Osloer Sonntagsbeschäftigung: mit dem Schlitten und der ganzen Familie in die T-Bane (Metro), rauf zum Frognerseteren (oberhalb Holmenkollen ) und dann 2,5 km runter bis Midstuen-Haltestelle und wieder rauf in der Metro. Gefällt mir! Ich brauche einen Schlitten! 🙂
Kategorie Privates und Freizeit
Erster Arbeitstag und Winter
Hei alle sammen,
det er nyheter fra Oslo (hier gibt’s Neuigkeiten aus Oslo):
Meinen ersten Arbeitstag habe ich gestern gehabt, meine Kollegen sind ganz nett und man kommt sich irgend wie komisch vor wenn die ganzen Krankheitsbilder einem nix sagen. Man wird in 8 Jahren HNO doch etwas zum Fachidioten…
Naja, gestern war sowieso viel rumgerenne zwecks Kleidung, Spind, ect. Und ständig ist man am fragen stellen. Nach einem Tag arbeiten hab ich nun gleich bis Montag frei und muss erst am Dienstag wieder arbeiten. Max. Arbeitet man fünf Tage am Stück, meist aber nur vier. 🙂 – na schon neidisch liebe Kolleginnen? Meine Dienste sind einigermaßen übersichtlich: F1:Frei F2:Frei-aber wenn ich da einspringe gibt’s 100% Überstunden (gutbezahlt), D:dagvakt/Tagschicht beginnt immer um 7uhr und geht in drei Varianten entw. bis 13:30,15:00,15:30. A:aftenvakt/spätschicht beginnt um 14:00 oder 14:30 und geht bis 22:30 und die Nacht geht von 22:00 bis 7:45. die Übergabe ist nur für die jeweils zuständige Pflegekraft aber man hilft den anderen auch aus. Es gibt vier halbintensiv Plätze, überwiegend frischoperierte Patienten. Und 16 normal Patienten, wenn die Station voll ist. Im Frühdienst arbeiten bis zu acht vollkräfte. Im Spätdienst sechs und nachts drei.
Mehr von der Arbeit in der nächsten zeit…
Die Wohnung ist leider immer noch ohne Internet, irgendwas muss erst freigeschaltet werden. Ich hoffe nächste Woche wieder vernetzt zu sein. Auch damit ich nach einer größeren Wohnung suchen kann. Danach will ich zwar vermutlich nie wieder umziehen aber die jetzige ist definitiv zu klein. Und war ja auch nur ne Notlösung.
Im Anschluss folgt noch ein link mit den neuesten Bildern aus Oslo, viel Spaß beim anschauen:
Hier gibts die ersten Bilder: (Link antippen)
https://www.icloud.com/journal/#1;CAEQARoQaGdzepiLe_0ldJ8uWbLPxg;6F6CD540-9ED4-40F8-B782-B2E761D4E148
Bei Problemen beim anschauen bitte melden!
Hjertlig Hilsen på alle
Christian
Weihnachtsrundbrief 2012
Liebe Freunde und Verwandte,
bei uns in der Familie ist es Tradition, dass wir in einem (Weihnachts-) Rundbrief jedes Jahr die Interessantesten Neuigkeiten aufschreiben. Dieser wird dann vor Weihnachten an viele verschickt. Meine Mutter hat sich als Motto dieses Jahr „Veränderung“ überlegt, was mir sehr entgegenkam. Hier kommt nun mein Teil daraus für das Jahr 2012:
Veränderung – da steht für mich nun doch eine gewaltige an: ich werde zwischen Weihnachten und Silvester nach Oslo (Norwegen) umziehen, um dort am 2.Januar 2013 meine neue Stelle im Rikshospital anzutreten. Ich werde auf einer chirurgischen Station arbeiten – Schwerpunkt: Plastische Unfallchirurgie, Rücken- und Handchirurgie und Orthopädie – mit 18 Betten; davon sind 5 sogenannte „Intermediatcare“ Plätze, dh. Betten, die mit Überwachungsmonitoren ausgestattet sind. Das Rikshospital (Reichskrankenhaus)– Norwegen ist ja ein Königreich mit Harald V. als derzeitigem Regenten – ist die zweitgrößte Osloer Universitätsklinik. Sie liegt am Fuß des Holmenkollen – ein Berg, der vielen durch die markante Skisprungschanze und von dortigen Wintersportereignissen ein Begriff sein dürfte.
