Frühlingswanderung Teil 2

Für den letzten Tag von Martins Ferien in Oslo hatten wir nochmal eine Wanderung geplant, diesmal in der nahen Umgebung von Oslo. Wenn ich im Umkreis von 10 km um Oslo alles erwandern wollte, wære ich Jahre beschæftigt. Im September bin ich ja schon mal 13km gewandert, ohne mich mehr als 3km von der Stadtgrenze zu entfernen. Diesmal waren es 9,5km vom Frognerseteren (oberhalb des Holmenkollen) bis zum Sognsvann (einem kleinen See im Nordwesten). Das Sognsvann ist DAS Naherholungsgebiet schlechthin für die Osloer. Um den See herum führt eine 3,5km langer leichterer Rundweg, welcher bei Joggern, Nordic Walkern und Radlern sehr beliebt ist. ImSommer wird gebadet und gegrillt, im Winter auf dem Eis gewandert.

Die T-Bane-Linie 1 führt bis zum Frognerseteren, die T-Bane 6 bis zum Sognsvann – also beste Vorraussetzungen für die An- und Abfahrt. Da konnte Martin auch noch mal die inzwischen bekannten Sætze høren: „Dørene lukkes“ (Türen schliessen) und „Vær oppmerksom på avstand mellom tog og plattform“ (Sei Aufmerksam auf den Abstand zwischen Zug und Plattform) 🙂

Das Wetter spielte diesmal leider nicht so gut mit. Nach der Hælfte der Strecke begann es zu Nieseln und die Temperaturen waren max. 12 Grad C. Aber hier in Norge gilt ja, es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur falsche Kleidung. 😉 Wir waren auf jeden Fall gut ausgerüstet. Es lebe die Outdoorkleidung! Zu fotografieren gab es trotz des schlechten Wetters einiges:
PS: am Schluss folgen noch einige Bilder der Oper und vom Hafen… Viel Spass!

 

Die Colorline auf dem Weg nach Deutschland

Die Colorline auf dem Weg nach Deutschland

Die Russ'n auf der Heimfahrt vom feiern (siehe früherer Artikel)

Die Russ’n auf der Heimfahrt vom feiern (siehe früherer Artikel)

Die Loipen (rote Markierung) sind besser ausgeschildert als die Wanderwege

Die Loipen (rote Markierung) sind besser ausgeschildert als die Wanderwege

Die Wege sind in gutem Zustand

Die Wege sind in gutem Zustand

Verschiedenfarbige Flechten auf dem Gerøll

Verschiedenfarbige Flechten auf dem Gerøll

Da erwæhne ich gerade, dass ich noch keinen Frosch gesehen habe, prompt laufen wir an Massen Froschlaich vorbei

Da erwæhne ich gerade, dass ich noch keinen Frosch gesehen habe, prompt laufen wir an Massen Froschlaich vorbei

Noch ist nix zu erkennen...

Noch ist nix zu erkennen…

Abenteuerlicher Waldweg über Moor und Sumpf

Abenteuerlicher Waldweg über Moor und Sumpf

In 2-3 Wochen dürfte mehr zu sehen sein.

In 2-3 Wochen dürfte mehr zu sehen sein.

Wie muss die Aussicht erst bei Sonnenschein sein?

Wie muss die Aussicht erst bei Sonnenschein sein?

Gute Outdoorausrüstung ist das A und O beim Wandern. Nicht nur farblich sind wir gut erkennbar. Jack Wolfskin (die Marke mit der Wolfstatze) gibt's hier nicht und daher sind wir sofort als Nichteinheimische bekannt :-)

Gute Outdoorausrüstung ist das A und O beim Wandern. Nicht nur farblich sind wir gut erkennbar. Jack Wolfskin (die Marke mit der Wolfstatze) gibt’s hier nicht und daher sind wir sofort als Nichteinheimische bekannt 🙂

Die Erosion schreitet voran

Die Erosion schreitet voran

Erste Pflanzen auf erodiertem Fels: Moose und Flechten

Erste Pflanzen auf erodiertem Fels: Moose und Flechten

Schaummuster im Sognsvann Zufluss

Schaummuster im Sognsvann Zufluss

Der Pool im Sognsvann (noch zu kalt)

Der Pool im Sognsvann (noch zu kalt)

Soll ich es wagen? Erfrischung (-sschock) nach der Wanderung

Soll ich es wagen? Erfrischung (-sschock) nach der Wanderung

Gespiegeltes Inselchen

Gespiegeltes Inselchen

Wieder in Oslo: Der "Barcode" - eine Ansammlung von verschiedenfarbigen und - geformten Hochhæusern am Hafen bei der Oper

Wieder in Oslo: Der „Barcode“ – eine Ansammlung von verschiedenfarbigen und – geformten Hochhæusern am Hafen bei der Oper

Oslo Opera Panorama

Oslo Opera Panorama

Oslo Opera: Wer nicht aufpasst landet im Wasser ;-)

Oslo Opera: Wer nicht aufpasst landet im Wasser 😉

Stenaline auf dem Weg nach Dænemark

Stenaline auf dem Weg nach Dænemark

Oslo Oper: Die auftürmenden Eismassen

Oslo Oper: Die auftürmenden Eismassen

Lüftungskamine des neuen Operatunnels

Lüftungskamine des neuen Operatunnels

Oslo Oper: Skulptur im Hafenbecken

Oslo Oper: Skulptur im Hafenbecken

Oslo Oper: gemeinsames Abschlussfoto

Oslo Oper: gemeinsames Abschlussfoto

Oslo Oper: Winzlinge am Fuss des Gebæudes

Oslo Oper: Winzlinge am Fuss des Gebæudes

Oslo Oper: Blick über die Brüstung

Oslo Oper: Blick über die Brüstung

Oslo Oper: Holzbrüstung der Zugænge zum Parkett

Oslo Oper: Holzbrüstung der Zugænge zum Parkett

Oslo Oper: Glassfassade von innen

Oslo Oper: Glassfassade von innen

AIDAbella Panorama bei der Einfahrt in den Hafen von Oslo

AIDAbella Panorama bei der Einfahrt in den Hafen von Oslo

Der Weinbergschnecke gefællt der Regen....

Der Weinbergschnecke gefællt der Regen….

