

.... hervorbringen ....

…. hervorbringen ….

.... kann. :-)

…. kann. 🙂

.... (zumindest Kinder ....

…. (zumindest Kinder ….

.... duerften sich gruseln ... :-) )

…. duerften sich gruseln … 🙂 )

 

 

 

 

 

 

 

Sch... Job bei dem Wetter

Sch… Job bei dem Wetter

Altar der Schlosskirche

Altar der Schlosskirche

Mareike zu Besuch in Oslo

Mareike zu Besuch in Oslo

Selbst gemacht sind die VIEL schøner, oder??? !!!

Selbst gemacht sind die VIEL schøner, oder??? 🙂

St. Pauli Biergarten (hier wird Heimweh ein bisschen gelindert :-) !)

St. Pauli Biergarten (hier wird Heimweh ein bisschen gelindert 🙂 !)

einmal im Monat treffen sich die Jungen (und die Jung-Gebliebenen ;-) ) Erwachsenen im Café Liebling oder im dazu gehørigen St. Pauli Biergarten zum Stammtisch um sich auszutauschen und ueber verschiedene Themen zu reden

einmal im Monat treffen sich die Jungen (und die Jung-Gebliebenen 😉 ) Erwachsenen im Café Liebling oder im dazu gehørigen St. Pauli Biergarten zum Stammtisch um sich auszutauschen und ueber verschiedene Themen zu reden

eines von Oslos Trinkwasserreservoiren bei schønstem Sommerwetter

eines von Oslos Trinkwasserreservoiren bei schønstem Sommerwetter

mein Lieblingsgrundstueck gefællt auch einem Reh ganz gut!

mein Lieblingsgrundstueck gefællt auch einem Reh ganz gut!

Zu Staatsbesuchen wird die Karl-Johanns-Gate (Prachtstrasse vom Schloss weg) in den jeweiligen Landesfarben geschmueckt - mir war gar nicht bewusst, dass es (fast) schwarze Blumen gibt

Zu Staatsbesuchen wird die Karl-Johanns-Gate (Prachtstrasse vom Schloss weg) in den jeweiligen Landesfarben geschmueckt – mir war gar nicht bewusst, dass es (fast) schwarze Blumen gibt

Typisch norwegisches Gericht: Krabben - natuerlich noch zu pulen

Typisch norwegisches Gericht: Krabben – natuerlich noch zu pulen

Zum Sommerpicknick (die Ralley dazu haben wir wegen zuwenig Teilnehmern sein lassen) ....

Zum Sommerpicknick (die Ralley dazu haben wir wegen zuwenig Teilnehmern sein lassen) ….

... haben wir uns auf Hovedøya getroffen und viel Spass und schønes Wetter gehabt.

… haben wir uns auf Hovedøya getroffen und viel Spass und schønes Wetter gehabt.

Morgens nach dem Nachtdienst hat mich diese verængstigte Entenmama mit 10 Kueken nicht an mein Fahrrad gelassen...

Morgens nach dem Nachtdienst hat mich diese verængstigte Entenmama mit 10 Kueken nicht an mein Fahrrad gelassen…

... - sie wusste wahrscheinlich nicht wie sie zum 200m entfernten Bach ueber die zum Schichtwechsel stark frequentierte Strasse am Klinikum kommen sollte - ...

… – sie wusste wahrscheinlich nicht wie sie zum 200m entfernten Bach ueber die zum Schichtwechsel stark frequentierte Strasse am Klinikum kommen sollte – …

... aber nach einer Einfangaktion zu dritt und dem Transport im Karton konnten wir sie unversehrt dort freilassen! :-) Gute Tat - Check!

… aber nach einer Einfangaktion zu dritt und dem Transport im Karton konnten wir sie unversehrt dort freilassen! 🙂 Gute Tat – Check!