Wie bin ich zu dieser Veränderung gekommen? Im September hatte ich dort auf der Hals-Nasen-Ohren-Station ein zweiwöchiges Praktikum absolviert, um meine Sprachfähigkeiten zu verbessern. Das klappte so gut, dass gleich die erste Bewerbung danach zum Erfolg führte. Davor hatte ich einige Bewerbungen 2011 und 2012 nach Trondheim und Tromsö geschickt, die leider erfolglos blieben, teilweise mit dem Hinweis, dass meine Norwegisch-Kenntnisse noch nicht ausreichend seien, obwohl ich seit 2006 an der Erlanger VHS einen Sprachkurs besuche. Im Land lernt man die Sprache doch am besten. Die Erfahrung hatte ich schon mit Englisch als ich 1995 sechs interessante und schöne Wochen in den USA bei Quinlan’s verbracht habe. Inzwischen weiß ich auch, dass erfolgreiche Bewerbungen am besten über ein spezielles Internet-Portal einzureichen sind.
An das Praktikum bin ich über Facebook gekommen. Dort schrieb ich einer Bekannten aus dem Norwegisch-Kurs, die sich schon Mitte 2011 beruflich nach Oslo verändert hatte, und fragte nach ob sie jemanden wisse der mir ein Praktikum vermitteln könne. Glücklicherweise hatte sie bei der deutsch-norwegischen Gesellschaft in Oslo kurz zuvor einen Oberarzt der HNO kennengelernt, der mir nach Kontaktaufnahme innerhalb weniger Tage das Praktikum ermöglicht hat.
Am 1.9. bin ich dann etwas nervös nach Oslo geflogen und wurde mit wunderbarem Wetter begrüßt. Vom 3.-16.9. bin ich dann auf der Sengepost (Bettenstation) der Øre-nese-hals-avdeling (Ratet mal was das heißt!) ‚mitgelaufen‘ und habe vom dortigen Arbeitsalltag erste positive Eindrücke gesammelt. Meine Kolleginnen und die Patienten waren von Anfang an sehr freundlich und haben sich auch meistens bemüht, langsam und deutlich mit mir zu sprechen. Wenn ich was nicht verstanden habe, erklärten sie es mir auf Englisch. Und die Patienten haben ihre „Deutsch-Brocken“ rausgeholt. Etwas zu meiner Verwunderung wurden meine Sprachfähigkeiten gleich gelobt. Gerade bei den Privatgesprächen der Kolleginnen fiel mir das Verstehen des Inhaltes zuerst wegen der Schnelligkeit sehr schwer, aber in der 2. Woche habe ich auch davon zunehmend mehr verstanden. Etwas problematisch sind für Anfänger auch die Besonderheiten der norwegischen Sprache. In den vier Tagen nach dem Praktikum bis zur Rückreise habe ich mich dann auf die freie Stelle der benachbarten Orthopädischen Station beworben. Ein Termin mit der „Avdelingsleder“ (=Stations- bzw. AbteilungsleiterIn) klappte leider nicht mehr. Zu meiner Überraschung bekam ich eine Woche nach meiner Rückkehr schon eine telefonische Anfrage, wann ich zum Bewerbungsgespräch kommen könne. Ich sagte der Stationsleiterin, dass ich erst einen Flug suchen müsse, worauf sie überrascht erwiderte: „Ich dachte, sie sind noch in Oslo.“ J Nach dem Bewerbungsgespräch (zu 80-90% auf Norwegisch) habe ich 2 Tage später schon die Zusage bekommen. Jetzt bin ich auf Wohnungsuche, und dann kann es losgehen.
Während des Praktikums habe ich in der Jugendherberge „Haraldsheim“ in einem 4er Zimmer übernachtet, was mich dazu animiert 🙂 hat, möglichst viel Zeit in Oslo, auf dem Fjord oder in der freien Natur zu verbringen. Dabei habe ich viel Schönes erlebt: Gospelkonzert in Drammen, Spätsommerwetter auf den kleinen Fjordinseln, Flugshow zum Jubiläum 100 Jahre Norweg. Luftwaffe, Vortrag über Wikingerausgrabungen der dt.-norw. Gesellschaft,… Dazu beigetragen hat das günstige Monatsticket (80€ für den Nahverkehr inkl. Fjordfähren im Gesamtraum Oslo – und Oslo ist flächenmäßig 4x so groß wie Paris bei nur ¼ der Einwohner!), das überwiegend schöne Wetter und die Tatsache, dass ich nach einer Schicht im Norwegischen Krankenhaus nicht 1-2 Stunden zum Regenerieren brauche, wie hier in Deutschland. Während der Woche sind auf der HNO-Station 8 Pflegekräfte im Früh-, 6 im Spät- und drei im Nachtdienst anwesend und kümmern sich um die max. 25 Patienten. Auf der Orthopädie dürfte es ähnlich sein. Alle, die sich in unserem Gesundheitswesen auskennen, wissen, dass das traumhafte Verhältnisse sind. Das relativ stressfreie Arbeiten wird wohl die schönste Veränderung. Natürlich ist mir klar, das Oslo als teuerste Hauptstadt der Welt gilt, aber das gleicht sich mit dem entsprechendem Gehalt wieder aus. Teuer sind v.a. Mieten, Essen gehen, Alkohol. Ähnlich oder etwas teurer sind Klamotten, Schuhe, Kultur, Lebensmittel, Benzin. Billiger ist der Nahverkehr. Und um mal gleich weitere Vorurteile auszuräumen: in Norwegen ist es dunkel und kalt und es regnet immerzu. Sonnenscheindauer ist in Oslo am 21.12. von 9:15 – 15:16 Uhr und am 21.6. von 3:50 – 22:48 Uhr (>>Google: Blaue Stunde Rechner!) und das Klima ist stark maritim geprägt mit milden Wintern und angenehmen Sommern.