Kurzbesuch am Holmenkollen

Nachdem ich wieder arbeiten musste habe ich Martin durch die Osloer Museen und Sehenswuerdigkeiten geschickt. Nach der Arbeit haben wir uns dann – aufgrund des schønen Wetters – fuer einen Holmenkollen-Besuch entschieden. Den Sprungturm von unten habt ihr ja schon von mir in verschiedenen Ausfuehrungen gesehen. Nun kommen noch ein paar Bilder von oben dazu. Ausserdem lædt das Museum am Fuss und der Museumsladen zum verweilen ein. Vorher gibt es noch ein paar Bilder von Martin beim Schlossbesuch:

Das kønigliches Schloss in voller Pracht - und anwesendem Kønig (an der gehissten Flagge erkennbar)

Das kønigliches Schloss in voller Pracht – und anwesendem Kønig (an der gehissten Flagge erkennbar)

Der Blick vom Schloss geht in die Karl-Johanns-Gata - die Osloer Einkaufsmeile

Der Blick vom Schloss geht in die Karl-Johanns-Gata – die Osloer Einkaufsmeile

Wachwechsel am Schloss

Wachwechsel am Schloss

Nanu - sind haben wir uns soweit verfahren?? Klingenberg liegt doch eigentlich am Main bei Miltenberg?? Hier in Oslo heissen eine Strasse und ein Kino auch Klingenberg :-)

Nanu – sind haben wir uns soweit verfahren?? Klingenberg liegt doch eigentlich am Main bei Miltenberg?? Hier in Oslo heissen eine Strasse und ein Kino auch Klingenberg 🙂

Holmenkollen-Arena, Langlauf-/Biathlonstrecke, Holmenkollenkirche und die 2. Schanze

Holmenkollen-Arena, Langlauf-/Biathlonstrecke, Holmenkollenkirche und die 2. Schanze

Bogstadvann - im Winter Langlaufloipe

Bogstadvann – im Winter Langlaufloipe

Oslofjordpanorama

Oslofjordpanorama

Die Absprungzone

Die Absprungzone

Oslofjord 2

Oslofjord 2

auf dem Siegertreppchen ;-)

auf dem Siegertreppchen 😉

Die Rueckwærtige Aussicht war wegen einer privaten Hochzeitsfeier versperrt. Das nenne ich mal exklusiv...

Die Rueckwærtige Aussicht war wegen einer privaten Hochzeitsfeier versperrt. Das nenne ich mal exklusiv…

:-)

🙂

:-)

🙂

Der Troll wacht ueber den Holmenkollen

Der Troll wacht ueber den Holmenkollen

PS: Zum Vergrøssern einfach auf die Bilder klicken. Wenn es nicht funktioniert bitte melden.

Frühlingswanderung Teil 1

Zu was einen Brueder doch anmieren kønnen (Verzeiht mir die teils norwegische Schreibweise, ich tippe gerade auf einer norwegischen Tastatur und die hat keine ae, oe oder ue 😉  ) : Zurueck zum Text – am 5. Mai haben wir uns bei schønstem Fruehlingswetter aufgemacht um in der Umgebung zu wandern. Erst wollte ich noch schnell bei einer Glasfabrik vorbeischauen.

Die E16 Richtung Bergen gind es am Tyrifjorden vorbei – mit einem kurzen Stopp an einem Rastplatz oberhalb einer wundervollen kleinen Insel: Utøya – Leider wurde dieses Kleinod vor 2 Jahren aufgrund des Massakers an 78 jungen Menschen auf tragische Weise weltberuehmt. (Der Zutritt ist uebrigens bis heute verboten.)

Der Tyrifjorden war in Vorzeiten mit dem Oslofjord verbunden, ist aber inzwischen verlandet. Ueber Hønefoss sind wir nach Jevnaker gefahren, die alte Glasfabrik ist touristisch sehr gut erschlossen (will sagen, es lohnt sich – aber das schwedische Glasreich hat die authentischeren Fabriken). Leider hatte das Touristbuero geschlossen und die Angestellten im Shop konnten uns keine Tipps fuer eine interssante Wanderung geben. Da wir beide etwas eingerostet waren (ich mehr als Martin) nach dem Winter sollte es nicht zu anspruchsvoll werden. Dank des Leihwagens war das Wo zum Glueck keine Frage. Nach kurzer Suche via App und herkømlicher Karte haben wir uns auf einen Flecken østlich von Hønefoss geeinigt. Im Krokskogen (=Hakenwald) am Store Røstjern (=grosser Stimmenteich – eine bessere Uebersetzung habe ich nicht gefunden 🙂 ) in der Næhe der Ringkoll stua (=Kreiskuppe Huette) schien uns die Gegend geeignet fuer eine Wanderung. Nach der Passage einer Mautstelle (ca. 4,-€) sind wir oben angekommen.

Und wie das geeignet war!!! Ferienhæuser in traumhafter Umgebung, Moos- und Flechtenreiche Birken, Fichten und Kiefern laden zum wandern ein. Zwischen Schneeresten, Blau- und Preiselbeerstræuchern, Felsen, an kleinen Schluchten vorbei sind wir ueber ausgetretene (Elche ?, Bæren?, Wølfe?,….. ) Pfade gelaufen (ok, teilweise auch gestolpert). Wer die Nordischen Wælder kennt wird sich hier sehr wohlfuehlen!!! Immer wieder waren halb versteckte Ferienhæuser in den Wald gebaut, bei denen man sich fragt wie die an der Stelle gebaut werden konnten. Viele sind nur ueber kleine Pfade erreichbar – also wie kam das ganze Baumaterial dorthin?? (Das werde ich irgendwann noch herausbekommen) Die meisten hatten auf jeden Fall eine fantastische Aussicht. An der møchte ich euch teilhaben lassen:

Traumhafte Wælder bei schønstem Fruehlingswetter!

Traumhafte Wælder bei schønstem Fruehlingswetter!

Da unten ist die Insel, die auf so tragische Weise weltberuehmt wurde: Utøya.

Da unten ist die Insel, die auf so tragische Weise weltberuehmt wurde: Utøya.

Der Tyrifjorden mit dem Hochfjell (Gebirge) im Hintergrund

Der Tyrifjorden mit dem Hochfjell (Gebirge) im Hintergrund

da liegt Hønefoss

da liegt Hønefoss

Die E16 ist hier an den Berg gebaut.

Die E16 ist hier an den Berg gebaut.

Die Norwegische Infrastruktur hat sich massiv verbessert, seit das Øl (diesmal ist nicht das Bier gemeint) vor der Kueste sprudelt.

Die Norwegische Infrastruktur hat sich massiv verbessert, seit das Øl (diesmal ist nicht das Bier gemeint) vor der Kueste sprudelt.

Erste Elchspuren!

Erste Elchspuren!

Tote Bæume fallen irgendwann von selber um und verleihen dem Wald etwas urtuemliches. Bis dahin sind sie ein Prima Fotomotiv

Tote Bæume fallen irgendwann von selber um und verleihen dem Wald etwas urtuemliches. Bis dahin sind sie ein Prima Fotomotiv

Lichtdurchfluteter Wald

Lichtdurchfluteter Wald

Hinter mir steht eine Ferienhuette mit diesem Ausblick

Hinter mir steht eine Ferienhuette mit diesem Ausblick

Gleicher Blick mit dem Tele herangeholt

Gleicher Blick mit dem Tele herangeholt

Und das Ferienhaus dazu - DAS WILL ICH HABEN!!!!!!!! :-)

Und das Ferienhaus dazu – DAS WILL ICH HABEN!!!!!!!! 🙂

Nordische Wælder - einfach schøn!

Nordische Wælder – einfach schøn!

Vereinzelte Preiselbeeren vom letzten Jahr

Vereinzelte Preiselbeeren vom letzten Jahr

Gipfelstuermer!

Gipfelstuermer!

Was soll ich noch sagen?

Was soll ich noch sagen?

Traumhafte Aussicht!

Traumhafte Aussicht!

Ueber 360 Grad!

Ueber 360 Grad!