Jetzt weiss ich auch, dass die Norweger Public Viewing (ich meine die deutsche Bedeutung) kønnen. Grosse und kleine Leinwand vor der Festung, ca. 4-5000 Menschen mit guter Stimmung und ca. 3/4 Deutschland Fans - da ging schon was... Bei der EM 2016 reicht es wenn ich zur Endrunde nach D fahre. :-)

Jetzt weiss ich auch, dass die Norweger Public Viewing (ich meine die deutsche Bedeutung) kønnen. Grosse und kleine Leinwand vor der Festung, ca. 4-5000 Menschen mit guter Stimmung und ca. 3/4 Deutschland Fans – da ging schon was… Bei der EM 2016 reicht es wenn ich zur Endrunde nach D fahre. 🙂

kurz vor der kürzesten Nacht des Jahres: 1:00 Nachts von der Arbeit aus nach Norden

 

 

 

 

 

 

 

Nachtblick von unserem Balkon

LONDON: Nachtblick von unserem Balkon

andere Blickrichtung (Westen/London Innenstadt)

andere Blickrichtung (Westen/London Innenstadt)

New Financiel District of London

New Financiel District of London

Let's start

Let’s start

Selfie vor dem grossen Modell von Hogwarts: Sehr beeindruckend die Detailgenaue Darstellung

Selfie vor dem grossen Modell von Hogwarts: Sehr beeindruckend die Detailgenaue Darstellung

so møchte ich auch mal Modelle bauen kønnen :-)

so møchte ich auch mal Modelle bauen kønnen 🙂

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Tower Bridge

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Big Ben

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Westminster Abbey

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Dreigeteilter Union-Jack

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Luftbild: Oslofjord Seitenarm bei Drammen

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Anflug auf Oslo am Abend: Tyrifjord

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Anflug auf Oslo: Westseite des Oslofjords

 

Oslo nach Sonnenuntergang aus dem Flugzeug

Oslo nach Sonnenuntergang aus dem Flugzeug

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Sunset über den Wolken 🙂

 

 

Zum Sommerpicknick (die Ralley dazu haben wir wegen zuwenig Teilnehmern sein lassen) ....

Zum Sommerpicknick (die Ralley dazu haben wir wegen zuwenig Teilnehmern sein lassen) ….

... haben wir uns auf Hovedøya getroffen und viel Spass und schønes Wetter gehabt.

… haben wir uns auf Hovedøya getroffen und viel Spass und schønes Wetter gehabt.

kurz vorm Public Viewing: Bea, James (Pub-Wirt), David und ich im Murphys Law in Erlangen zum Public Viewing Sommer in Deutschland

Marktplatz mit Fachwerkhæusern im schønen Miltenberg am Main!

Marktplatz mit Fachwerkhæusern im schønen Miltenberg am Main!

Hach, ein gutes, sueffiges Halbes zu unschlagbaren Preisen - das vermisse ich hier schon ab und zu.... :-)

Hach, ein gutes, sueffiges Halbes zu unschlagbaren Preisen – das vermisse ich hier schon ab und zu…. 🙂

Na, wer kennt noch die alten Triebwagenzuege mit spartanischer Innenausstattung??

Na, wer kennt noch die alten Triebwagenzuege mit spartanischer Innenausstattung??

Stellwerkseinrichtung - als noch alles per Handarbeit abging

Stellwerkseinrichtung – als noch alles per Handarbeit abging

Die Schalter sehen heute zwar anders aus, aber das "Geschlossen" kommt durchaus auch noch vor ;-)

Die Schalter sehen heute zwar anders aus, aber das „Geschlossen“ kommt durchaus auch noch vor 😉

Amsel im Essigbaum

Amsel im Essigbaum

sehr skeptischer Blick

sehr skeptischer Blick

Fliederbluete

bei meinen Eltern im Garten auf einer Betula Pendula (Hænge-/Trauerbirke)

bei meinen Eltern im Garten auf einer Betula Pendula (Hænge-/Trauerbirke)

ihm gefællts auch im Essigbaum

ihm gefællts auch im Essigbaum

Wachholderdrossel mit Mittagessen

Auster, aber so ganz frisch ….

… war sie nicht mehr.

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Buchbrunner Frühlingsgarten: Weigelie

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Buchbrunner Frühlingsgarten: Pfingstrosen

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Buchbrunner Frühlingsgarten: Bartiris

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Buchbrunner Frühlingsgarten: Wollgras

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Buchbrunner Frühlingsgarten: Clematisblüte

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Buchbrunner Frühlingsgarten: Erdhummel?