Wie ihr lesen könnt, kommen auf mich umfangreiche Veränderungen zu, von denen ich sicher in den nächsten Jahren viel berichten kann. Unter https://flyttetilnorge.wordpress.com werde ich meine Erfahrungen und Erlebnisse aufschreiben und Fotos hochladen. PS: Falls jemand ab Januar in Oslo einen Ansprechpartner sucht, könnt ihr gerne auf mich zurückgreifen – Anmeldung vorher erwünscht, auch um Wein-, … -bestellungen aufzugeben.
Ich wünsche euch allen „God Jul 2012 og Gott nytt År 2013“ {sprich „Guu Jül och gott nütt Aar“}
Praktikum in Norwegen September 2012
Nach drei erlebnisreichen Wochen Praktikum auf der Hals-Nasen-Ohren-Station des Rikshospitalet i Oslo (eines der Osloer Universitätsklinika – es gibt noch das Ullevalsykehus und das DNR – Den Norske Radiumhospital, also die Strahlenklinik und eine Reihe angeschlossener Klinikas) bin ich wieder zurück in Deutschland. Meine Sprachfähigkeiten sind viel besser geworden.
Doch der Reihe nach: An das Praktikum bin ich über Facebook gekommen. Dort schrieb ich einer Bekannten (Danke, Eva!) aus dem Norwegisch-Kurs der VHS Erlangen, die sich schon 2011 beruflich nach Oslo umgezogen ist und fragte nach ob sie jemanden wisse der mir ein Praktikum zum Sprache lernen vermitteln könne. Glücklicherweise hatte sie bei der deutsch-norwegischen Gesellschaft in Oslo kurz zuvor den Oberarzt Dr. Dollner kennengelernt, der mir nach Kontaktaufnahme innerhalb weniger Tage das Praktikum ermöglicht hat. Er ist selber vor einigen Jahren dorthin ausgewandert und hatte viel Verständnis für meine Ambitionen. Nach der Kontaktaufnahme mit der Stationsleitung der Bettenstation der HNO und einem MRSA-Probeabstrich der negativ sein musste konnte ich Flug und Unterkunft für meinen Urlaub in Oslo planen.
MRSA ist in der Öffentlichkeit als Krankenhauskeim bekannt. Schätzungen zufolge tragen bis zu 50% des gesamten medizinischen Fachpersonals und viele Patienten den Keim in sich. Bei gesunden Menschen ist das nicht so schlimm, ausser dass sie ihn weiterverbreiten können, aber bei Menschen die durch eine Krankheit bereits ein geschwächtes Immunsystem haben, kann der Keim zu gefährlichen weiteren Infektionen, Wundheilungsstörungen, …. führen. Norwegen bekämpft die Ausbreitung des Keimes mit strickten Kontrollen beim Personal und den Patienten. Laut Statistiken auch erfolgreich, denn in Norwegen soll es unter 1% infizierte Menschen geben.