Die letzten Reste des Winters

Die letzten Reste des Winters

Tyrifjorden

Tyrifjorden

..... Hach! Schwelg!! Wunderschøn!!!

….. Hach! Schwelg!! Wunderschøn!!!

Hochfjell mit dem Tele rangeholt

Hochfjell mit dem Tele rangeholt

Schneegrenze

Schneegrenze

Fantastische Fruehlingssonne

Fantastische Fruehlingssonne

Elchspuren Teil 2

Elchspuren Teil 2

Aber was war das? Reh?

Aber was war das? Reh?

OK, die Huette wuerde ich auch nehmen

OK, die Huette wuerde ich auch nehmen

oder eine von denen

oder eine von denen

Moos und Flechten in Symbiose

Moos und Flechten in Symbiose

Nordische Wælder 2

Nordische Wælder 2

Store Røstjern mit Eisresten

Store Røstjern mit Eisresten

Eine einsame Kiefer am Ufer

Eine einsame Kiefer am Ufer

Ja, auch nicht schlecht: See zum Rudern oder Baden vor der Tuer und nebenan:

Ja, auch nicht schlecht: See zum Rudern oder Baden vor der Tuer und nebenan:

... die Ringkollstua oberhalb einer kleinen, aber feinen Skipiste

… die Ringkollstua oberhalb einer kleinen, aber feinen Skipiste

Flechten ....

Flechten ….

in Grossaufnahme

in Grossaufnahme

Auch ein schøner Ausblick

Auch ein schøner Ausblick

und abschliessend ein Kurzbesuch in Hønefoss (Høne = Huhn, Henne, Foss = Wasserfall)

und abschliessend ein Kurzbesuch in Hønefoss (Høne = Huhn, Henne, Foss = Wasserfall)

Und noch drei Panoramafotos: Tyrifjorden und Utøya...

Und noch drei Panoramafotos: Tyrifjorden und Utøya…

... am "Gipfel" ...

… am „Gipfel“ …

"MEINE" Hytte mit Ausblick

„MEINE“ Hytte mit Ausblick

PS: Gezeigt hat sich mir noch kein Elch, Bær oder Wolf – wobei letztere Beide glaub ich nicht in der Gegend vorkommen??!! 🙂

Kongsberg und Heddal – Bergbaumuseum und Stabkirche

Bergbau - Mineralien - Münz - Ski - und Waffenmuseum in Kongsberg

Bergbau – Mineralien – Münz – Ski – und Waffenmuseum in Kongsberg

 

Bergbaumuseum: So wurde früher gekocht (Unterkunft der Bergleute)

Bergbaumuseum: So wurde früher gekocht (Unterkunft der Bergleute)

Am Samstag war auf meiner „dem-Besuch-will-ja-was-ordentliches-von-Norwegen-gezeigt-werden“ – Tour mit meinem Bruder Martin der Südwesten dran. Nachdem wir die Idee mit Kristianssand aufgrund der Entfernung (322 km einfach) verworfen hatten, erwähnte Martin, dass es in Kongsberg ein Bergbaumuseum gibt. Die Beschreibung hörte sich ganz gut an und so sind wir nach viel zu lange schlafen aufgebrochen und waren nach ca. 1 Std. in Kongsberg – einem 25.000 Innbygere (was das wohl heißt? 🙂 -Städtchen 80km südwestlich von Oslo. Dann stellte sich heraus, dass das ganze ein Musuemskomplex ist: Kongsberg Silberbergwerk-Sammlung, Norwegisches Bergwerksmuseum, Kongsberg Skimuseum, Münz- und Medaillensammlung, Waffenmuseum, Norwegische Mineraliensammlung, Silberbergwerk. Letzteres hatte leider geschlossen, aber wir waren mit dem Rest schon gut beschäftigt.

Bergbaumuseum: Esstisch (Unterkunft der Bergleute)

Bergbaumuseum: Esstisch (Unterkunft der Bergleute)

Bergbaumuseum: weiterer Esstisch und darüber Schlaf- äh naja, -möglichkeiten :-)

Bergbaumuseum: weiterer Esstisch und darüber Schlaf- äh naja, -möglichkeiten 🙂

Bergbaumuseum: noch so ein Hänge"Bett" (da tut's schon weh beim anschauen)

Bergbaumuseum: noch so ein Hänge“Bett“ (da tut’s schon weh beim anschauen)

Bergbaumuseum: Es wurde ein Bergwerk nachgestellt, durch das man gehen kann um die Situation damals nach zu empfinden.

Bergbaumuseum: Es wurde ein Bergwerk nachgestellt, durch das man gehen kann um die Situation damals nach zu empfinden.

Im Bergbaumuseum geht es vor allem um die Entstehung der Silbermine, den Aufbau und das Leben der Bergleute. Für mich war es sehr interessant die Ausstattung des Grubenarztes zu begutachten, vieles davon ist in ähnlicher Form noch heute in Gebrauch. Man kann über mehrere Stockwerke in einer nachgebauten Mine das Bergarbeiterleben nachfühlen.

 

Bergbaumuseum: Deckenstütze und Werkzeuge

Bergbaumuseum: Deckenstütze und Werkzeuge

Bergbaumuseum: Schacht in der Grube

Bergbaumuseum: Schacht in der Grube

Bergbaumuseum: alter Stollen

Bergbaumuseum: alter Stollen

Bergbaumuseum: Werkzeug der Bergleute

Bergbaumuseum: Werkzeug der Bergleute

Bergbaumuseum: Stube unter Tage

Bergbaumuseum: Stube unter Tage

Skimuseum: Skiwerkstatt

Skimuseum: Skiwerkstatt

Im Skimuseum ist der Herstellungsweg eines Ski’s früher und heute erklärt und man kann eine Auswahl historischer Skier bewundern. Ebenso einen unglaubliche Sammlung an Pokalen, Medaillen, … norwegischer Wintersportler.

Skimuseum: Vorsintflutliche Skier

Skimuseum: Vorsintflutliche Skier

Skimuseum: Herstellung eines Ski's

Skimuseum: Herstellung eines Ski’s

Skimuseum: Skikleidung von damals bis heute

Skimuseum: Skikleidung von damals bis heute

Mineraliensammlung: Mord und Totschlag im Mineralienmuseum - oder doch nur der Lauf der Natur? Fressen und gefressen werden?

Mineraliensammlung: Mord und Totschlag im Mineralienmuseum – oder doch nur der Lauf der Natur? Fressen und gefressen werden?

Die Mineraliensammlung ist sehr sehenswert. Auch für Laien ist die Entstehung ausführlich erklärt und es gibt im riesigen Saal eine gewaltige Auswahl an den verschiedensten Mineralien. Hier nur eine kleine Auswahl. Ebenso sehenswert ist die Münzausstellung, in der die Herstellung der Norwegischen Münzen beschrieben wird. 

Mineraliensammlung Kongsberg: Calcit

Mineraliensammlung Kongsberg: Calcit

Mineraliensammlung Kongsberg: Hessonit

Mineraliensammlung Kongsberg: Hessonit

Mineraliensammlung Kongsberg: Chromdiopsid

Mineraliensammlung Kongsberg: Chromdiopsid

Mineraliensammlung Kongsberg: Quarz oder Calcit

Mineraliensammlung Kongsberg: Quarz oder Calcit

Mineraliensammlung Kongsberg: ?