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Buchbrunner Frühlingsgarten: unsere Sandsteinterrasse

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Buchbrunner Frühlingsgarten: Goldregen

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Buchbrunner Frühlingsgarten: Kornblume

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Buchbrunner Frühlingsgarten: lila Clematisblüte

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Buchbrunner Frühlingsgarten: Goldiris

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Oslo: Unten drin wohne ich 🙂

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Ausflug in die Nordmarka: Modell der Kirchenruine

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Ausflug in die Nordmarka

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Ausflug in die Nordmarka: Kirchenruine

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Ausflug in die Nordmarka: Fliederblüte

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Ausflug in die Nordmarka: Elster – nicht diebisch 🙂

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Zierlauch mit Hummel im Botanischen Garten, Oslo

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Ausflug in die Nordmarka

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Ausflug in die Nordmarka – Schönheit Norwegens

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200 Jahre Botanischer Garten in Oslo: Zierlauch mit Hummel 2

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200 Jahre Botanischer Garten in Oslo:

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200 Jahre Botanischer Garten in Oslo:

Botanischer Garten - Tropenhaus

200 Jahre Botanischer Garten in Oslo: Schmetterling im Tropenhaus

Botanischer Garten - Tropenhaus

200 Jahre Botanischer Garten in Oslo:

Orchideenbluete im Bot. Garten

200 Jahre Botanischer Garten in Oslo:

Botan. Garten - Tropenhaus

200 Jahre Botanischer Garten in Oslo: nein, nicht echt – Keine Angst

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200 Jahre Botanischer Garten in Oslo: Kakteenhaus

Kakteenhaus im Bot.Garten

200 Jahre Botanischer Garten in Oslo:

 

feierte dieses Jahr sein 200 j. Jubilæum

feierte dieses Jahr sein 200 j. Jubilæum

Vom Reh …

… neugierig und skeptisch beaeugt …

… mitten in der Stadt…

 

Regenbogen ueber Hovedøya

Regenbogen über dem Oslofjord

Wenn man das nøtige Kleingeld hat…

… læsst man so…

… sein Bøøtchen zu Wasser.

Akershus Festung

Holmenkollen – Kapelle

Oslo von der Holmenkollen Schanze

 

nur an der Ausruestung mangelts.... ;-)

nur an der Ausruestung mangelts…. 😉

Auch wenn der Oslofjord im Juni noch Kalt war…

… haben sich die jungen TurmspringerInnen nicht vom Wettbewerb abhalten lassen.

Staatsbeflaggung zum Besuch von Bundespræsident Gauck in Oslo…

… vom Schloß die ganze Karl-Johanns-Gate entlang.

 

Feuerløschboot im Hafen von Oslo

Vollmond ueber Oslo

Metro-Knotenpunkt Majorstuen in Oslo

 

"Christian Radich" im Oslofjord

„Christian Radich“ im Oslofjord

ganz norwegischer Stil: mitgebrachte Krabben zum selber pulen. Eltern, Bruder und Freundin hat's geschmeckt

ganz norwegischer Stil: mitgebrachte Krabben zum selber pulen. Eltern, Bruder und Freundin hat’s geschmeckt

Seerose in unserem Buchbrunner Gartenteich

Oslofjord Panorama Bild

Supermoon August 2014

 

mit Dani und Sohn Kevin

mit Dani und Sohn Kevin

Fackwerkhæuser am Schnatterloch in Miltenberg

Schnatterloch in Miltenberg (Alter Marktplatz)

 

Fachwerkhæuser

Fachwerkhæuser

Tief in den Berg gehender Lagerstollen

Tief in den Berg gehender Lagerstollen

Pilzgeflecht auf altem Weinfass

 

Ideale Lagertemperaturen im Berg

Ideale Lagertemperaturen im Berg

m. René und Stefan

Kloster Engelbert m. René und Stefan

Blick vom Kloster Engelberg auf die Ruine der Gotthardskapelle oberhalb von Amorbach

Blick vom Kloster Engelberg auf die Ruine der Gotthardskapelle oberhalb von Amorbach

Mainbruecke bei Kleinheubach

Schatterloch in Miltenberg bei Nacht

 

Nicht zu uebersehen: Lagerhaus der Papierfabrik

Nicht zu uebersehen: Lagerhaus der Papierfabrik

... am alten Hotel Turmeck in Miltenberg Museumswert!

… am alten Hotel Turmeck in Miltenberg
Museumswert!