Am 1.9. bin ich dann etwas nervös nach Oslo geflogen und wurde mit wunderbarem Wetter begrüßt. Gleich am Nachmittag fand eine Luftwaffen-Flugshow zum 100 jährigen Geburtstag der Norwegischen Luftwaffe statt, was sehr beeindruckend war. Siehe Bilder: Hinflug:
https://www.icloud.com/journal/#1;CAEQARoQaGdzepiLe_0ldJ8uWbLPxg;9F4A9B20-06AA-4583-936B-A877C313158D
Tag 1:
https://www.icloud.com/journal/#1;CAEQARoQaGdzepiLe_0ldJ8uWbLPxg;8D7D701A-DAB0-4F67-A4CB-9478C9A14862
Tag 2:
https://www.icloud.com/journal/#1;CAEQARoQaGdzepiLe_0ldJ8uWbLPxg;5F398647-2361-4F95-B828-D4A791DF27F8
Vom 3.-16.9. bin ich dann auf der Sengepost (Bettenstation) der Øre-nese-hals-avdeling (Ratet mal was das heißt!) ‚mitgelaufen‘ und habe vom dortigen Arbeitsalltag erste positive Eindrücke gesammelt. Meine Kolleginnen und die Patienten waren von Anfang an sehr freundlich und haben sich auch meistens bemüht, langsam und deutlich mit mir zu sprechen. Wenn ich was nicht verstanden habe, erklärten sie es mir auf Englisch. Und die Patienten haben ihre „Deutsch-Brocken“ rausgeholt. Etwas zu meiner Verwunderung wurden meine Sprachfähigkeiten gleich gelobt. Gerade bei den Privatgesprächen der Kolleginnen fiel mir das Verstehen des Inhaltes zuerst wegen der Schnelligkeit und mancher Dialekte sehr schwer, aber in der 2. Woche habe ich auch davon zunehmend mehr verstanden. Etwas problematisch sind für Anfänger auch die Besonderheiten der norwegischen Sprache.
Davor hatte ich einige Bewerbungen 2011 und 2012 nach Trondheim und Tromsö geschickt, die leider erfolglos blieben, teilweise mit dem Hinweis, dass meine Norwegisch-Kenntnisse noch nicht ausreichend seien, obwohl ich seit 2006 an der Erlanger VHS einen Sprachkurs besuche. Im Land lernt man die Sprache doch am besten. Die Erfahrung hatte ich schon mit Englisch als ich 1995 sechs interessante und schöne Wochen in den USA bei Quinlan’s verbracht habe. Inzwischen weiß ich auch, dass erfolgreiche Bewerbungen am besten über ein spezielles Internet-Portal einzureichen sind.
Die Arbeitsbedingungen sind – selbst wenn nur die Hälfte davon stimmen würde – traumhaft. Während der Woche sind auf der HNO-Station 8 Pflegekräfte im Früh-, 6 im Spät- und drei im Nachtdienst anwesend und kümmern sich um die max. 25 Patienten. Am Wochenende etwas weniger. Dazu kommen noch 1-2 „Stationsekretärinnen“ (Kollegen die sich um Neuaufnahmen, Entlassungen, Konsile, … kümmern) Auf der Orthopädie dürften die Verhältnisse ähnlich sein. Dazu kommt noch, dass es die Deutsche Hierarchie im Gesundheitswesen so nicht gibt. Therapievorschläge der Pflegekräfte werden genauso diskutiert, als kämen sie vom Chefarzt. Man spricht alle mit Vornamen an, denn die Norweger kennen die „Sie“-Form nicht (wie im Englischen), was meiner Meinung nach die Zusammenarbeit im Team fördert. Ok, dass man auch die Patienten mit Vornamen anspricht ist etwas ungewohnt. Ausserdem gefällt mir sehr, dass es nur eine (staatliche) „Krankenkasse“ gibt und man sich mit der nur selten rumärgern muss, im Gegensatz zu Deutschland. (Kann mir mal jemand vernünftig erklären warum wir ca. 150 Krankenkassen mit 150 Verwaltungen brauchen?????) Hier ein Auszug von der Homepage der Norwegischen Botschaft:
Der staatliche Gesundheitsdienst wird durch Steuern finanziert und ist für alle Einwohner gleich zugänglich, unabhängig von ihrem sozialen Status. Mit 242.500 Beschäftigten ist der staatliche Gesundheitsbereich einer der größten Bereiche in der norwegischen Gesellschaft.