Mineraliensammlung Kongsberg: ?

Mineraliensammlung Kongsberg: Kupferkies

Mineraliensammlung Kongsberg: Kupferkies

Mineraliensammlung Kongsberg: Azurrit ?

Mineraliensammlung Kongsberg: Azurrit ?

Mineraliensammlung Kongsberg: Quarz auf Prehnit

Mineraliensammlung Kongsberg: Quarz auf Prehnit

Mineraliensammlung Kongsberg: Cyanit

Mineraliensammlung Kongsberg: Cyanit

Mineraliensammlung Kongsberg: Azurrit

Mineraliensammlung Kongsberg: Azurrit

Mineraliensammlung Kongsberg: Goethit

Mineraliensammlung Kongsberg: Goethit

Mineraliensammlung Kongsberg: Kassiterit auf ?

Mineraliensammlung Kongsberg: Kassiterit auf ?

Mineraliensammlung Kongsberg: ?

Mineraliensammlung Kongsberg: ?

Mineraliensammlung Kongsberg: Gold in Quarz

Mineraliensammlung Kongsberg: Gold in Quarz

 

 

Das Waffenmuseum in Kongsberg ist aus der staatlichen Kongsberg Våpenfabrikk (KV) (deutsch: Kongsberg Waffenfabrik) entstanden, die hier nach den Napoleonischen Kriegen angesiedelt wurde. Über eine Umfangreiche Sammlung historischer Gewehre und Pistolen geht es in die Gegenwart, in der Waffentechnologie nur noch einen kleinen Teil ausmacht. Es wird Technik für Tiefseeerforschung, Ölbohrinseln und Raumfahrt entwickelt, unter anderem ist Norwegen an der Ariane V Rakete der ESA (Europäische Raumfahrtagentur) beteiligt. 

Waffenmuseum: Auch Norwegen ist an der Ariane V der ESA beteiligt

Waffenmuseum: Auch Norwegen ist an der Ariane V der ESA beteiligt

Waffenmuseum

Waffenmuseum

Eingang zur Silbermine (Bergbaumuseum Kongsberg)

Eingang zur Silbermine (Bergbaumuseum Kongsberg)

Bergbaumuseum Kongsberg: Zug in die Silbermine

Bergbaumuseum Kongsberg: Zug in die Silbermine

Bergbaumuseum Kongsberg: Baggerschaufel an der Silbermine

Bergbaumuseum Kongsberg: Baggerschaufel an der Silbermine

Nybrufoss in Kongsberg

Nybrufoss in Kongsberg

Der Nybrufoss direkt vor dem Museum ist weder zu übersehen noch zu überhören. Jetzt in der Zeit der Schneeschmelze donnern Millionen Liter Wasser aus dem Fjell pro Minute über die Felsen, die einen Höhenunterschied von ca. 10 m überbrücken.

Skulptur am Nybrufoss in Kongsberg

Skulptur am Nybrufoss in Kongsberg

"Angler" am Nybrufoss in Kongsberg

„Angler“ am Nybrufoss in Kongsberg

Nybrufoss in Kongsberg

Nybrufoss in Kongsberg

Die Enten am Nybrufoss haben auch noch für uns posiert

Die Enten am Nybrufoss haben auch noch für uns posiert

Im Fjell gibt es noch Resteisdecken auf den Seen

Im Fjell gibt es noch Resteisdecken auf den Seen

Schnee im Hochfjell

Schnee im Hochfjell

Weiter ging es danach durch das Fjell über einen kleinen Pass (deutsches Mittelgebirge 😉 ) zur Heddal Stavkirke. Die meisten Stabkirchen sind im 12. Jh. nach der Christianisierung Skandinaviens erbaut worden und weisen Einflüsse heidnischer Symbolik auf. Viele Verzierungen sind Drachenköpfen nachempfunden und die Bauweise erinnert an Wikingerschiffe der vorherigen Jahrhunderte. Sie sind ganz aus Holz gebaut und werden zum Wetterschutz aussen mit Pech/Teer gestrichen, daher kommt das Braunschwarze aussehen der Gebäude. Von ehemals hunderten Stabkirchen stehen heute nur noch 28 Gebäude. Der Name der Stabkirchen kommt von der Bauweise: Die Balken bzw. Stäbe (norwegisch Stav) im unteren Geschoß stehen senkrecht in der Erde.
Die Heddal Stavkirke ist die Größte in Norwegen mit einer Höhe von 26 m, Länge 20 m und Breite 16 m. 

Heddal Stavkirke: Die größte Stabkirche Norwegens

Heddal Stavkirke: Die größte Stabkirche Norwegens

Heddal Stavkirke: Olea Cröger sammelte Volksweisen und Lieder mit einer - aufgepasst Papa! -

Heddal Stavkirke: Olea Cröger sammelte Volksweisen und  Lieder und unterhält sich hier mit einer – aufgepasst Papa! –

Heddal Stavkirke: ... Pallmondium - Spielerin (zumindest sieht es so ähnlich aus? ;-)  )

Heddal Stavkirke: … Pallmondium – Spielerin (zumindest sieht es so ähnlich aus? 😉 )

Heddal Stavkirke: 26 m hoch, 20 m lang und 16 m breit.

Heddal Stavkirke: 26 m hoch, 20 m lang und 16 m breit.

Heddal Stavkirke: markant sind auch die drei Türme

Heddal Stavkirke: markant sind auch die drei Türme

Heddal Stavkirke: Museum und Shop

Heddal Stavkirke: Museum und Shop

Heddal Stavkirke: Größenunterschiede

Heddal Stavkirke: Größenunterschiede

Lustige Deko auf der Herrentoilette im "Hydranten" - Restaurant in Notodden

Lustige Deko auf der Herrentoilette im „Hydranten“ – Restaurant in Notodden 

Lustige Deko: Hier sieht es ja ganz harmlos aus ;-)
Lustige Deko: Hier sieht es ja ganz harmlos aus 😉

Neue Verkehrsschilder – oder: Besuch der alten Festungsgarnision Frederikstad

Das Feuer brennt ...

Das Feuer brennt …

"Sichere Entsorgung der Glut" - Ablöschen im Fjord...