Blick vom Turmeck gegen Mitternacht

Warten auf die Massen beim 3. Gruppenspiel

 

... mit katholischer Stadtpfarrkirche

… mit katholischer Stadtpfarrkirche

Evangelische Johanneskirche Miltenberg

leckeres Stilleben

Nachbarins Kirschen – ganz legal gepflueckt

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Trabrennbahn in Frankfurt

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Golfplatz bei Frankfurt

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Michelle & René, Stefan und ich auf einem Felsen über Risör

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Heddal Stabkirche

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Oslofjord

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Ausblick von meinem neuen Lieblingsgrundstück (das ich mir vermutlich nicht leisten kann)

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Vorbereitung zum Public Viewing

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Public Viewing am Burgberg in Erlangen

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David beim Warten auf das Spiel im Murphys Law in Erlangen

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YYYEEEEEEEESSSSSSSSSSS!!!!!!!!!!

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WELTMEISTER!!!!!

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Bootsmesse

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… in Oslo.

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Gutes schottisches Tröpfchen an lauem Sommerabend!

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Multebeere (Hjortron) – wächst in sumpfigen Gebiet

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Pro Pflanze wächst nur eine Beere

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norwegische Wildnis

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Oslo mit Fjord vom Vettakollen aus

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Grüner Nachtfalter

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Wachablösung am Schloss

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Sommarregn

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Starkregen gibts auch hier

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Die Krebssaison beginnt im August

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Bandagiert nach Muskelfaserriss

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erster Schnee im November

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Berichterstattung über das Einheitsfest in der Norwegischen „Bild“

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Sommer über Oslo

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Die Bruchbude auf meinem Lieblingsgrundstück steht nicht mehr – wäre sowieso teuer geworden zu Renovieren 😉

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Anflug auf Frankfurt (A3/A5)

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Hmm, ist irgendwas? Ach ja, Fussball WM – und wer hat se gewonnen?? 😉 WELTMEISTER!!!!

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Hotel Turmeck in Miltenberg

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Sonnenuntergang bei Buchbrunn

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Walberla bei Forchheim

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Sommerkornfeld bei Kalchreuth

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Feste Nürnberg!

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Nürnberg hinterm Kornfeld

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Nürnbergs „Alex“ Fernsehturm im Südwesten Nürnbergs

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Feldhase bei Buchbrunn

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und in Nahaufnahme

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Franken: Weinberge

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Nach der Kornernte

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Eisenbahn bei Buchbrunn (Kindheitserinnerungen!) 🙂

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und gleich nochmal

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Maintal bei Bürgstadt

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Odenwald bei Miltenberg

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Flughafen Frankfurt – Beeindruckend!

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Auch hier in Unterfranken: Weinberge auf der Spessartseite bei Miltenberg

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Fischkutter bei Oslo

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Wolkenstimmung über dem Oslofjord

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Mittagshitze bei Oslo 🙂

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Holmenkollenschanze mit Park Hotel

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Ausblick über die weiten Wälder

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… nördlich von Oslo

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Wikingerschiffnachbau

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Leuchtturm in Kapellenform

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Multebeere

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Hochmehr Schafe in der Mittagshitze

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Starkregen über Oslo

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Skagen – Dänemarks Nordspitze wo Kattegat (rechts) und Skagerak zusammenstoßen

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A7 bei Fulda

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Nippon Air / Japan Airlines Jumbo – Keine Angst der war weit weg – ich habe ein gutes Teleobjektiv

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Fussball Arena in Mainz

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Osloer Oper bei Nacht

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Bahnhof von Oslo bei Nacht und Mondschein über dem Fjord

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Sörrenga bei der Oper

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Oslo by Night.

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Rotkehlchen

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Tagetes in meinem Garten …

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…. mit äußerst fotogenen Schmetterling

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Herbstfarben

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… in Oslo

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St. Georg der Drachentöter

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… im Spätsommerliche

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Herrliche Farben

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so wird der Kamin in Norwegen gesichert: großer Stein drauf!

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Sonnenuntergang

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Obwohl es hier nur sehr wenige Wildsäue gibt: ein Denkmal bekommt sie trotzdem

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Herbstspaziergang

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Emanuel Vigeland Museum

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Sorry aber der Ausblick von meinem Lieblingsgrundstück fasziniert mich einfach (wird noch häufiger zu sehen sein.)