Diverse Innovationen unterstützen meine Meinung zum Norwegischen Gesundheitswesen noch: – die Berichte werden alle in einem Computerprogramm getippt, bei dem Stichwörter vorgegeben sind. Da fällt das Berichte schreiben gleich leichter. Und es ist auch weniger Verwaltungskrams zu erledigen. In Deutschland habe ich das Gefühl, die meiste Zeit mit Bürokratie zu verbringen und nicht mit den Patienten (Ursprünglich hatte ich aus dem letzten Grund die Ausbildung zum Krankenpfleger gemacht!) Man hat Zeit dem Patienten was gutes zu tun, mit ihm zu reden, … Und man kommt stressfrei aus der Arbeit heraus. Das ist ein ganz neues Lebensgefühl. – eine weiter Innovation ist z.B. der Patientenheimtransport. Wenn klar ist, der Patient kommt aus einem Umkreis von ca. 200-300 km, und kann nicht abgeholt werden oder selbst fahren, wird er dem „Helse-Expressen“ (= Gesundheit-Express) gemeldet. Mittags kommen dann Busse und fahren die Patienten nach Hause. Bei uns in Deutschland wird da ein Krankentransport oder Taxi geholt. Ein Bus mit 50 Patienten ist meiner Vermutung nach wesentlich billiger als 50 Transporte mit Krankenwagen oder Taxi, oder? 🙂
Während des Praktikums habe ich in der Jugendherberge „Haraldsheim“ in einem 4er Zimmer übernachtet, was mich dazu animiert 🙂 hat, möglichst viel Zeit in Oslo, auf dem Fjord oder in der freien Natur zu verbringen. Dabei habe ich viel Schönes erlebt: Gospelkonzert in Drammen, Spätsommerwetter auf den kleinen Fjordinseln, Flugshow zum Jubiläum 100 Jahre Norweg. Luftwaffe, Vortrag über Wikingerausgrabungen der dt.-norw. Gesellschaft,… Dazu beigetragen hat das günstige Monatsticket (80€ für den Nahverkehr inkl. Fjordfähren im Gesamtraum Oslo – und Oslo ist flächenmäßig 4x so groß wie Paris bei nur ¼ der Einwohner!), das überwiegend schöne Wetter und die Tatsache, dass ich nach einer Schicht im Norwegischen Krankenhaus nicht 1-2 Stunden zum Regenerieren brauche, wie hier in Deutschland.
Natürlich ist mir klar, das Oslo als teuerste Hauptstadt der Welt gilt, aber das gleicht sich mit dem entsprechendem Gehalt wieder aus. Teuer sind v.a. Mieten, Essen gehen, Alkohol. Ähnlich oder etwas teurer sind Klamotten, Schuhe, Kultur, Lebensmittel, Benzin. Billiger ist der Nahverkehr. Und um mal gleich weitere Vorurteile auszuräumen: in Norwegen ist es dunkel und kalt und es regnet immerzu. Sonnenscheindauer ist in Oslo am 21.12. von 9:15 – 15:16 Uhr und am 21.6. von 3:50 – 22:48 Uhr (>>Google: Blaue Stunde Rechner!) und das Klima ist stark maritim geprägt mit milden Wintern und angenehmen Sommern.
In den vier Tagen nach dem Praktikum bis zur Rückreise habe ich mich dann auf die freie Stelle der benachbarten Orthopädischen Station beworben. Ein Termin mit der „Avdelingsleder“ (=Stations- bzw. AbteilungsleiterIn) klappte leider nicht mehr.
Die Rückfahrt mit der Colorline habe ich mir dann gegönnt als Belohnung und Ersatz für die spartanische Unterbringung.
Hier folgen nun noch weitere Links zu den Bildern aus dem Praktikum:
Fjord Øya Tour:
https://www.icloud.com/journal/#1;CAEQARoQaGdzepiLe_0ldJ8uWbLPxg;B87704E6-418C-4A55-BB79-EECF1B12250F
Ausflug zum sognsvann:
https://www.icloud.com/journal/#1;CAEQARoQaGdzepiLe_0ldJ8uWbLPxg;95189730-963F-465D-ADF9-BBC597D80AF4
Hier gibts neue bilder von der Osloer Oper und einer Wanderung um/bei Oslo ( bei selbiger war ich nie mehr als drei km Luftlinie vom Stadtrand von Oslo entfernt. Und ich bin mit zwei unterschiedlichen Metro linien an und abgereist, das Nahverkehrssystem hier ist spitze!)
Gospelkonzert in Drammen:
Rikshospital:
https://www.icloud.com/journal/#1;CAEQARoQaGdzepiLe_0ldJ8uWbLPxg;331B3516-9F83-4500-9370-7DABB58E6115
Oslo Hafen:
https://www.icloud.com/journal/#1;CAEQARoQaGdzepiLe_0ldJ8uWbLPxg;D0A98904-2D55-407A-9F6E-FDE6EC65E7E8
Holmenkollen und Fjord Øya Teil 2
Geburtstagsbilder:
Und die letzten Bilder aus Oslo:
Abfahrt in Oslo und Sonnenuntergang auf hoher See…
https://www.icloud.com/journal/#1;CAEQARoQaGdzepiLe_0ldJ8uWbLPxg;47E5D335-6270-4BAC-8A8B-72F56B8F1351