„Sichere Entsorgung der Glut“ – Ablöschen im Fjord…

Am Anfang noch ein „bilderlicher“ Nachtrag zum letzten Artikel: 

 

 

 

 

 

 

 

Nun aber zu dem Verkehrsschild: Für das Wochenende hatte ich ein Auto gemietet, damit wir die Umgebung unsicher machen konnten. Am Freitag sind wir dann auch gleich Richtung Südosten zur Schwedischen Grenze in die alte Garnisonsfestung Frederikstad gefahren. Sie wurde 1567 von König Frederik II. von Dänemark (damals in Personalunion mit Norwegen) als Abwehr-Bollwerk gegen die Überfälle der Schweden gebaut. Nach niederländischem Muster wurde 1663-1666 am Ostufer der Glomma eine sternförmige Festungsanlage errichtet, in deren Mauern sich die heutige, ebenfalls gut erhaltene Altstadt (Gamlebyen) befindet. Während des Großen Nordischen Krieges (1700-1721) war Fredrikstad Basis der norwegischen Flotte der Schärenküste. Die Festung wurde 1814 von schwedischen Truppen angegriffen und musste kapitulieren. Heute ist sie Nordeuropas am besten erhaltene Festungsanlage. (Wikipedia) 

Frei übersetzt: "Hier begegnen sie Enten!" und Möwen und Krähen und Tauben,...... ;-)

Frei übersetzt: „Hier begegnen sie Enten!“ und Möwen und Krähen und Tauben,…… 😉

Gleich auf dem Weg vom Parkplatz fiel uns dann dieses Verkehrsschild auf: 

 

 

Nach einer Hölzernen Ziehbrücke (Neben dem neuen Damm für Autos) geht es über die Festungsgräben nach Gamlebyen – und die Altstadt ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Neben dem Festungswall, welcher die gesamte Altstadt umschließt, gibt es noch das Tøhuset mit einem militärhistorischen Museum und dem Geschichtsmuseum von Frederikstad. Auf dem Marktplatz ist die Statue von Frederik II. zu sehen. In den kleinen Gassen kommt man an vielen Werkstätten von Künstlern und Kunsthandwerkern vorbei und es gibt gemütliche Cafés, in denen man typisches norwegisches Gebäck bekommt. Aber seht selbst:

Plan der Festungsanlage mit Gamlebyen

Plan der Festungsanlage mit Gamlebyen

 

Zugbrücke

Zugbrücke

Stadttor Gamlebyen

Stadttor Gamlebyen

Stadttorwappen: C5 ist die Kurzfassung von Christian V. , der die Festung weiter ausgebaut hat.

Stadttorwappen: C5 ist die Kurzfassung von Christian V. , der die Festung weiter ausgebaut hat.

 

Frederik II auf dem Marktplatz

Frederik II auf dem Marktplatz

Panorama am Marktplatz

Panorama am Marktplatz

"Am Pranger"

„Am Pranger“

Militärhistorisches Museum

Militärhistorisches Museum

Festungswallkanonen

Festungswallkanonen

Christian V. (Die dänischen Könige heißen abwechselnd Frederik oder Christian)

Christian V. (Die dänischen Könige heißen abwechselnd Frederik oder Christian)

"Was macht denn der komische Kerl da??"

„Was macht denn der komische Kerl da??“

Nicht gut zu sehen, aber auf dem Fluß waren ganz schöne Wellen zu sehen. Der Wind war sehr stark am Freitag.

Nicht gut zu sehen, aber auf dem Fluß waren ganz schöne Wellen zu sehen. Der Wind war sehr stark am Freitag.

Wachsoldat in Outdoorkleidung

Wachsoldat in Outdoorkleidung

am - leider geschlossenen - Walfangmuseum

am – leider geschlossenen – Walfangmuseum

Im Hof vom Café

Im Hof vom Café

noble Gartenmöbel - man konnte aber auch innen sitzen.

noble Gartenmöbel – man konnte aber auch innen sitzen.

Schöne Tischdecke

Schöne Tischdecke

Innenhof vom Café

Innenhof vom Café

Schöne schwarze Katze

Schöne schwarze Katze

Hennes ??? Nein, auf den Namen hat er/sie nicht gehört.

Hennes ??? Nein, auf den Namen hat er/sie nicht gehört.

Aber zutraulich war die Ziege/der Bock.

Aber zutraulich war die Ziege/der Bock.

 

 

„Besuch aus Deutschland“ oder: „Grillsaison eröffnet“

Seit Dienstag, 30.4. ist mein Bruder Martin zu Besuch in Oslo (Urlaub vom Vorjahr abfeiern). Am Mittwoch musste er alleine Oslo unsicher machen, da ich Spätdienst hatte. Netterweise ließen mich meine Kolleginnen etwas eher gehen, so dass wir zusammen in einem Pub am Bahnhof noch das Halbfinale FCB : FCB anschauen konnten (FC Bayern München gegen FC Barcelona). Wie vermutlich den meisten bekannt, wurde es eine Feierstunde des deutschen Fussballs: 😉

Deutschland – Spanien 11 : 3 !!!

So kann es nächstes Jahr bei der WM weitergehen!!!

Am Donnerstag hatte ich dann „nur“ Norwegisch Kurs (Basiskompetansekurs for ansatte = Basiskompetenzkurs für Mitarbeiter) von 13 – 16:15 Uhr. Danach sind wir aufgrund des schönen Wetter (ok, zumindest Sonnenscheinmäßig schön – von den Temperaturen her war es nämlich A….kalt, sobald Wind aufkam) mit dem Båt (= Personenfähre) nach Hovedøya, der größten der Inselchen im Fjord vor Oslo, gefahren. Vorher wollte ich noch schnell was kleines zu Essen mitnehmen. Als ich dann im Supermarkt gesehen habe, dass sie die Einweggrills (Ich weiß, dass das nicht besonders umweltfreundlich ist, aber zum einen ist das hier eine Art Volkssport mitten in der Pampa zu grillen und zum anderen kann man ja nicht mal schnell seinen eigenen Grill mitnehmen und dann im Heißen Zustand wieder mit zurücknehmen) für 2,-€ das Stück verkaufen. Pølser und Pølserbrød dazu gekauft, Senf und Streichhölzer und fertig war die Vorbereitung zur Eröffnung der Grillsaison. (Pølser sind Grillwürste die hier in Norwegen (und ganz Skandinavien) an jeder Ecke zu kaufen sind. Sie sind allerdings nicht vergleichbar mit guten Bratwürsten oder Wienern. Vom aussehen und Geschmack sind es eher Wiener aber bei weitem nicht so knackig. Aber gegrillt kann man sie essen…..)

Nun ja, nachdem ich Martin ein wenig die Insel gezeigt habe und wir am Strand eine einigermaßen Windgeschützte Stelle gefunden haben, wurde der Grill ausgepackt und angezündet. Die Grillbriketts sind ziemlich durchtränkt mit vermutlich Spiritus und brennen erstmal 15 Min., dann gehen die Flammen langsam aus und man kann das Grillgut darauflegen. Die Würste waren schnell fertig und wir haben sie uns schmecken lassen. Die Möwen und die Krähe haben sich von uns mit den Brötchenresten füttern lassen und gute Fotomotive abgegeben.

Hier kommen die Beweisbilder:

Die Grillsaison ...

Die Grillsaison …

... ist eröffnet!!

… ist eröffnet!!

Kalt ist es durch den Wind, aber bei perfektem

Kalt ist es durch den Wind, aber bei perfektem

Diese Muscheln sind nur noch schön anzusehen. Wie ca. Millionen weitere hier am Strand....

Diese Muscheln sind nur noch schön anzusehen. Wie ca. Millionen weitere hier am Strand….

"Zombie"-Ente (mit knallroten Augen)

„Zombie“-Ente (mit knallroten Augen)

Strandläufer ?!?

Strandläufer ?!?

Synchronschimmer ...

Synchronschimmer …

... oder doch nicht ? ...

… oder doch nicht ? …

... dann wenigstens in die gleiche Richtung schauen!

… dann wenigstens in die gleiche Richtung schauen!

Ätsch, von mir gibt's ein Portraitfoto.

Ätsch, von mir gibt’s ein Portraitfoto.

Immer wachsam:

Immer wachsam:

Wildgänse im Abendlicht

Wildgänse im Abendlicht

Die Sonne läßt die vertrockneten Pflanzen des letzten Jahres erleuchten.

Die Sonne läßt die vertrockneten Pflanzen des letzten Jahres erleuchten.

Solnedgang über'm Oslofjord

Solnedgang über’m Oslofjord

und noch mehr davon.

und noch mehr davon.

"Mein Boot, ..."  :-)

„Mein Boot, …“ 🙂

 

Russ, oder das Geheimnis der Teens in roten und blauen Hosen

Letzte Woche Dienstag – ich bin nichtsahnend auf dem Weg in die Stadt und sehe plötzlich Horden von Teenies entweder in Knallroten oder in Dunkelblauen Latz-Hosen – die mit Riesengroßen, silbernen Buchstaben beschriftet sind – herumlaufen. Auf einigen lassen sich Ortsnamen erahnen – aus dem ganzen Land wie es scheint?!?!?

Meistens ziemlich „Obercool“ und mehr oder minder Alkoholisiert, Kurze Hemden, die Träger der Hosen meist nach unten hängend, dicke Winterjacken drüber und IMMER in Gruppen.
Ok – denke ich mir – muss irgendein besonderer Brauch sein. Am Mittwoch dann das gleiche überall in der Stadt, in der Straßenbahn und Metro wieder die Horden der jungen Leute, natürlich auch alle am „Party machen“ es geht ziemlich lustig zu in den Gruppen.

Abends sind mir dann mehrere Diskobusse begegnet – also nicht wie in Deutschland Busse, die die Diskobesucher sicher nach Hause bringen – sondern buntbemalte Busse, Fenster meistens zugeklebt, aus dem Inneren dringen Grelle Lichtblitze von Diskokugeln und -leuchten in allen Farben und noch in ein paar hundert Metern Entfernung ist die Diskomusik so laut, dass die Teenies drinnen (natürlich alle in roten und blauen Hosen) ALLE einen Hörschaden davontragen müssten. 😉

Dadurch wurde ich dann neugierig was das denn sein soll – meine Vermutung ging in Richtung Schulabschluss-Party-Woche. Und damit lag ich auch ganz richtig: ES IST „RUSS“ Der Einfachheit halber erlaube ich mir aus Wikipedia zu zitieren:

Russ und Russefeiring (Russ und Russfeier) sind ein norwegisches Kulturphänomen, das seinen Ursprung in dänischen Traditionen hat. Sobald Schüler die „videregående skole“ (weiterführende Schule, entspricht der deutschen Oberstufe) beendet haben, nennen sich diese „Russ“ und zeigen dies durch Feiern und spezielle Brauchtümer wie Russmützen, -ausweise und -bilder. Die Feiern erreichen ihren Höhepunkt am 17. Mai, dem NationalfeiertagNorwegens, wo an vielen Orten im Anschluss an den klassischen Kinderumzug ein Russzug stattfindet. Dieser Umzug markiert das Ende der „russetiden“. Weitere Traditionen sind unter anderem die Russrevue und die Russzeitung, die meist am 17. Mai verkauft wird. In Norwegen wird traditionell zwischen den sogenannten rødruss (Rotrussen), den Absolventen der Gymnasien, und den blåruss (Blaurussen), den Absolventen der Handelsgymnasien, unterschieden. Die Aktivitäten zur Russfeier werden nicht von den Schulen, sondern von den Schülern selbst organisiert.

Russautos

Die Tradition der eigenen „Russautos“ entstand in den 1960er Jahren. Die Russen kauften oder übernahmen alte Autos, welche rot oder blau angemalt und mit Nonsenstexten sowie Werbung versehen wurden. Mit aufkommendem Druck und besseren wirtschaftlichen Verhältnissen hat sich diese Sitte heute zum teuren Russbus entwickelt, welche jahrelang geplant werden. Die Russbusse können eine spezielle Einrichtung sowie große Sound- und Lichtanlagen auf dem Dach haben, in Einzelfällen werden dort mehrere Hunderttausend Kronen investiert. Dies gilt besonders in Oslo und Akershus.

Die Russautos wurden ursprünglich im Paradezug am 17. Mai benutzt, waren aber für viele auch ein praktisches und notwendiges Verkehrsmittel, oft aber auch nur ein gemeinschaftsbindendes Hobby in der Russzeit. Die Autos werden meist mit Reklame finanziert.

Und wieder einen neuen Brauch kennengelernt 😉                  (Ausführlicheres findet ihr unter Wikipedia „Russfeier“)

 

"Russedans"

„Russedans“

Ein "Russ" mit roter Hose, also ein Gymnasiast

Ein „Russ“ mit roter Hose, also ein Gymnasiast

ein "Russauto" = bunt bemalter teurer Disko Bus

ein „Russauto“ = bunt bemalter teurer Disko Bus

„Christian Radich“ oder: Ne Segeltour wäre auch mal was feines

Hei liebe Leser,

gestern war hier die „Oslo Boat Show 2013“ und Morten, ein Bekannter aus Drammen, meinte ob wir uns nicht dort treffen wollen. Er hat schon einige Segeltörns mit der „Christian Radich“ mitgemacht und wollte sie anschauen. Ich hatte vor dem Spätdienst noch Zeit und so haben wir uns auf Aker Brygge getroffen.

Er hat mir dann ein bisschen von den Segeltörns erzählt und ich muss sagen, dass die Idee mir gut gefällt! 🙂 Mal sehen!!
Die Törns gehen entlang der Küsten von Nord- und Ostsee und längere auch schon mal über den Atlantik in die Karibik. Man hilft mit, darf auch mal ans Steuer und in die Takelage (wenn man will) .

Die „Christian Radich“ ist ein Schulschiff aus Norwegen, das teilweise von der Norwegischen Marine mit genutzt wird. Benannt ist es nach dem Norwegischen Kavallerie Offizier Christian Radich (1822-1898). Es ist ein Dreimaster mit Vollschiff-Takelage mit 27 Segeln und 1234 m2 Fläche und einer Geschwindigkeit von 17kn (31km/h). Sie hat 16 Mann Stammbesatzung und bis zu 100 Auszubildende oder Touristen die auf Segeltörn fahren 🙂

PS: Zum Schluss kommen noch ein paar schöne Bilder von Oslo und Mondaufgang.

Die "Christian Radich" ...

Die „Christian Radich“ …

... Gallionsfigur ...

… Gallionsfigur …

... und ein Schwerer Anker.

… und ein Schwerer Anker.

Schönstes Frühlingswetter

Schönstes Frühlingswetter

Der Dreimaster hat 27 Segel

Der Dreimaster hat 27 Segel

"Sonnendeck" :-)

„Sonnendeck“ 🙂

Oslo Boat Show 2013

Oslo Boat Show 2013

Links die Namen der Stammbesatzung und rechts die Nummern der Zusätzlichen Besatzung. An Bord sind diejenigen, bei denen ein Stäbchen drin ist.

Links die Namen der Stammbesatzung und rechts die Nummern der Zusätzlichen Besatzung. An Bord sind diejenigen, bei denen ein Stäbchen drin ist.

eine moderne Kombüse

eine moderne Kombüse

Die Decks der Christian Radich

Die Decks der Christian Radich

Hauptmast - noch ohne Segel

Hauptmast – noch ohne Segel

Der neue Kapitän :-)

Der neue Kapitän 🙂

Morten, der Steuermann :-)

Morten, der Steuermann 🙂

Der Vogel der hier am meisten vorkommt (ok - nach den Möwen, Krähen und Tauben...) Direkt vor dem Haus sind Wacholderdrosseln am Werk.

Der Vogel der hier am meisten vorkommt (ok – nach den Möwen, Krähen und Tauben…) Direkt vor dem Haus sind Wacholderdrosseln am Werk.

 

Frühling in Oslo

Frühling in Oslo

 

Domus Medica - Turm der alten Medizinischen Fakultät

Domus Medica – Turm der alten Medizinischen Fakultät

Diese Bilder sind von 22:20! am 28.April... Noch immer Dämmerung

Diese Bilder sind von 22:20! am 28.April… Noch immer Dämmerung

Der Mond ...

Der Mond …

.... ist ....

…. ist ….

.... aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen.......

…. aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen…….

„Turist i egen By“ – Oder: Mit dem Oslopass auf Museumstour

l„Turist i egen By“ – das Plakat fiel mir neulich in der Metro auf. Naja, neugierig wie ich bin habe ich es mir genauer angeschaut: „Ach, Visit Oslo wirbt da für etwas (Anm. Offizielle touristischen Webseite von Oslo) – das schaue ich mir mal im Internet genauer an“

Gesagt – getan! Um es vorwegzunehmen: Daran könnte sich deutsche Städte mal ein Beispiel nehmen!!!
Turist i egen By (dt. Tourist in der eigenen Stadt) bedeutet: Jeder Osloer kann sich an dem Tag (diesmal 21.April) einen Kostenlosen Oslopass holen und an dem Tag die Museen, Zoo’s, Kulturelle Einrichtungen anschauen die er will! Gratis! Zu den normalen Öffnungszeiten! Und bei einigen Restaurants: 20% Rabatt aufs Essen und ähnliche Aktionen! Und: Kostenloser Nahverkehr!

Nach einem guten Frühstück mit 2 Bekannten aus Deutschland (er arbeitet schon hier, sie vermutlich bald) sind wir dann zum Radhus. Die Warteschlange am Radhus hätte uns fast wieder umkehren lassen, aber es ging ziemlich schnell vorwärts; 200 m Schlange in ca. 10 min. PS: Es hätte auch jeder andere kommen können, denn Kontrolliert wurde nicht ob man Einwohner ist oder nicht. Als erstes bin ich dann ins Nobel Fredsenter (Friedenscenter) und habe mir die Ausstellungen (eine Fotoausstellung von Künstlern aus der ganzen Welt, und die Ausstellung zum aktuellen Friedensnobelpreis-Träger Europa) angesehen. Ich hab mich gleich wie ein Preisträger gefühlt 😉

Weiter hatte ich mir vorgenommen einige Museen anzuschauen, bei denen ich mir überlegen würde ob ich Eintritt zahle. Und so bin ich nach einem kurzen Sonnenbad auf Aker Brygge weiter ins Kunst- und Industriemuseum. (Welches sich auch mit Eintritt ein bisschen lohnt. Der Elchkopf hat mir gut gefallen. Viel Schmuck und Kleidung der letzten 200 Jahre. Nordisches Design in der Möbelausstellung. 

Gegenüber liegt das Reptilienhaus, dass ich mir auch vorgenommen hatte. Da hatte ich mehr erwartet und von halbwegs Artgerechter Tierhaltung haben die noch nicht viel gehört. Äffchen zusammen mit Chamäleon, Schnappschildkröte mit Krokodil, ein Ara in einem offenen Bereich, und alle Terrarien und Käfige wirkten wie „beim Waschen eingegangen“ – zu klein. Beispiel: Bei einigen kleineren Schlangen oder Skorpionen sind selbst die Käfige/Terrarien in deutschen Tier-Märkten wie Dehner, … größer. 

Anschließend bin ich weiter ins Designmuseum. Leider hatten die nur einen Film über „Gammel Oslo“ – Das alte Oslo im Angebot. Die nächste Ausstellung eröffnet erst am 26.April. Nach einem Café im Café Liebling in Grünerlokka (wird von einer Deutschen aus Passau geführt, deutsches Bier und sonstiges) hatte das „Popsenteret“ (Popmuseum) hatte dann leider schon zu. Da der Botanische Garten in der Nähe war, bin ich noch dorthin – und werde bestimmt im Frühjahr/Sommer/Herbst  wiederkommen. Zum Abschluss bin ich wieder Richtung Aker Brygge und habe im Café Sorgenfri (das heißt wirklich so) den Rabatt (s.o.) benutzt und in der strahlenden Sonne zu Abend gegessen (ach ne, hier wird ja Abends „Middag“ gegessen)

Im Herbst werde ich das auf jeden Fall wieder nutzen!

Zum Mitgenießen gibt’s hier noch die Bilder:

Nobel Fredsenteret - Friedenscenter / Nobelmuseum

Nobel Fredsenteret – Friedenscenter / Nobelmuseum

Masse folk på Aker Brygge

Masse folk på Aker Brygge

... und noch mehr.

… und noch mehr.

Ein Abbild des größten nordischen Hirschtieres: weiblicher Elchkopf aus Ton

Ein Abbild des größten nordischen Hirschtieres: weiblicher Elchkopf aus Ton

Äffchen und ...

Äffchen und …

... Reptilien im gleichen Terrarium??? Na ja, artgerechte Tierhaltung sieht anders aus.

… Reptilien im gleichen Terrarium??? Na ja, artgerechte Tierhaltung sieht anders aus.

Ara zum Anfassen. Ich kann nur hoffen, dass das arme Tier nach den Öffnungszeiten in einem größeren Käfig sitzt...

Ara zum Anfassen. Ich kann nur hoffen, dass das arme Tier nach den Öffnungszeiten in einem größeren Käfig sitzt…

Nur Äffchen im Terrarium, aber etwas klein.

Nur Äffchen im Terrarium, aber etwas klein.

irgendne Kröte...

irgendne Kröte…

Vogelspinne - zum Glück hinter Glas

Vogelspinne – zum Glück hinter Glas

Geckos - halbwegs artgerecht (nur wieder zu klein)

Geckos – halbwegs artgerecht (nur wieder zu klein)

Grüne Mamba

Grüne Mamba

Schnappschildkröte und ...

Schnappschildkröte und …

... Krokodil - wenn das mal gut geht.

… Krokodil – wenn das mal gut geht.

Botansik Hage (Botan. Garten) - hier bin ich auf den Frühling gespannt.

Botansik Hage (Botan. Garten) – hier bin ich auf den Frühling gespannt.

Frydenlund - Pils aus einer hiesigen Brauerei

Frydenlund – Pils aus einer hiesigen Brauerei

Torsk med grønnsaker og potatismos. (Dorsch mit Frühlingsgemüse auf Püree)

Torsk med grønnsaker og potatismos. (Dorsch mit Frühlingsgemüse auf Püree)

Oslo von Montebello aus gesehen

Oslo von Montebello aus gesehen

Die AIDAcara beginnt die Kreuzfahrtsaison.

Die AIDAcara beginnt die Kreuzfahrtsaison.

Der starke Wind pfeift durch die Segelgestänge ein mehrstimmiges Konzert

Der starke Wind pfeift durch die Segelgestänge ein mehrstimmiges Konzert

Hovedøya – oder: Fjordinseln erkunden – Teil 2

Dieser Trip geht auf eine von meinen geliebten Fjordinselchen (man kann sich auf ihnen jeden Tag wie im Urlaub fühlen): Hovedøya  Auf folgender Karte sind mal alle zu sehen, damit ihr euch ein Bild machen könnt, wo ich da immer rumgeistere, auch dank des Monatstickets, bei dem die Bootsfähren inkl. sind.

Hovedøya, Bleikøya, Lindøya, Gressholmen, Nakkholmen (alle teilw. bewohnt) und Langøyene (nicht bewohnt) sind alle im Sommer mit einem (Stundentakt) Fährboot erreichbar. Die Leute die dort wohnen, brauchen schon ein eigenes Boot 🙂 
Ormøya, Malmøya (Radtour neulich) und Ulvøya sind über Brücken erreichbar. 

Und hier noch zur Übersicht Oslo mit dem Nordteil des von Süden kommenden Oslofjords:

Ich wohne ziemlich genau  nördlich der Halbinsel „Nesoddtangen“ am „Ring 3“ (links der Spitze des „F“ von „Frognerparken“) und mein Arbeitsplatz „Rikshospital“ ist der rötliche Fleck rechts von „Ris“.

Zurück zu Hovedøya:

Das Boot legt an der Haltestelle (oben rechts) vom Akershus Festung kommend an. Links unter „Vestre Hovedøya“ ist eine alte Bastion, deren Kanonen die Hafeneinfahrt schützen sollten. Die Ruinenanlage ist ein altes Kloster aus dem 11. Jh. An den beiden Buchten links sind Badeplätze, hier stand auch das Badhus (siehe Foto). Das helle Dach unten gehört zum „Kommandantenhaus“ Auf der Insel hatten die Deutschen während der Besatzung ein Feldlazarett mit ca. 100 Betten. Zu der Zeit war die Insel für die Bevölkerung gesperrt. Die Südöstliche Küste ist teilweise mit 20 m hohen Klippen versehen. Und der Hafen ist auf der Windgeschützten Nord-Ost-Seite.

PS: Danke liebe Mutter, ich kann an keinen Strand mehr gehen ohne nach Bernstein Ausschau zu halten! 😉

Bleikøya, östlich von Hovedøya gelegen

Bleikøya, östlich von Hovedøya gelegen

Die Ruinen des Kloster Hovedøya, ein Zisterzienserkloster. Von 1147 bis 1532 bewohnt.

Die Ruinen des Kloster Hovedøya, ein Zisterzienserkloster. Von 1147 bis 1532 bewohnt.

Aker Brygge

Aker Brygge

Mein Boot, ach Mist, das Kleingeld reicht noch nicht. Dann halt: Mein Wunschboot. ;-)

Mein Boot, ach Mist, das Kleingeld reicht noch nicht. Dann halt: Mein Wunschboot. 😉

Der erste Frühlingsbote ...

Der erste Frühlingsbote …

... und noch mehr davon.

… und noch mehr davon.

Aber auch der letzte Herbst...

Aber auch der letzte Herbst…

... läßt ...

… läßt …

... grüßen!

… grüßen!

Frühlingssonne über Hovedøya

Frühlingssonne über Hovedøya

Baum durch Bäume - oder: Auch tote Natur kann noch faszinieren.

Baum durch Bäume – oder: Auch tote Natur kann noch faszinieren.

Leuchttürmchen im Hafen

Leuchttürmchen im Hafen

Das Fährboot zu den kleinen Inseln

Das Fährboot zu den kleinen Inseln

Nein, hier ist nicht Bergen sondern Oslo. Und auch hier hinterläßt die Zivilisation ihre Spuren...

Nein, hier ist nicht Bergen sondern Oslo. Und auch hier hinterläßt die Zivilisation ihre Spuren…

Die Felsige Nordküste der Insel

Die Felsige Nordküste der Insel

Seetang (oder so) und Seepocken im Ebbe-Flut-Bereich

Seetang (oder so) und Seepocken im Ebbe-Flut-Bereich

... und in Nahaufnahme.

… und in Nahaufnahme.

Sonnenglitzer auf dem Fjord

Sonnenglitzer auf dem Fjord

"Klipp(ch)en" auf Hovedøya

„Klipp(ch)en“ auf Hovedøya

Minibiotop

Minibiotop

BILD: "Dänemarkfähre rammt Radhus!" :-)

BILD: „Dänemarkfähre rammt Radhus!“ 🙂

oder "Dänemarkfähre hat jetzt Sprungschanze am Bug"

oder „Dänemarkfähre hat jetzt Sprungschanze am Bug“

Felszeichnungen - oder: Die Natur hinterlässt seltsame Spuren

Felszeichnungen – oder: Die Natur hinterlässt seltsame Spuren

Jetzt wird es etwas steiler...

Jetzt wird es etwas steiler…

... und noch mehr ...

… und noch mehr …

... Mist, ich muss umkehren. Zu Steil! (Ok, mit Kletterausrüstung wäre es machbar)

… Mist, ich muss umkehren. Zu Steil! (Ok, mit Kletterausrüstung wäre es machbar)

Nicht nur der Mensch wacht auf - auch die Ameisen beginnen zu bauen...

Nicht nur der Mensch wacht auf – auch die Ameisen beginnen zu bauen…

Die alte Bastion mit 10 Kanonen.

Die alte Bastion mit 10 Kanonen.

"Inselwelt"

„Inselwelt“

Sonne über dem Fjord - Teil 2

Sonne über dem Fjord – Teil 2

Gut, das Boot würde ich auch nehmen! :-)

Gut, das Boot würde ich auch nehmen! 🙂

Stilleben: "Meeresfrüchte"

Stilleben: „Meeresfrüchte“

Flora und Fauna der Inselwelt PS: Die Kuhschelle wird "kubschjelle" ausgesprochen. (doppel LL wird betont und das b fast verschluckt)

Flora und Fauna der Inselwelt PS: Die Kuhschelle wird „kubschjelle“ ausgesprochen. (doppel LL wird betont und das b fast verschluckt)

Das Gamle Bad existiert leider nicht mehr. Aber die Strände sind offizielle Badeplätze.

Das Gamle Bad existiert leider nicht mehr. Aber die Strände sind offizielle Badeplätze.

Schmelzendes Süßwasser füllt den Fjord wieder auf.

Schmelzendes Süßwasser füllt den Fjord wieder auf.

Seepocken und Seetang

Seepocken und Seetang